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Mittwoch, 05. Juli 06

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In Köln gehören Karneval und Fußball zusammen

Köln - In Köln regieren die Narren. Und wenn die mal Pause machen, schwingt Prinz Poldi das Zepter.

Köln

Das FC-Maskottchen Hennes ist bei jedem Heimspiel dabei.

Dass Jungstar Lukas Podolski dieser Spitzname zuteil wurde, ist das jüngste Zeichen einer langen Liason: Karneval und Fußball gehören in der Domstadt zusammen.

Mit närrischem Frohsinn können die Kölner das Auf und Ab des 1. FC Köln leichter ertragen – jenes Klubs, den hier in der Domstadt alle nur liebevoll FC nennen. Die enge Verbindung von Fußball und Karneval zeigt auch die Geschichte des Kölner Maskottchens. Der Ziegenbock, der das Wappen des FC ziert, wurde der Mannschaft 1951 bei einer Karnevalssitzung von der Zirkus-Chefin Carola Williams geschenkt. Vor lauter Lampenfieber pinkelte das Tier dem damaligen FC-Trainer Hennes Weissweiler das Hemd voll. Seitdem heißen - bis auf zwei Ausnahmen - alle Geißböcke Hennes. Zwischen seinen Einsätzen bei den Heimspielen der Geißbock-Elf lebt Hennes VII., der seit 1996 amtiert, wie seit über 40 Jahren sämtliche FC-Geißböcke in einem Stall in Köln-Widdersdorf bei Bauer Willi Schäfer.

Keine Frage: die Millionenstadt mit der 2000-jährigen Geschichte steht zum FC. Weil aber dessen aktuelle sportliche Leistungen nicht zum Hinschauen animieren, ist der Star – Prinz Poldi ausgenommen – momentan das neue Stadion. An der Stelle seiner Vorgänger erhebt es sich in Müngersdorf. Es ist ein Gegenentwurf zur derzeit angesagten Arenenarchitektur. Gerade Linien und rechte Winkel dominieren, die Ecken sind unverbaut. Dadurch wirkt die 51 000 Zuschauer fassende Sportstätte luftig und leicht.

Das neue Stadion steht auf sporthistorischem Boden. 1923 ließ Bürgermeister Konrad Adenauer hier einen Sportpark errichten, der damals Maßstäbe setzte. Die Hauptkampfbahn fasste 80 000 Zuschauer, sie war in den zwanziger Jahren das größte Stadion Deutschlands. Zu sehen ist davon nichts mehr. Einzig die beiden Bauten hinter der Nordtribüne bezeugen die Vergangenheit. In der Nordtribüne befindet sich auch das FC-Museum. Doch das bleibt während der WM geschlossen. Die Umgebung loht dennoch einen Erkundungsgang. In Wurfweite stehen die Sportstätten der Deutschen Sporthochschule: Radrennbahn, Reitstadion, Leichtathletikanlagen und Schwimmhalle.

Das Geißbockheim genannte Vereinshaus des FC mitten im Grüngürtel von Köln-Sülz „ist für Fußballfans neben dem Stadion die erste Adresse in Köln”, sagt Gregor Gdawietz, Geschäftsführer des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes in Duisburg und Autor eines fußballerischen Köln-Führers. „Am Geißbockheim bestehen die größten Chancen Prominente wie Hannes Löhr, Wolfgang Weber oder Wolfgang Overath anzutreffen.”

Das weiß gestrichene, 1953 erbaute Geißbockheim gilt als eines der schönsten Klubhäuser Deutschlands. Eine lebensgroße Bronzeplastik von Hennes I. steht neben dem Haupteingang. Das Heim beherbergt ein gutbürgerliches Lokal mit dunklen Holzmöbeln. Auf der Speisekarte stehen unter anderem der Salatteller „Geißbock” und FC Toasts.

An den Wänden hängen Schwarz-Weiß-Bilder der erfolgreichsten Mannschaften: Karl-Heinz Schnellinger und Hans Schäfer mit der Meisterelf von 1962, Wolfgang Overath und die Meister der ersten Bundesligasaison 1964, die Double-Gewinner von 1978 sowie die DFB-Pokalsieger von 1977 und 1983. Dieser letzte Titel war der Höhepunkt der Kölner Fußballgeschichte. Im Endspiel im Müngersdorfer Stadion besiegten Schuhmacher, Littbarski und Co. den Lokalrivalen Fortuna Köln mit 1:0.

Ein Muss für Sportfans ist in Köln ein Besuch des Deutschen Sport- und Olympia-Museums am Rheinauhafen. Es wurde 1999 eröffnet. Exponate lassen die Anfangszeit des Fußballs wider auferstehen. Von einer originalen Trainerbank aus lassen sich zum Beispiel die „Tore des Jahres” abrufen. Unter dem Titel „Global Players - Deutscher Fußball in aller Welt” bietet das Haus vom 4. März bis zum 5. Juni 2006 ein Aufwärmprogramm für Fußballfans.

Informationen: Köln Tourismus, Unter Fettenhennen 19, 50667 Köln (Tel.: 0221/221 304 00, Fax: 0221/221 304 10).

www.koelntourismus.de Von Arnd Petry, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/magazin/reise/t/rzo257479.html
Donnerstag, 22. Juni 2006, 12:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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