NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Mittwoch, 05. Juli 06

Kopen­hagen Grön­land prä­sen­tiert Ende Juli seine Lan­des­kul­tur mitten in Kopen­hagen. Vom 30. Juli bis zum 1. August treten grön­län­dische Musi­ker, Tänzer und Pan­tomi­mekünst­ler auf die Bühne im Tivo­li...

Bad Ischl Im öster­rei­chi­schen Salz­kam­mer­gut erin­nert eine neue Wan­der­stre­cke an die alten Kelten. Der „Kel­ten­baum­weg” ist fünf Kilo­meter lang und liegt auf dem Kogl­berg in St.

Wagrain In einem neuen Moun­tain­bike-Park können sich wage­mutige Radler bald im Salz­bur­ger Land aus­toben. Eröff­net wird die Anlage in Wagrain am 12. August, teilt der Tou­ris­mus­ver­band des Ortes mit.

Hamburg Die west­schwe­dische Stadt Lysekil feiert erst­mals ein Muschel-Fes­tival. Am 5. August können Besu­cher ver­schie­dene Muschel­gerichte pro­bie­ren. Das teilt die Schwe­den Werbung in Hamburg mit.

Gar­misch-Par­ten­kir­chen - Beim Kul­tur­som­mer in Gar­misch-Par­ten­kir­chen dreht sich vier Wochen lang alles um Thea­ter. Vom 24. August bis zum 24. Sep­tem­ber steht unter anderem die Frei­licht-Ins­zenie­rung des...

Hamburg Bade­urlau­ber müssen nicht mehr ans Mit­tel­meer fahren, um ange­nehme Bade­tem­pera­turen vor­zufin­den. Auch an den deut­schen Küsten ist das Wasser mitt­ler­weile bis zu 20 Grad warm. Am Boden­see wurden sogar 23 Grad...

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Mauritius ist die Insel der Müßiggänger

Port-Louis Im Garten der ehemaligen Zuckerfabrik von Beau Plan lässt sich das Glück von Mauritius vielleicht am besten fassen.

Mauritius

Mauritius liegt im Indischen Ozean. (Bild: Mauritius Informationsbüro/dpa/gms)

Wo einst der Schornstein qualmte und Maschinen surrten, herrscht heute nahezu himmlische Ruhe.

Nur der Wind ist zu hören , der in sanften Böen durch den orangerot blühenden Flammenbaum bläst. Aus der Fabrik ist ein Museum geworden, die Zuckerrohrfelder liegen unbestellt in der Mittagssonne. In der Ferne ahnt man das blaue Meer. Nichts scheint diese Ruhe trüben zu können. Sie ist der Grund, warum Mitteleuropäer einen Flug von zwölf Stunden auf sich nehmen, um zwei Wochen auf einer Insel mitten im Indischen Ozean zu verbringen.

Mauritius ist trotz gemischter Bevölkerungsstruktur von internen Unruhen weitgehend und von externen ganz verschont geblieben. Terrorismus und Entführungen sind kein Thema - die Randlage irgendwo zwischen Madagaskar und Australien kann auch von Vorteil sein.

Mauritius kennt sich darin aus , der Welt raren Luxus zu liefern. Heute ist es die Ruhe, lange Zeit war es vor allem der Zucker, über den es im Zuckermuseum von Beau Plan Interessantes zu erfahren gibt. Am Schluss des Rundgangs können auf einer Veranda 15 Sorten unraffinierten Zuckers probiert werden: vom „Golden Granulated” über „Dark Muscovado” bis zu „Coffee Chrystals”. Sie erzeugen Geschmacksexplosionen auf der Zunge, die mit dem eindimensionalen Aroma weißer Industrieware nichts zu tun haben.

In der wirtschaftlichen Bedeutung für die Insel ist der Zucker allerdings auf den zweiten Rang gerutscht und hat Platz gemacht für den Fremdenverkehr. Ein schützender Gürtel von Korallenriffen um die Insel hat für viele sanft abfallende Bilderbuchstrände gesorgt, die dem Staat gehören und deshalb für jedermann zugänglich sind.

Wer sich die Zeit nicht nur mit Sonnenbaden, Wassersport, Golfen oder Heiraten - Mauritius ist ein bevorzugtes Hochzeitsziel - vertreiben will, sollte sich das Zuckermuseum von Beau Plan auch deshalb anschauen, weil es viel über die Geschichte der Insel verrät. Sie war einst ein berüchtigtes Piratennest, bis 1715 die Franzosen kamen und im Interesse des Handelsverkehrs für Ordnung sorgten.

Die Franzosen mussten sich 1810 den Engländern geschlagen geben. Seit 1968 ist die Insel unabhängig mit demokratischer Verfassung und einer weitgehend friedlichen Zusammenballung unterschiedlicher Religionen und Ethnien: Muslime, Hindus und Katholiken, Europäer, Kreolen, Inder und Chinesen.

Einen Ausflug wert ist der Botanische Garten in Pamplemousses. Und wer in die Hauptstadt Port Louis fährt, sollte sich an der „Caudan Waterfront” nicht das Blue Penny Museum entgehen lassen, in dem neben alten Seekarten auch der berühmteste Briefmarken-Fehldruck der Welt zu betrachten ist, die Blaue Mauritius.

Ansonsten ist Port Louis mit 150 000 Einwohnern eine Ansammlung alter Holzhäuser und anscheinend planlos in die Höhe gezogener Neubauten mit geringem Charme. In den alten Markthallen zwischen Hafen und Regierungsviertel gibt es Gemüse und Gewürze aller Art, für Touristen auch folkloristischen Nippes und internationale Markenware von nicht immer klarer Herkunft - eine moderne Form der Piraterie, die nicht nur auf Mauritius überlebt hat.

www.mauritius.net , www.traumurlaub-mauritius.de Von Frank Rumpf, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/magazin/reise/t/rzo259025.html
Dienstag, 27. Juni 2006, 9:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

[an error occurred while processing this directive]

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Druckversion