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Mittwoch, 05. Juli 06

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„Public Viewing” bei der Tour de France

Frankfurt/Main - Die Fußball-WM hat „Public Viewing” populär gemacht. Doch bei der Tour de France gehört das öffentliche Zugucken seit langem dazu.

Public Viewing

Prost! Wer frühzeitig anreist, sitzt womöglich direkt an der Strecke.

Tausende säumen bei dem Rennen, das am 1. Juli in Straßburg startet, die Strecke durch ganz Frankreich.

Unter den Zuschauern sind jedes Jahr auch viele Deutsche. „Man kann praktisch überall an der Straße stehen und zugucken”, sagt Thomas Schmidt vom Maison de la France in Frankfurt.

Außer in Paris, wo die Radsportler zum Finale auf die Champs Elysées einfahren, gibt es allerdings keine Tribünen. Radfans, die sich nicht selbst um ihren Klappstuhl kümmern, müssen sich deshalb in der Regel mit Stehplätzen begnügen. Der Andrang unmittelbar an der Strecke ist oft groß. „Es gibt schon sehr viele Radsportfans, die zumindest bei einzelnen Etappenzielen dabei sein wollen”, sagt Sibylle Zeuch, Sprecherin des Deutschen Reiseverbandes (DRV) in Berlin - nicht nur Frankreichurlauber, die sowieso schon im Land sind, sondern auch solche, die extra zur Tour anreisen.

Und nicht zu vergessen: „Auch für die Franzosen selbst ist das natürlich ein großes Ereignis”, sagt Thomas Schmidt. „Viele planen ihren Urlaub so, dass sie bei der Tour zusehen können.” Wobei der Fußball dem Radrennsport in diesem Jahr zumindest am Anfang die Show stehlen könnte: Gut eine Woche lang gibt es WM und Tour de France noch parallel - gut möglich, dass diejenigen, die das Halbfinale und das Endspiel nicht verpassen wollen, diesmal also nicht irgendwo in Frankreich an der Straße stehen.

Eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, sollte nach Einschätzung des Maison de la France in der Regel ohnehin kein Problem sein - etwas Planungsaufwand vorausgesetzt. „Die kleinen Hotels von Logis de la France zum Beispiel gibt es auch in ländlichen Regionen”, sagt Thomas Schmidt. „Sicherheitshalber kann man aber vorher auch bei den Tourismusbüros der Départments nach Übernachtungsmöglichkeiten fragen. Dort wird in der Regel auch Deutsch oder Englisch gesprochen”, sagt Schmidt. Unterkunftsverzeichnisse lassen sich aber auch beim Maison de la France bestellen.

Das Angebot der Veranstalter ist vergleichsweise überschaubar. „Man kann natürlich aus dem Städtereisenkatalog drei Tage Paris buchen”, sagt Andrea Probst von Dertour in Frankfurt. „Wir haben aber keine speziellen Tour-de-France-Pakete.” Beim Sportreise-Spezialisten Voss und Votava aus Unna beispielsweise lassen sich ausschließlich Pauschalpakete für das Finale in Paris buchen - inklusive Flug und Übernachtung im Hotel.

Viele Deutsche reisen aber ohnehin individuell. Wer sich dabei für das Auto entscheidet, sollte den Zeitplan nicht zu knapp kalkulieren: Eine Chance, mit dem Pkw oder Wohnmobil direkt an der Strecke zu stehen, die das Peleton nimmt, hat oft nur, wer spätestens am Vorabend eintrifft. In Frankreich ist es in der Regel nicht erlaubt, auf öffentlichen Straßen und Plätzen im Auto zu übernachten, sagt Katja Frisch vom ADAC in München. „Während der Tour gelten in vielen Gemeinden jedoch Ausnahmen.” Theoretisch könne es aber passieren, dass man von der Polizei aufgefordert wird, sein Fahrzeug umzustellen.

Für den Fall, dass das Wohnmobil direkt an der Strecke geparkt werden soll, rät Katja Frisch, die Versorgungseinrichtungen des Fahrzeuges vorher zu überprüfen. Gegebenenfalls muss dann etwa die Toilette entleert oder Wasser nachgefüllt werden. Es wäre ärgerlich, wenn man den bereits ergatterten Platz räumen muss, um Wasser zu holen, so die Expertin. Wer sich den Stress mit der Suche nach einem „Logenplatz” mit dem Wagen ersparen möchte, parkt lieber auf einem Campingplatz in der Nähe. „Dann kann man bequem mit dem Fahrrad an die Strecke fahren”, sagt Frisch. Sie empfiehlt, für diesen Zweck eine Karte im Maßstab 1:100 000 mitzunehmen. „Darauf sind dann auch die Schleichwege verzeichnet.”

Es ist aber auch möglich, ohne Auto anzureisen - mit der Bahn und dem eigenen Fahrrad. Die Mitnahme von Fahrrädern sei in der französischen Bahn unkompliziert, sagt Bettina Cibulski, Pressesprecherin des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in Bremen. Von manchen Bahnhöfen aus gebe es dann einen Bustransfer in die Orte entlang der Etappen-Strecken. „Wer mit dem Rad auf dem Land unterwegs ist, sollte aber Wasser und Flickzeug dabei haben.” Bis zum nächsten Orten könnte es weit sein.

Informationen: Maison de la France , Zeppelinallee 37, 60325 Frankfurt (Tel.: 0190/157 00 25, E-Mail: info.de@franceguide.com).

www.franceguide.com/de Von Sven Appel und Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/magazin/reise/t/rzo260101.html
Freitag, 30. Juni 2006, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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