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Mittwoch, 05. Juli 06

-Shiraz Per­sien, das klingt nach ori­enta­lischer Pracht in all ihren Facet­ten. In diesem rie­sigen Land am Kreu­zungs­punkt ver­schie­dener Kul­turen, befin­det sich die Wiege der ersten mensch­lichen Zivi­lisa­tio­nen.

-Hei­ligen­blut/Bruck - Zweiter Gang, Gas geben, dritter Gang. Dann die Kehre, zurück­schal­ten und wieder Gas geben. Wer auf der Großglock­ner-Hochal­pen­straße unter­wegs ist, muss sich kon­zen­trie­ren.

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Dybvig - Es ist so still, dass der Unruhe gewohnte Stadt­mensch morgens schon vor dem Piepen des Rei­seweckers urplötz­lich erwacht.

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Orientalische Pracht in vielen Facetten

Shiraz Persien, das klingt nach orientalischer Pracht in all ihren Facetten.

Khwaju-Brücke

Die Khwaju-Brücke über den Fluss Zayandeh Rud. (Bild: Müller/dpa/gms)

In diesem riesigen Land am Kreuzungspunkt verschiedener Kulturen, befindet sich die Wiege der ersten menschlichen Zivilisationen.

Im Lauf der Jahrhunderte gedieh im heutigen Iran eine einzigartige Baukunst mit Inschriften und Ornamentik, die in der Monumentalarchitektur des persischen Großreichs von Persepolis ihre höchste Blüte fand. Für den Teheraner Houman Arjomand ist Shiraz die schönste Stadt des Landes. Shiraz ist die Heimat der Dichter Hafiz und Saadi, die in prachtvollen Mausoleen begraben liegen. Täglich pilgern Hunderte Iraner zu den Grabstätten der Poeten. Doch Shiraz, 900 Kilometer südlich von Teheran, gilt auch aufgrund seiner Moscheen, Denkmäler und Bauwerke als Inbegriff der persischen Kultur, als Ursprung der mächtigen altpersischen Königshäuser der Achämeniden und Sasaniden.

Die Stadt war eine der bedeutendsten in der mittelalterlichen islamischen Welt und während der Zand-Dynastie im 18. Jahrhundert sogar die Hauptstadt. Heute beherbergt sie den prachtvoll überdachten Wakil-Bazar, den größten und farbenfrohsten des Landes. Etwas entfernt vom Stadtkern liegt das Mausoleum Shah-E Cherag, wo der Bruder des berühmten Imams Reza begraben liegt. Da der Kuppelbau gleichzeitig eine Moschee und heilige Pilgerstätte der Schiiten ist, müssen Frauen einen weißen Schador anlegen. Die Gewölbe und das Innere sind mit Tausenden von Spiegeln und Fliesenmosaikornamenten gekachelt.

Momentan sieht es nicht gut aus für den Tourismus im Iran. Seit einigen Monaten wird der Besucherfluss aus Europa wegen des umstrittenen Atomprogramms und der antiisraelischen Äußerungen des iranischen Präsidenten spärlicher. Besonders von den Deutschen, der wichtigsten Besuchergruppe, wird das Land gemieden. „Ein deutliches zweistelliges Minus” hat etwa der Marktführer Studiosus dieses Jahr verbucht. „Dabei ist die Lage in den touristischen Gebieten ruhig und sicher”, sagt Edwin Doldi, der Sicherheitsexperte des Veranstalters.

Rund 45 Kilometer von Shiraz entfernt liegt das zum Weltkulturerbe zählende Persepolis, die 518 vor Christus von Darius I. erbaute Hauptstadt des damaligen Perserreichs. Die einstige Pracht der mit Gold und Silber geschmückten Paläste lässt sich nur erahnen. Der größte Komplex ist der Palast der 100 Säulen, berühmt geworden der Audienzsaal Apadana mit seinen 36 hohen Säulen.

Vielleicht sollte man sich Isfahan , die „Perle des Orients”, bis zum Schluss aufsparen. 1598 wurde sie von Schah Abbas I. zur Hauptstadt erklärt und architektonisch umgestaltet. Seither dominieren die kühlen Kacheln in Blau- und Türkisschattierungen das Stadtbild. Die vielen Brücken über den Fluss Zayandeh Rud sind ein perfekter Kontrast zum heißen, trockenen Süden.

In atemloses Staunen versetzt der von zweistöckigen Arkaden gesäumte Meydan-e-Imam-Platz. Vom Balkon des eleganten Ali-Qapu-Torpalasts hat man den besten Blick auf die gegenüber liegende, harmonische Shaik-Lotfollah-Moschee, die als Privatgebetshaus der Herrscherfamilie diente, und auf die Große Moschee Masjid-e-Shah mit ihrer schönen Fliesenmosaikverzierung.

Informationen: Botschaft der islamischen Republik Iran Podbielskiallee 65-67, 14195 Berlin (Tel.: 030/84 35 30, E-Mail: iran.botschaft@t-online.de).

www.iranbotschaft.de Von Ute Müller, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/magazin/reise/traumziele/t/rzo257484.html
Donnerstag, 22. Juni 2006, 12:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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