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Mittwoch, 05. Juli 06

Die DiscoveryHouston Die erste Sicher­heits­über­prü­fung der Raum­fähre „Dis­cove­ry” im Wel­traum hat keine klaren Hin­weise auf Beschä­digun­gen beim Start erbracht. Die „Dis­cove­ry” mit dem Deut­schen Thomas Reiter an Bord soll nach Anga­ben...

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Keine Schäden an „Discovery” nach erster Überprüfung

Houston Die erste Sicherheitsüberprüfung der Raumfähre „Discovery” im Weltraum hat keine klaren Hinweise auf Beschädigungen beim Start erbracht.

Die Discovery

Bilderbuchstart in den blauen Himmel über Florida: Die Discovery.

Die „Discovery” mit dem Deutschen Thomas Reiter an Bord soll nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA wie geplant an diesem Donnerstag um 16.52 Uhr MESZ an die Internationale Raumstation ISS 400 Kilometer über der Erde andocken. Dabei wird die ISS-Besatzung die „Discovery” noch einmal von allen Seiten fotografieren, um Hinweise auf mögliche Schäden zu finden.

Den ersten Tag im Weltraum verbrachten die Astronauten mit einer mehr als sechs Stunden dauernden Sicherheitsüberprüfung ihrer Raumfähre. Mit Hilfe von Lasern und einer hoch auflösenden Kamera, die auf einem 15 Meter langen und frei schwenkbaren Roboterarm montiert sind, inspizierten sie Zentimeter für Zentimeter die Hitzekacheln in besonders gefährdeten Bereichen.

Zwar sei nichts Ernsthaftes gemeldet worden, aber es sei noch zu zeitig, um endgültige Schlüsse zu ziehen, sagte Flugdirektor Tony Ceccacci am Mittwoch im Kontrollzentrum in Houston (Texas). Ein weißlich aussehender Klecks auf dem rechten Flügel der „Discovery” könne von Vogelkot stammen.

Die Beschädigungen am Hitzeschild entstehen durch Isolierschaumstücke, die auf Grund der gewaltigen Kräfte und Reibungen beim Start vom Außentank abplatzen. Ein Schaumstoffstück schlug beispielsweise ein Loch in den Flügel der Raumfähre „Columbia” und löste damit das tödliche Unglück vom 1. Februar 2003 aus.

Auch beim Start der „Discovery” lösten sich nach Angaben von Programmmanager Wayne Hale wieder mehrere kleine Stücke Isolierschaum. Zu diesem Zeitpunkt sei die Atmosphäre aber bereits zu dünn für gefährliche Auswirkungen gewesen. „Ich habe nichts gesehen, das uns irgendwelche Sorgen um die Gesundheit der Crew oder um die Raumfähre bereitet”, sagte Hale.

Der Bilderbuchstart der „Discovery” löste große Freude und Erleichterung sowohl in den USA als auch in Europa aus. „Einen besseren Start als heute gibt es nicht”, sagte der Direktor der US-Raumfahrtbehörde NASA, Michael Griffin, in Cape Canaveral in Florida. Der ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt, Daniel Sacotte, bezeichnete den bevorstehenden Langzeitaufenthalt von Reiter als Meilenstein in der bemannten Raumfahrt in Europa. Der 48-jährige Reiter wird als erster Astronaut der ESA zu einem mindestens sechsmonatigen Besuch auf der ISS bleiben.

Das Spaceshuttle hob nach den zwei wegen Gewittern abgebrochenen Countdowns vom Wochenende am Dienstag um 20.38 Uhr MESZ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. Es war der erste Start der „Discovery” seit fast einem Jahr und erst der zweite seit der „Columbia”-Katastrophe.

Die Rückkehr der sechs US-Astronauten ist für den 16. oder 17. Juli vorgesehen. Reiter soll Ende des Jahres wieder von der „Discovery” abgeholt werden. Nach bisherigen Planungen der NASA soll die Raumfähre am 14. Dezember starten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/news/science/t/rzo261246.html
Mittwoch, 05. Juli 2006, 21:54 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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