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Mittwoch, 05. Juli 06

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Neue Raketenangriffe auf israelische Stadt

Jerusalem/Gaza/Genf - Mit dem Raketenbeschuss der israelischen 120 000-Einwohner-Stadt Aschkelon droht der Nahost-Konflikt weiter zu eskalieren.

Israelische Panzerhaubitze

Ziel Gaza-Streifen: Eine israelische "Paladine"-Panzerhaubitze feuert ihre 155-mm-Granaten aus Israel ab.

Die israelische Regierung beschloss am Mittwoch eine Verschärfung ihrer Militäroffensive.

US-Außenministerin Condoleezza Rice rief Israel beim militärischen Vorgehen gegen die Palästinenser zur Zurückhaltung auf. Bei einer Sondersitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen wurde Israels Vorgehen auch gegen Zivilisten deutlich kritisiert.

Am Dienstagabend war eine Kleinrakete des Typs Kassam im Zentrum der Küstenstadt Aschkelon und damit erstmals in einer größeren israelischen Stadt eingeschlagen. Der militärische Hamas-Arm Issedin al-Kassam bekannte sich zu der Tat, bei der eine Schule getroffen, aber niemand zu Schaden gekommen war. Am Mittwochabend schlugen nach Angaben des israelischen Militärs zwei weitere Kassam-Raketen auf einem Feld und in einem Industriegebiet der Stadt ein. Berichte über Opfer lägen nicht vor, sagte ein Sprecherin.

Das so genannte Sicherheitskabinett um Ministerpräsident Ehud Olmert hatte zuvor neue Einsätze gegen die regierende radikal- islamische Hamas-Bewegung im Gazastreifen und Westjordanland beschlossen. Am Abend bereitete die israelische Armee nach Angaben des Rundfunks den Einmarsch einer größeren Anzahl von Panzern und Soldaten in den nördlichen Gazastreifen vor. Sie sollen in den kommenden Tagen bereits seit Montag im Norden des Palästinensergebiets operierende kleiner Truppenteile verstärken.

Nach scharfer Kritik an Israel etwa durch den UN-Berichterstatter für Menschenrechte in Palästina, John Dugard, vertagte der UN-Rat in Genf allerdings eine Resolution, nach der Tel Aviv der Verletzung von Menschenrechten beschuldigt wird. Es sei wahrscheinlich, dass die Resolution am Donnerstag verabschiedet werde, erklärten Diplomaten.

In einer Mitteilung von Olmerts Büro war von der Einführung neuer „Spielregeln” in der Region die Rede. Der engste Ministerkreis habe eine „lang andauernde, in Stufen verlaufende Militäroperation” im Gazastreifen und Westjordanland gebilligt. Die Bewegungsfreiheit militanter Palästinenser solle durch eine Untertrennung des Gazastreifens in verschiedene Abschnitte eingeschränkt werden.

Die israelische Zeitung „Jediot Achronot” meldete unter Berufung auf arabische Quellen aus dem Umfeld ägyptischer Vermittler, der am 25. Juni in den Gazastreifen entführte israelische Soldat Gilad Schalit werde in einem unterirdischen Bunker gefangen gehalten. Nach Angaben von Diplomaten sollen die Entführer ihre Bedingungen für eine Freilassung abgeschwächt haben. Die Zeitung „Haaretz” berichtete, die Kidnapper verlangten jetzt einen Zeitplan für die Freilassung palästinensischer Häftlinge. Zuvor hatten sie gefordert, Israel müsse sofort mehr als 1400 Palästinenser aus der Haft entlassen.

In Damaskus wies ein Mitglied des Hamas-Politbüros Berichte als „Lügen”, der radikale Chef des Politbüros Chaled Maschaal habe Damaskus nach einem Streit mit dem syrischen Präsidenten Baschir al- Assad verlassen. Israel beschuldigt Maschaal, die Kommandoaktion, bei der der israelische Soldat entführt wurde, angeordnet zu haben. Mehrere israelische Minister hat dem Hamas-Führer erneut gedroht, ihn zu ermorden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/news/t/rzo259332.html
Mittwoch, 05. Juli 2006, 22:40 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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