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Mittwoch, 05. Juli 06

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Serie von Taliban-Anschlägen in Kabul

Kabul Die radikal-islamischen Taliban haben ihre Anschlagserie in der afghanischen Hauptstadt Kabul fortgesetzt und einen Zivilisten getötet sowie 44 weitere Menschen verletzt.

Bombenanschläge in Kabul

Die Taliban verstärken ihre Anschläge in der afghanischen Hauptstadt Kabul.

Bei der Explosion eines Sprengsatzes neben einem Armeebus während des Berufsverkehrs seien 39 Soldaten verletzt worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, General Sahir Asimi. Eine Stunde später detonierte eine weitere Bombe neben einem Bus mit Personal des Handelsministeriums. Nach Angaben des Innenministeriums wurden sechs Zivilisten verletzt, einer davon starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Taliban bekannten sich zu den Anschlägen.

Taliban-Sprecher Mohammad Hanif kündigte verstärkte Angriffe in Kabul und im Verantwortungsbereich der Bundeswehr in Nordafghanistan an. In Nordafghanistan sind seit dem 10. Juni fünf Anschläge auf die Bundeswehr verübt worden, bei denen insgesamt fünf deutsche Soldaten verletzt wurden.

Die Bundeswehr hatte am 1. Juni das Kommando über die NATO-geführte Internationale Schutztruppe ISAF in Nordafghanistan übernommen. Der NATO-Sprecher für die Region, Oberstleutnant Markus Werther, betonte: „Wir werden uns nicht vertreiben lassen.” Die Vereinten Nationen verurteilten die Anschlagserie in Kabul.

Im Osten Kabuls kam es am Mittwoch zu einer dritten Explosion, bei der nach Angaben des Innenministeriums niemand verletzt wurde. Ministeriumssprecher Jussuf Stanisai sagte, es habe sich um eine alte Mine gehandelt, die möglicherweise wegen starker Hitze detoniert sei. Taliban-Sprecher Hanif sagte dagegen, die Explosion sei auf einen Anschlag der Rebellen zurückzuführen. „Unsere Mudschaheddin haben heute drei Angriffe im Norden, Osten und Zentrum der Stadt Kabul gegen Sicherheitskräfte ausgeführt”, sagte er per Telefon. Dabei seien zehn Angehörige der Sicherheitskräfte getötet worden.

Bei einem Bombenanschlag nahe des stark gesicherten Präsidentenpalastes im Zentrum Kabuls waren am Dienstag mindestens sechs Menschen verletzt worden. Wenige Stunden zuvor war ein Anschlag auf einen Bus des Innenministeriums verübt worden, wobei ein Polizist verletzt worden war. Auch zu diesen Anschlägen bekannten sich die Taliban. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte am Mittwoch: „Weil die Feinde des afghanischen Volkes nicht in der Lage sind, von Angesicht zu Angesicht gegen die afghanische Armee zu kämpfen, führen sie diese Terroranschläge aus.”

Afghanistan erlebt seit dem Frühling die schlimmste Welle der Gewalt seit dem Sturz der radikal-islamischen Taliban Ende 2001. Mehr als 1100 Menschen kamen seitdem ums Leben, die meisten davon Rebellen im Süden des Landes. Derzeit läuft in Afghanistan die größte Offensive der US-geführten Koalitionstruppen seit dem Sturz der Taliban. Deutsche ISAF-Soldaten sind daran nicht beteiligt. Gegenwärtig sind für die ISAF rund 2750 deutsche Soldaten in Afghanistan und im usbekischen Termes stationiert. Seit Beginn des ISAF-Einsatzes Ende 2001 starben 18 deutsche Soldaten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/news/t/rzo261884.html
Mittwoch, 05. Juli 2006, 20:40 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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