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Sonntag, 17. Nov. 19

Hamburg Bauen Fahr­rad­fah­rer unter Alko­holein­fluss einen Unfall, muss die private Unfall­ver­siche­rung nicht zahlen. Hat der Radler mehr als 1,6 Pro­mille im Blut, kann ihm sogar der Füh­rer­schein ent­zogen werden.

-Bremen Wenn ein Rad­fah­rer auf einem Fußgän­gerü­ber­weg eine Straße über­que­ren will, hat er nicht auto­matisch die glei­chen Vor­rechte wie ein Fußgän­ger. Das bestätigt der All­gemeine Deut­sche Fahr­rad-Club (ADFC) in Bremen.

Koblenz Wer sich zu einem erkenn­bar ange­trun­kenen Fahrer ins Auto setzt, setzt bei einem Unfall zumin­dest einen Teil seiner Scha­den­ersatz- und Schmer­zens­geldan­sprüche aufs Spiel.

Frank­fur­t/Main - Nach einem Werk­statt-Ter­min sollten Auto­fah­rer ihr Fahr­zeug auf Mängel über­prü­fen. Mit der Über­gabe des Wagens beginne die Ver­jährungs­frist für unvoll­stän­dige und unsach­gerechte Repa­ratu­ren...

Berlin Ein Arzt muss beim Ver­schrei­ben von Medi­kamen­ten Pati­enten auf mög­liche Fahr­ein­schrän­kun­gen hin­wei­sen. Das bestätigt ein Beitrag der Zeit­schrift „Rechts­medi­zin”.

Berlin Ein Stopp an der roten Ampel gibt Auto­fah­rern nicht das Recht, sich abzu­schnal­len. Gurt­pflicht und Han­dyver­bot am Steuer gelten nur dann nicht, wenn das Fahr­zeug steht und der Motor aus­geschal­tet ist...

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Am Zebrastreifen haben Radfahrer nur zu Fuß Vorrechte

Bremen Wenn ein Radfahrer auf einem Fußgängerüberweg eine Straße überqueren will, hat er nicht automatisch die gleichen Vorrechte wie ein Fußgänger. Das bestätigt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) in Bremen.

Zebrastreifen

An Zebrastreifen haben Fußgänger und Rollstuhlfahrer "Vorfahrt".

Danach dürfen Radfahrer den Überweg zwar durchaus nutzen - die gleichen Rechte wie Fußgänger haben sie aber nur dann, wenn sie absteigen und schieben.

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichtes Düsseldorf [Az.: 5Ss (OWi) 39/98] sind Personen, die ein Fahrrad schieben, wie Fußgänger einzustufen, erklärt der ADFC. Das Kammergericht Berlin kam außerdem zu dem Schluss, dass dies auch dann noch gilt, wenn ein Radler sich auf einem Pedal stehend von der Fahrbahn abstößt (Az.: 12 U 68/03). Zum gleichen Schluss kam das Oberlandesgericht Stuttgart (Az.: 5Ss 479/87).

Fährt ein Radfahrer auf der Straße auf einen Zebrastreifen zu, gelten für ihn laut dem ADFC die gleichen Regeln wie für andere Fahrzeugführer: Fußgängern und Rollstuhlfahrern müssen sie das Überqueren der Fahrbahn ermöglichen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/auto/recht/t/rzo259956.html
Donnerstag, 29. Juni 2006, 17:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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