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Mittwoch, 21. Aug. 19

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Immer anders als die anderen - 100 Jahre Lancia

Turin Laut Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres nur 1026 Lancia-Modelle in Deutschland zugelassen.

Lancia

Formschönes Coupé aus den Sechzigern. (Bild: Lancia/dpa/gms)

Obwohl Lancia eine der traditionsreichsten und innovativsten Marken ist. 2006 feiert sie ihren 100. Geburtstag.

In diesem Jahr feiert sie zudem ihren 100. Geburtstag. Ein stabiler Rahmen, oben drauf eine Karosserie - so wurden früher Autos gebaut. Heute haben sie so genannte selbsttragende Karosserien. Erstmals realisiert wurden sie im Jahr 1922 bei Lancia. Es gibt viele Ideen, die ihren Ursprung in den Werkshallen in Turin haben: So hatten Stahlfelgen ihre Premiere einst am Lancia Theta. Und wenn Volkswagen heute V-Motoren mit kleinem Zylinderwinkel W-Motoren nennt, steckt dahinter eine Lancia-Idee aus dem Jahr 1915.

Der Mann hinter dem Firmennamen ist Vincenzo Lancia. Dessen Herkunft ließ nicht auf Innovationen im Automobilbau schließen: 1881 geboren, wuchs er als Sohn eines Suppenkonserven-Herstellers auf. Da er sich für Technik begeisterte, wurde er in der Werkstatt des Fahrradimporteurs Giovanni Ceirano ausgebildet. Dort arbeitete der Konstrukteur Aristide Faccioli auch an einem Motorwagen, was dann im Jahr 1899 zur Gründung der Firma Fabbricia Italiana Automobili Torino führte. Bekannt wurde das Unternehmen später durch die Kurzfassung F.I.A.T.

Lancia selbst machte in der neuen Firma eine frühe Karriere, war unter anderem Test- und Werksfahrer. Doch ihm lag wohl vor allem daran, seine eigenen Ideen umzusetzen: Mit nur 25 Jahren gründete er daher im November 1906 gemeinsam mit Claudio Fogolin in Turin sein eigenes Unternehmen Lancia & C. Fabbrica Automobili. Mit dem Modell 12HP erschien im Jahr 1908 das erste Fahrzeug der jungen Marke.

In der Folge wurde Lancia durch viele neue Ideen bekannt. Das machte einen Lancia ungewöhnlich, aber auch recht teuer. „Autos von Lancia waren immer kompromisslos - entweder besonders exklusiv oder besonders sportlich”, sagt Johannes Hübner, Sprecher des Automobilclubs von Deutschland (AvD) in Frankfurt/Main.

Dieses Prinzip ist aber auch einer der Gründe für ein Phänomen, das sich durch die Geschichte der Marke zieht: Irgendwie schrammte man an den großen Erfolgen ebenso wie am Aus immer wieder vorbei. Das setzte sich auch in der Zeit nach Vincenzo Lancia fort, der 1937 starb. Zum Beispiel der Motorsport: So konnte man in den fünfziger Jahren manche Erfolge feiern, verschenkte die Autos jedoch an die Scuderia Ferrari, nachdem Lancia-Fahrer Alberto Ascari 1955 bei einem Unfall starb - die Beschenkten wurden damit 1956 Weltmeister.

Allerdings gab es auch eine Phase, in der Lancia eine echte Größe im Motorsport war - in den siebziger und achtziger Jahren. So gilt der Lancia Stratos bis heute nicht nur als Traumauto. Man gewann damit auch von 1974 bis 1976 die Rallye-Markenweltmeisterschaft, was mit dem Lancia Beta Montecarlo oder dem Delta S4 wiederholt wurde.

Die feinen und ausgefeilten Straßenmodelle hatten und haben teilweise Liebhaberstatus - brachten aber nie den großen Erfolg. Mit der Folge, dass Lancia 1969 wieder dort landete, wo der Firmengründer einst herkam: bei Fiat. Mittlerweile versucht Lancia, wieder an das Erbe anzuknüpfen: Auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst könnte laut Lancia in Frankfurt/Main ein Nachfolger des legendären Fulvia Coupés aus den sechziger Jahren offiziell angekündigt werden. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/auto/t/rzo261332.html
Dienstag, 04. Juli 2006, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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