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Sonntag, 17. Nov. 19

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VW Eos: Coupé-Cabrio mit aufwendigem Fünf-Teile-Hardtop

Hamburg - Volkswagen (VW) stellt mit dem Eos sein zweites offenes Auto vor. Im Vergleich zum rundlichen New Beetle Cabrio mit Stoffdach ist die Optik hier deutlich dynamischer.

VW Eos

Volks­wagen (VW) stellt mit dem Eos sein zweites offenes Auto vor.

Der Eos ist außerdem ein Coupé Cabrio mit elektrisch bedientem Metallklappdach. Der Neuling basiert auf Technik aus Golf und Passat und wird mit fünf verschiedenen Motoren angeboten. Die Basis bildet ein 115 PS starker Benzindirekteinspritzer. Es folgen ein FSI mit 150 PS, der 200 PS starke Motor aus dem Golf GTI und ein V6 mit 250 PS. Für Dieselfreunde steht der 2.0 TDI mit 140 PS zur Verfügung. Alle Varianten besitzen serienmäßig ein Sechsgang-Getriebe, nur der V6 wird stets mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG ausgerüstet.

2.0 TDI mit viel Schwung

Der Diesel bringt das Auto in 10,3 Sekunden auf Tempo 100. Im Leerlauf und bei geöffnetem Verdeck ist das bekannte Dieselgeräusch vernehmbar, aber nicht störend. Typisch Diesel ist auch der kräftige Schwung im unteren Drehzahlbereich. Das Drehmoment von 320 Newtonmetern liegt ab 1800 Touren an, doch anders als bei einem Turbobenziner bleibt der Schub nicht allzu lange erhalten. Mit dem Selbstzünder ist das 1,5 Tonnen schwere Auto auch nicht übermotorisiert. Mehr Kraft als der Diesel hat der etwa gleich teure, 200 PS starke Turbo FSI. Doch der verbraucht auch deutlich mehr. Der Diesel kommt dagegen laut VW mit 6,0 Litern auf 100 Kilometer aus. Mit dem serienmäßigen Partikelfilter zeigen die Wolfsburger Umweltbewusstsein.

Komfortables Fahrwerk

Der Diesel macht das Coupé-Cabrio nicht zum Sportwagen. Das Fahrwerk arbeitet zwar serienmäßig mit einem abschaltbaren ESP zusammen, hat aber mit einem strammen Roadsterfahrwerk denkbar wenig gemein. Stattdessen zeigt es sich von der komfortablen Seite. Bodenunebenheiten schluckt der Eos zwar gut, doch in Kurven oder bei schnellen Lenkbewegungen schwankt das Auto deutlich.

Gute Sportsitze ab 140 PS

Die bei allen Versionen außer der Basisvariante serienmäßigen Sportsitze halten den Fahrer allerdings auch in schnellen Kurven stets an seinem Platz. Das Cockpit erinnert stark an den Golf. Die Instrumente bleiben dezent, die Materialien erscheinen hochwertig. Das Hardtop lässt sich mit einem Schalter in der Mittelarmlehne öffnen. Während die meisten dieser Dächer aus zwei oder höchstens drei Teilen bestehen, hat VW in Zusammenarbeit mit Webasto ein fünfteiliges Dach konstruiert. Es faltet sich besonders Platz sparend ins Heck. Außerdem ist das vorderste Segment als Glasschiebedach ausgeführt. So kommt auch bei geschlossenem Dach viel Licht ins Interieur, was das Raumgefühl verbessert. Denselben Effekt hat die hohe Kopffreiheit für die Frontpassagiere. Im Fond stößt allerdings schon ein mittelgroßer Erwachsener mit dem Kopf an die Decke. Der Knieraum ist jedoch ordentlich.

Etwas Fummelei beim Einladen

Auch im Kofferraum ist viel Platz - wenn das Dach geschlossen ist. Dann passen 380 Liter Gepäck hinein, also etwa ebenso viel wie in einen Golf. Im geöffneten Zustand nimmt das Verdeck fast die Hälfte des Stauraums weg. Dann bleiben nur mehr 205 Liter Stauraum - immerhin genug für zwei kleine Koffer. Bei geöffnetem Verdeck bleibt lediglich ein schmaler Spalt, um Gepäck ein- und auszuladen. Beim Konkurrenzmodell Opel Astra Twintop kann zum Gepäckverstauen das Verdeck angehoben werden.

Ab 25 950 Euro

Die Preise für den Eos beginnen bei 25 950 Euro. Das ist deutlich mehr, als die Konkurrenz verlangt. So sind der ähnlich motorisierte Astra Twintop und der Peugeot 307 CC schon für etwa 1700 Euro weniger zu haben, beim Renault Mégane CC beträgt der Preisabschlag gar über 3500 Euro. Der Eos 2.0 TDI kostet 29 950 Euro. Auch hier ist der Preis im Vergleich zur Konkurrenz hoch. Dies könnte so manchem Normalverdiener den Spaß an dem VW-Neuling verderben.

Fazit: Kein Sportler, sondern ein Cruiser

Auch wenn die Optik deutlich dynamischer ist als beim Beetle Cabrio oder dem alten Golf Cabrio, ist der Eos beileibe kein sportliches Auto, sondern eines zum Cruisen. Zu dieser Ausrichtung passen das Fahrwerk und der Diesel. Die Rücksitze sind für Kinder ausreichend, die Kofferraumgröße angemessen. Gute Voraussetzungen für einen Erfolg. Nur die Preise könnten VW einen Strich durch die Rechnung machen.
Datenblatt
VW Eos 2.0 TDI
Motor und Antrieb
Vierzylinder-Turbodiesel
4 Zylinder, 2 Ventile pro Zylinder
Hubraum: 1968 ccm

max. Leistung:
103 kW (140 PS) bei 4000 U/min
max. Drehmoment: 320 Nm bei 1800 U/min
Frontantrieb
6-Gang-Schaltung
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit: 206 km/h
Beschleunigung 0 - 100 km/h: 10,3 sec.
Gesamtverbrauch: 6,0 Liter auf 100 km
Schadstoffklasse: Euro 4
Maße und Gewichte
Länge: 4407 mm
Breite: 1791 mm
Höhe: 1443 mm
Radstand: 2464 mm
Leergewicht: 1548 kg
Zuladung: 536 kg
Kofferraumvolumen: 205 bis 380 Liter
Preisliste VW Eos 2.0 TDI
Grundpreis: 29 950 Euro
Serienausstattung: Frontairbags, Kopf-Seitenairbags vorn, elektronisches Stabilitätssystem ESP, Partikelfilter, Nebelscheinwerfer, 16-Zoll-Aluräder, Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar, elektrische Fensterheber rundum, Klimaanlage, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Sportsitze vorn, Easy-Entry-Einstiegshilfe, Durchlademöglichkeit uvm.
Sonderausstattung Preis in Euro
Sportfahrwerk 205
Tempomat 195
Lederausstattung ab 1980
Cd-Radio ab 525
Metallic-Lackierung 465
Stand: Mai 2006

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/auto/test/t/rzo246601.html
Mittwoch, 17. Mai 2006, 18:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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