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Sonntag, 8. Dez. 19
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Das Team steht und fällt mit dem Leiter

München/Hamburg - Jeden Morgen um 9.00 Uhr trifft sich in der Münchner Siemens-Zentrale das Presseteam zu einer Lagebesprechung.

Teamarbeit

Viele Firmen setzen auf die Arbeit im Team. (Bild: Zürich Gruppe/dpa/gms)

„Der Jour fix ist wichtig, um die Themen des Tages gemeinsam zu erörtern”, so Karlheinz Groebmair, zuständig für die Publikumspresse.

Teamarbeit wird bei Siemens seit Jahren groß geschrieben, wie bei vielen anderen großen Unternehmen auch. „Komplexe Aufgaben, die unterschiedliche Kompetenzen erfordern, können im Team umfassender und schneller als von einer Person bearbeitet werden”, sagt Christine Scheffler. Sie leitet die Bertelsmann University in Gütersloh, in der Schulungen für Führungskräfte angeboten werden. Sachbuchautor Rolf Meier aus dem nordrhein-westfälischen Hürth weist auch auf den Spaß bei der Arbeit im Team hin: „Das ist angesichts des zunehmenden Arbeitsdrucks und wachsender Unzufriedenheit unter Angestellten ganz wichtig.”

Bis Gruppen erfolgreich kooperieren, kann es allerdings dauern. „Für wenig komplexe, mechanisch zu erledigende Aufgaben lohnt der Aufwand meist nicht”, so Christine Scheffler. Dem stimmt Meier zu: „Man muss Zeit in die Kommunikation und in Einzelgespräche investieren.”

Meier empfiehlt für Projektteams eine Größe von fünf bis sieben Mitgliedern. Optimal ist es, bestimmte Persönlichkeitspräferenzen zu kombinieren - den Kreativen, den Sorgfältigen, den Mutigen, den Sozialen. „Wenn der Leiter das Team zusammenstellt, sollte er die Mitarbeiter so gut kennen, dass er vermeintliche Schwächen zu Stärken entwickeln kann”, sagt Susanne Glaser-Radtke. Sie leitet die GIM Gruppe, eine Personal- und IT-Managementberatung in Hamburg.

Die Expertin empfiehlt zu Beginn des gemeinsamen Projekts eine ein- oder mehrtägige Teambildungsmaßnahme, auch um die Rollen der einzelnen Mitarbeiter je nach Persönlichkeit und Fähigkeiten zu definieren. Ratsam sei es, dazu mit einem Fragenkatalog zur Selbsteinschätzung die Stärken und Schwächen der Teammitglieder herauszuarbeiten.

Eine klare Arbeitsteilung sowie eine intensive Kommunikation sind das A und O innerhalb des Teams. Die erfolgt durch regelmäßige Treffen und E-Mails. Die Münchner Sachbuchautorin Christine Öttl rät Teamleitern, regelmäßig zu den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter zu gehen. „Echtes Interesse zeigen, nachfragen, sich sehen lassen” - all das schaffe neben Vertrauen auch Teamgeist.

Um Konflikte zu vermeiden, sollte der Teamleiter immer wieder hinterfragen, ob die Gruppe ihre Ziele erreicht, rät Rolf Meier. „Es ist wie beim Klassenausflug: Der Lehrer achtet darauf, dass niemand verloren geht, mal wandert er vorne weg, mal kümmert er sich um Nachzügler.” Tauchen Probleme auf, muss der Teamleiter schnell handeln. „Bei einem Streit heißt es, den Hintergrund herauszufinden, mit den Leuten sprechen”, sagt Christine Öttl.

Literatur: Rolf Meier: Erfolgreiche Teamarbeit, Gabal, ISBN: 3-89749-585-6, 17,90 Euro; Gitte Härter, Christine Öttl: Unschlagbar durch gutes Teamwork. BW Verlag, ISBN: 3-8214-7623-0, 14,80 Euro; Armin Krenz: Teamarbeit und Teamentwicklung, ISBN: 3-89544-077-9, 19,90 Euro.

Von Sandra Tjong, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/berufbildung/t/rzo253908.html
Montag, 12. Juni 2006, 9:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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