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Mittwoch, 24. Apr. 19
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Stutt­gart Die Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung ist einer Unfall­ver­siche­rung vor­zuzie­hen. Zwar müssten Ver­brau­cher für erstere höhere Prämien zahlen, dafür sei der Inva­liditäts­fak­tor Krank­heit mit­ver­sichert.

-Nürn­berg - Empfän­ger von Arbeits­losen­geld II in Ost­deutsch­land erhal­ten seit dem 1. Juli 14 Euro mehr. Sie bekom­men fortan 345 Euro - so viel wie Arbeits­losen­geld II-Empfän­ger in West­deutsch­land.

Berlin Zwei neue Gra­duier­ten­kol­legs in Berlin sollen jungen Mathe­mati­kern die For­schung erleich­tern. Ins­gesamt würden 27 Sti­pen­dien für Dok­toran­den sowie Stellen zur wei­teren Qua­lifi­zie­rung ein­gerich­tet...

Bad Honnef Im neuen Aus­bil­dungs­jahr werden von August an erst­mals Aus­zubil­dende im neuen Beruf Holz­mecha­niker der Holz- und Möbel­indus­trie aus­gebil­det. Das bestätigt der Haupt­ver­band der Deut­schen Holz ver­arbei­ten­den...

Bay­reuth Immer mehr Che­mie­stu­den­ten ent­schei­den sich für einen Bache­lor- oder Mas­ter-Stu­dien­gang. Das geht aus einer Studie der Gesell­schaft Deut­scher Che­miker (GDCh) in Bay­reuth hervor. Bereits 30 Prozent der...

Berlin Über­stun­den sind für die wenigs­ten Arbeit­neh­mer ein Fremd­wort. Auch Jugend­liche werden davon nicht ver­schont. Dennoch gelten für 15- bis 17-Jäh­rige wei­ter­hin Rege­lun­gen, die ver­hin­dern sol­len...

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Bewerben ohne Schulabschluss ist wenig sinnvoll

Bielefeld/Frankfurt/Main - Für Schüler ohne Schulabschluss macht es wenig Sinn Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz zu schreiben.

Bewerbungsmappe

Bewerbungsmappe: Die Unterlagen sorgfältig prüfen. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Das erklärt Martina Lüking von der Regionalen Personalentwicklungsgesellschaft in Bielefeld.

Statt Zeit und Geld in Bewerbungen zu stecken, sollten sie lieber versuchen, den Schulabschluss auf andere Art nachzuholen. Sich direkt für eine Ausbildung zu bewerben, sei für solche Jugendliche frustrierend, weiß die Expertin. Laut einem Gutachten des Instituts der Deutschen Wirtschaft verlassen rund 8,3 Prozent der Schüler die allgemeinbildende Schule ohne Abschluss.

Eine Möglichkeit den Schulabschluss nachzuholen, seien die berufsvorbereitenden Maßnahmen der Arbeitsagenturen. Im Rahmen dieser Maßnahmen haben die Jugendlichen Unterricht, arbeiten aber auch in Betrieben. Dort könnten sie versuchen, mit ihrer Arbeit zu überzeugen, sagt Lüking. Dadurch stiegen die Chancen, in dem Betrieb einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Eine Alternative sei die überbetriebliche Ausbildung. Die Jugendlichen lernten dann nicht bei einem Unternehmen, sondern absolvierten ihre Lehre bei einem freien Träger. Die Plätze vermittelt die Agentur für Arbeit.

Für Jugendliche, die der Schule überdrüssig sind, biete sich an, erstmal zu jobben, sagt Sabine Brockmann, Sprecherin bei der Agentur für Arbeit in Frankfurt. Sie rät ebenfalls davon ab, sich zu bewerben: „Wir hatten es fast noch nie, dass jemand ohne Schulabschluss einen Ausbildungsplatz bekommt.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/berufbildung/t/rzo259074.html
Dienstag, 27. Juni 2006, 11:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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