Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Samstag, 16. Feb. 19
RZ-Akademie

Stutt­gart Die Berufs­unfähig­keits­ver­siche­rung ist einer Unfall­ver­siche­rung vor­zuzie­hen. Zwar müssten Ver­brau­cher für erstere höhere Prämien zahlen, dafür sei der Inva­liditäts­fak­tor Krank­heit mit­ver­sichert.

-Nürn­berg - Empfän­ger von Arbeits­losen­geld II in Ost­deutsch­land erhal­ten seit dem 1. Juli 14 Euro mehr. Sie bekom­men fortan 345 Euro - so viel wie Arbeits­losen­geld II-Empfän­ger in West­deutsch­land.

Berlin Zwei neue Gra­duier­ten­kol­legs in Berlin sollen jungen Mathe­mati­kern die For­schung erleich­tern. Ins­gesamt würden 27 Sti­pen­dien für Dok­toran­den sowie Stellen zur wei­teren Qua­lifi­zie­rung ein­gerich­tet...

Bad Honnef Im neuen Aus­bil­dungs­jahr werden von August an erst­mals Aus­zubil­dende im neuen Beruf Holz­mecha­niker der Holz- und Möbel­indus­trie aus­gebil­det. Das bestätigt der Haupt­ver­band der Deut­schen Holz ver­arbei­ten­den...

Bay­reuth Immer mehr Che­mie­stu­den­ten ent­schei­den sich für einen Bache­lor- oder Mas­ter-Stu­dien­gang. Das geht aus einer Studie der Gesell­schaft Deut­scher Che­miker (GDCh) in Bay­reuth hervor. Bereits 30 Prozent der...

Berlin Über­stun­den sind für die wenigs­ten Arbeit­neh­mer ein Fremd­wort. Auch Jugend­liche werden davon nicht ver­schont. Dennoch gelten für 15- bis 17-Jäh­rige wei­ter­hin Rege­lun­gen, die ver­hin­dern sol­len...

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Traditionsbranchen bieten Vorteile

Berlin Wenn Schulabgänger ihre Eltern nach einer sicheren beruflichen Zukunft fragen, fallen oft die Namen etablierter Unternehmen.

Arbeitsplatz bei Bayer

Die Umsatzzahlen sprechen für etablierte Industriezweige. (Bild: Bayer/dpa/gms)

Doch nicht für jeden ist der Einstieg bei Deutschlands Großen die beste Wahl.

In Deutschland sind das in der Regel solche aus den bedeutenden Branchen Chemie, Maschinen- und Anlagenbau, Pharmazeutische Industrie und Automobil. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden war der Maschinenbau mit mehr als 930 000 Beschäftigten 2005 die größte Industriebranche in Deutschland, mehr als 440 000 Mitarbeiter hatte die chemische Industrie. Und auch die jüngsten Umsatzzahlen sprechen für die etablierten deutschen Industriezweige. Dennoch gilt es Experten zufolge bei der Wahl von Branche und Betrieb gut abzuwägen.

„Papa und Mama sind für junge Leute immer noch die wichtigsten Ansprechpartner, wenn es um die Berufsorientierung geht”, hat Volker Scharlowsky festgestellt. „Leider haben die aber oft genau so wenig Ahnung von neuen Berufsbildern wie die Lehrer”, sagt der Fachmann, der beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Berlin für den Bereich Bildung und Qualifizierung zuständig ist.

Den Rat vieler Eltern, bei einem der großen deutschen Industriebetriebe einzusteigen, hält er zwar grundsätzlich für richtig. Stellen bei Mittelständlern, bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen, können allerdings vielseitiger sein, sagt Bernhard Hohn von der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit in Bonn. Und meist könnten Mitarbeiter dort auch schneller mehr Verantwortung übernehmen.

„Arbeitsplatzsicherheit, ein gutes Gehalt, Aufstiegschancen und die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen, verbinden junge Leute aber mit einem Job bei den Großen”, zählt Bernhard Hohn auf. Dass dort keine Entlassungen anstehen, wenn die Wirtschaftslage es erfordert, sei allerdings ein Irrglaube. „Gerade die Großen haben in den vergangenen Jahren sehr viele Mitarbeiter entlassen. Und das wird noch weiter gehen”, sagt Karl Bosshard, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Personalberatungsgesellschaft Kienbaum in Gummersbach.

Ein „großer” Name sei oft eine gute Visitenkarte für spätere Bewerbungen bei anderen Arbeitgebern, sagt Volker Scharlowsky. Er gibt aber zu bedenken, dass es innovative Unternehmen in allen Größen gibt: „Auch der kleine Heizungsinstallateur arbeitet heute mit Notebook.” Schulabgänger sollten daher bei der Wahl eines Unternehmens nicht nur nach dem Namen, den Sozialleistungen und der vermeintlichen Arbeitsplatzsicherheit gehen.

Es gelte immer, mehrere Punkte prüfen: „Mit welchen Angeboten behaupten die sich am Markt? Ist regelmäßige Weiterbildung vorgesehen? Gehen die auch mal neue Wege, haben die zum Beispiel eine ordentliche Website?”, sind laut Scharlowsky einige solcher Fragen.

„Ob ich in Papas Firma gehen soll , hängt davon ab, ob die den internationalen Wandel vollzogen haben oder nicht”, sagt Karl Bosshard. Dabei sei die Frage nach der Auftragslage und der Stellung in der Branche wichtig. Der gute Name allein tauge zur Auswahl nicht: „Wir haben ja gesehen, wie vormals scheinbar unangreifbar solide Unternehmen verkauft oder zerschlagen wurden oder in Konkurs gegangen sind.” Von Thorsten Wiese, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/berufbildung/t/rzo261017.html
Montag, 03. Juli 2006, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion