Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Dienstag, 10. Dez. 19
RZ-Akademie

MassageBonn Was für viele die pure Ent­span­nung bedeu­tet, ist für andere Kno­chen­arbeit. „Als Masseur muss man kör­per­lich fit sein”, sagt Michael Stehr, Geschäfts­füh­rer des Phy­sio­the­rapie­ver­ban­des VDB in Bonn.

-Hamburg Damit Baui­deen keine Luft­schlös­ser blei­ben, braucht es die Bau­zeich­ner. Aus den Vor­lagen von Archi­tek­ten oder Inge­nieu­ren fer­tigen sie maß­stabs­gerechte Zeich­nun­gen und Bau­pläne an...

Hamburg Ein strah­lend schönes Gebiss ist häufig das Ergeb­nis harter Arbeit. Dahin­ter steckt dann ein anspruchs­vol­les Hand­werk, das von Zahn­tech­nikern erle­digt wird.

Ber­lin/Köln - Das immer kom­pli­zier­tere Steu­errecht sichert Steu­erbe­ratern ihre Auf­träge. „Im ver­gan­genen Jahr nahm die Zahl der Steu­erbe­rater und Steu­erbe­ratungs­gesell­schaf­ten bun­des­weit um 2,7 Prozent auf...

Hamm - Unter­neh­men, die Waren ver­packen und ver­schi­cken, kommen ohne Logis­tiker nicht aus. „Die Logis­tik ist mit über 2,6 Mil­lio­nen Arbeit­neh­mern die dritt­größte Branche in Deutsch­lan­d”, so Ulrich Fran­ke...

Frank­fur­t/Bonn - Sie kon­zipiert Aus­stel­lun­gen und bereist auf der Suche nach den Expo­naten die ganze Welt.

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Wie werde ich...? Hostess auf Kreuzfahrtschiffen

Bonn/Hamburg - Irgendwas geht an Bord immer schief. Und wenn es nur die verlegte Sonnenbrille ist, die ein Kreuzfahrt-Passagier vermisst.

Gute Fee an Bord

Hostessen helfen bei individuellen Wünschen weiter. (Bild: Hapag-Lloyd/dpa/gms)

Gut, wenn es dann jemanden gibt, der für solche Probleme zuständig ist.

Eine einheitliche Bezeichnung für solches Personal gibt es nicht. „Früher hieß das mal Kummertante, heute klingen die Bezeichnungen dynamischer”, sagt Johann Zurnieden vom Schifffahrtsausschuss des Deutschen Reiseverbandes (DRV).

„Mal heißt es Butler, mal Concierge oder Hostess”, so der Geschäftsführer des Veranstalters Phoenix Reisen in Bonn. „Bei uns heißen sie schlicht Reiseleiter.” Je nach Reederei oder Veranstalter sind sie fest angestellt oder haben befristete Verträge. Eigentlich sollte man meinen, Passagiere auf der „Queen Mary 2” müssten wunschlos glücklich sein. Aber es gibt immer wieder Gäste, die noch etwas auf dem Herzen haben. Dann ist Isabelle Bastian gefragt. Die gelernte Hotelfachfrau ist als Hostess auf dem Ozeanriesen und damit Ansprechpartnerin Nummer eins für alle erdenklichen Sorgen und Nöte, die an Bord auftauchen können.

Ein Ausbildungsberuf ist Hostess nicht. Erfahrung in der Hotelbranche ist nicht ungewöhnlich. „Fundierte touristische Fachkenntnisse sind absolute Voraussetzung”, sagt Negar Etminan, Pressereferentin bei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten in Hamburg.

„Qualifikationen, die an Bord eines Kreuzfahrtschiffes gebraucht werden, gehören auch für Hotelfachleute zur Ausbildung”, ergänzt Stefanie Heckel, Sprecherin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Berlin. „Flexibilität zum Beispiel, ein hohes Maß an Belastbarkeit, die Fähigkeit zu organisieren und zu improvisieren.” Auch viele Hotels haben Mitarbeiter im „Guest Relation Management” - genau das, wofür Isabelle Bastian auf der „Queen Mary 2” verantwortlich ist.

Bei den Kreuzfahrtreedereien sind die Zuständigkeiten dafür unterschiedlich verteilt. Auf den Schiffen von Transocean Tours zum Beispiel gibt es sie nicht. Auf der „MS Astor” fährt seit diesem Frühjahr allerdings ein Concierge mit. „Der hat gegenüber der Rezeption seinen eigenen Tresen”, sagt Reederei-Sprecher John Will. Wer beim nächsten Landgang einen Mietwagen braucht, einen Stadtplan oder für abends Theaterkarten, bespricht das mit dem Concierge.

Vom Concierge wird auch bei Hapag-Lloyd erwartet, dass er schnell und diskret die Wünsche seiner Gäste erfüllt - selbst wenn von einem Tag auf den anderen noch ein Tisch in einem New Yorker Restaurant gebucht werden soll, das üblicherweise auf Monate im Voraus ausgebucht ist. Weltweite Kontakte sind deshalb unverzichtbar.

Meist handelt es sich um alltägliche Probleme: „Das fängt mit der vergessenen Zahnbürste an und endet beim verlorenen Ehering”, sagt Ingo Thiel von der Cunard-Reederei in Hamburg. Oft ist Kreativität gefragt, wie im Fall der aufgeregten Dame, die auf der „MS Europa” an den Kapitänstisch geladen wurde, aber ihre schwarzen Schuhe zu Hause gelassen hatte. Der Concierge hat das Problem auf seine Weise gelöst - und mit schwarzer Schuhcreme ein weißes Paar Schuhe entsprechend umgearbeitet. Die Passagierin war glücklich, dem Kapitän ist nichts aufgefallen.

Auf der „Queen Mary 2” ist die Hostess beispielsweise auch für die Bordzeitung verantwortlich. Sie informiert die Passagiere über das Schiff, begleitet Ausflüge und plaudert abends an der Bar mit Gästen, die jemanden brauchen, der ihnen zuhört. „Mittags haben die Hostessen in der Regel länger frei”, sagt Cunard-Sprecher Ingo Thiel. „Dafür haben sie aber sieben Tage die Woche zu tun und selten früh Feierabend.”

Von Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo247741.html
Montag, 22. Mai 2006, 10:15 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
 
Druckversion
[an error occurred while processing this directive]