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Wie werde ich...? Steuerberater

Berlin/Köln - Das immer kompliziertere Steuerrecht sichert Steuerberatern ihre Aufträge. „Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Steuerberater und Steuerberatungsgesellschaften bundesweit um 2,7 Prozent auf nahezu 80 000 zu”, sagt Regine Kreitz von der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) in Berlin. „Die Karriereaussichten schätzen wir als sehr gut ein.”

Steuerberater

Die komplizierte Rechtslage sichert Aufträge. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Drei Ausbildungswege führen zur Bestellung zum Steuerberater durch die zuständigen Finanzbehörden. Ein Examen ablegen können Absolventen eines wirtschafts- oder rechtswirtschaftlichen Hochschulstudiums nach mindestens acht Regelsemestern und zwei Jahren praktischer Tätigkeit in einer Steuerberatungskanzlei. Bei weniger als acht Semestern werden drei Jahre Berufserfahrung gefordert.

Auch eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung vorzugsweise zum Steuerfachangestellten ist eine Grundlage. „Nach zehn Jahren Praxiserfahrung kann man zur Steuerberaterprüfung zugelassen werden. Wer in dieser Zeit die Prüfung zum Steuerfachwirt oder zur Steuerfachwirtin absolviert hat, darf schon nach sieben Berufsjahren antreten”, erläutert Kreitz. Geprüften Bilanzbuchhaltern steht diese Möglichkeit ebenfalls offen.

Die bundeseinheitliche Prüfung, die beim für den Arbeitsort zuständigen Landesfinanzministerium abgelegt werden muss, ist die höchste Hürde. „Sie ist unglaublich schwer”, sagt Gerhard Brück von der privaten Steuer-Fachschule Dr. Endriss in Köln, deren Dozenten die Studierenden bis zum Examen begleiten. „Im langfristigen Bundesdurchschnitt fallen 49 Prozent der Angetretenen durch.”

Mit der Prüfung ist die Zeit des Lernens jedoch nicht zu Ende. „Der Beruf verpflichtet zur ständigen Fortbildung”, sagt Annette Theobald vom Deutschen Steuerberaterverband (DStV) in Berlin. Neben der klassischen Steuerberatung gewinnen Geschäftsfelder wie die betriebliche Beratung an Bedeutung. Das Wissen der Steuerberater sei auch bei Unternehmensgründungen, bei der Wahl der Rechtsform, bei Planungen aller Art wie Fusion, Sanierung und Verkauf gefragt, zählt Kreitz auf.

Das komplizierte Steuersystem führt dazu, dass zunehmend auch Privatpersonen auf diesen fachlichen Rat zurückgreifen. „Eine Steuererklärung ist eine strafbewehrte Erklärung”, erläutert Stefan Walter vom Bund der Steuerzahler (BdSt) in Berlin. „Falsche Angaben können Strafen nach sich ziehen.”

Steuerberatung ist in der Regel ein freier Beruf. Er kann erst nach der Bestellung durch eine der 21 Steuerberaterkammern ausgeübt werden. Diese Fachkräfte betreiben eine eigene Praxis oder schließen sich mit anderen zu einer Sozietät zusammen. „Ein ideales Gebiet für Unternehmertypen”, sagt Kreitz.

Informationen: Bundessteuerberaterkammer, Postfach 028855, 10131 Berlin (Tel.: 030/24 00 870); Deutscher Steuerberaterverband, Littenstraße 10, 10179 Berlin, (Tel.: 030/278 76 20 30).

Bundessteuerberaterkammer: www.bstbk.de

Deutscher Steuerberaterverband: www.dstv.de

Von Horst Heinz Grimm, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/berufbildung/wiewerdeich/t/rzo253905.html
Montag, 12. Juni 2006, 9:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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