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Donnerstag, 22. Aug. 19

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Universal Plug'n'Play - Mit dem Kühlschrank Musik hören

Berlin - Den Computer über den Fernseher bedienen, die Jalousien über das Telefon öffnen oder von unterwegs checken, was noch im Kühlschrank liegt.

Universal Plug

Elektronische Geräte können miteinander kommunizieren. (Bild: Nokia/dpa/gms)

Forschung und Industrie wollten dem Verbraucher schon vor Jahren glauben machen, das alles könne sehr bald Realität werden. Universal Plug'n'Play, kurz UPnP, heißt die Zaubertechnik dazu, die auf Messen wie CeBiT oder Funkausstellung gezeigt wurde. Mit Hilfe dieses Standards sollen verschiedene Geräte wie Radios, DVD-Player, Videorecorder oder elektronische Haushaltsgeräte miteinander kommunizieren können.

„Im Bereich der Haustechnik gibt es noch fast keine UPnP-fähigen Geräte”, sagt Thomas Jenschar, Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) in Berlin. Das liege vor allem daran, dass sich Gerätehersteller wie Siemens oder AEG gegenseitig nicht in die Karten schauen lassen wollen. „Hersteller möchten ihre Geräte einfach nicht von der Konkurrenz steuern lassen.”

Die Geräte könnten sonst ihre Alleinstellungsmerkmale verlieren, sagt Jenschar. Denn für den Einsatz von UPnP müssten sich die Hersteller einigen. Nur wer sich an den Standard hält, dürfte sein Gerät UPnP-fähig nennen. „Das ist der Grund, weshalb es in diesem Bereich noch nichts gibt”, sagt Jenschar.

Im Bereich Unterhaltungselektronik scheine sich der UPnP-Standard dagegen inzwischen durchzusetzen, sagt Sven Schulz von der in Hamburg erscheinenden Zeitschrift „Computerbild”. Die Geräte seien aber noch teuer. So koste ein Marken-Multimedia-Server schon mal 1800 Euro. Dieser könne dann allerdings auch 15 Stationen gleichzeitig mit Musik beliefern. Der Vorteil bei solchen Geräten sei vor allem, dass der Anwender keinen PC als Server braucht.

Auch für Sven Schulz sind Haushaltsgeräte mit UPnP derzeit noch exotisch. So würden meist nur sehr teuere Geräte mit dieser Technik angeboten. Viele namhafte Hersteller von Haushaltsgeräten setzen zudem auf eigene Lösungen. So bietet beispielsweise Miele das System Miele@home an. Verbunden werden die Geräte dabei über die Stromleitung oder per Funktechnik. „Diese Lösungen sind allerdings meist nur bei den Top-Geräten zu bekommen, und deshalb teuer”, sagt Schulz.

Für Arno Kral, Chefredakteur des Online-Magazins tomsnetworking.de, ist UPnP im Multimedia-Bereich ein Muss: „Mit UPnP ausgestattete Geräte sind nicht teurer.” Alles was man für den Einsatz von UPnP zu Hause braucht ist ein Wireless-LAN-Router, der UPnP fähig ist. „Sobald der Anwender ein neues Gerät anschließt, wird dieses im Netz angemeldet”, erklärt Kral. Die anderen im Netz angemeldeten Geräte können nun auf die Inhalte zugreifen. Vorausgesetzt natürlich, sie können etwas mit den Daten anfangen. „Der PC wird im Prinzip nicht mehr benötigt”, sagt Kral. Denn in MP3-Playern oder Festplatten-Recordern gebe es genug Speicherplatz für Musik oder Video.

Wer noch mehr Speicherplatz benötigt, kann auch auf externe Festplatten zurückgreifen. „Netzwerkfähige, externe Festplatten kosten heutzutage nur unwesentlich mehr als interne Varianten”, sagt Thomas Jenschar vom Fraunhofer Institut. Dadurch werde kein teurer Multimedia-Server mehr benötigt. Entsprechende Geräte gebe es im Audio-/Video-Bereich schon viele. Direkt geworben werde mit dem UPnP-Logo allerdings selten. Wer solche Geräte will, muss auf den Herstellerseiten im Internet schon ganz genau hinschauen und gezielt suchen.

UPnP heißt übrigens nicht, dass die Geräte automatisch benutzerfreundlich sind. „Der UPnP-Standard stellt nur sicher, dass die Geräte untereinander kommunizieren können.” Ob das Gerät einfach zu bedienen ist, hänge von der Software ab, die der Hersteller integriert, erläutert der Fraunhofer-Experte.

In Punkto Sicherheit unterscheidet sich UPnP laut Thomas Jenschar nicht von anderen Technologien: „Ein UPnP-Netzwerk ist so sicher oder unsicher wie jedes andere Wireless-LAN.” Aber auch UPnP-Netze könne man gut absichern. Indem man beispielsweise am Router einstellt, dass sich nur bestimmte Geräte im Netz anmelden können. Wer unbedingt seinen PC ins Netz integrieren möchte, sollte sich überlegen, welche Daten er freigeben will.

Von Michael Thieroff, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/computer/t/rzo250301.html
Mittwoch, 31. Mai 2006, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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