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Samstag, 16. Feb. 19

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Berlin Die Inter­net-Tele­fonie in Deutsch­land wird nach Ansicht der Mono­pol­kom­mis­sion durch die Deut­sche Telekom behin­dert. Das unab­hän­gige Bera­tungs­gre­mium ver­langte am Mitt­woch in Ber­lin...

Mainz Inter­net­nut­zer in Deutsch­land bewegen sich immer schnel­ler im Netz: Mitt­ler­weile verfügt rund die Hälfte aller Anwen­der (48 Pro­zent) über einen Breit­band­anschluss. Das ist das Ergeb­nis der ARD/ZDF-Online-Stu­die...

Brüs­sel/Bonn - Die Wett­bewer­ber der Deut­schen Telekom haben im ver­gan­genen Jahr ihre Markt­posi­tion im Breit­band­geschäft deut­lich aus­gebaut. Nach einem bislang unver­öffent­lich­ten Bericht der Europäi­schen...

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Die neuen Tricks der Internet-Diebe

Stuttgart - Die Möglichkeiten des World Wide Web sind nicht nur für unbescholtene Nutzer nahezu unbegrenzt, sondern auch für Diebe und Betrüger.

Mit E-Mails werden Kundendaten ergaunert. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Sie ersinnen immer neue Tricks, um Menschen „online” um ihr Hab und Gut zu bringen.

„Die Straftäter sind da sehr findig” , sagt Horst Haug vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Stuttgart. Aktuell verbreitet seien zum Beispiel neue Methoden des „Phishings” - des illegalen Auskundschaftens von Kundendaten, mit denen Gauner dann Geld von Konten abzweigen. Bislang wurden die Daten vor allem mit fingierten Mails beispielsweise der eigenen Bank und über nachgemachte Seiten abgefragt. „Mittlerweile spielt Pharming verstärkt eine Rolle”, erklärt Haug. Dabei wird der Nutzer auf getürkte Webseiten umgeleitet, wenn er eine Internet-Adresse - zum Beispiel die seiner Bank - ansteuert. „Für den Anwender ist es schwierig, das zu erkennen.”

Versendet werden immer öfter auch kleine Programme, die vom Anwender unbemerkt Tastatureingaben - wie zum Beispiel Passwörter - aufzeichnen und an ihren „Gebieter” senden. „Derartige Trojaner werden immer gewiefter”, sagt Candid Wüest, Sicherheitsexperte und Virenforscher beim IT-Sicherheitsdienstleister Symantec in Dublin. So verschicken Internet-Diebe zum Beispiel Mails mit scheinbar interessanten Links. Beim Ansteuern der angegebenen Seite wird automatisch ein Trojaner auf den Rechner geladen, der beim nächsten Online-Banking sämtliche Eingaben an den jeweiligen Hacker schickt.

„Mit Trojanern kann man alles vom Rechner holen”, sagt Haug. „Fotos, Dateien, gespeicherte Mails und natürlich auch Passwortlisten.” Mit den ergaunerten Daten bestellen die Diebe auf Rechnung ihrer Opfer Waren oder holen sich Geld von deren Konten. Einige Gauner versuchen jetzt sogar, ganz andere Bereiche der Kriminalität zu erschließen. „Es gibt seit einigen Monaten auch Schutzgeldforderungen und Erpressungen”, erklärt Wüest. Die dafür verwendeten Trojaner blockieren Dateien auf dem Rechner und teilen dem Nutzer mit, er erhalte diese erst wieder, wenn er eine bestimmte Summe überwiesen habe. „Meist sind das etwa 300 Euro.” Nach Erhalt der Summe gäben die Erpresser die verschlüsselten Dateien wieder frei.

Beliebtes „Angriffsziel” von Online-Kriminellen sind auch Verkaufs- und Versteigerungsplattformen. Die Polizei hat daher gemeinsam mit dem Online-Marktplatz eBay und dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels „7 Goldene Regeln zum sicheren Online-Handel” aufgestellt. „Dazu gehört zum Beispiel, dass man Waren nicht im Voraus bezahlen sollte”, erklärt Andreas Feß von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes in Stuttgart. „Und sich generell überhaupt nie auf Bargeldtransfers ins Ausland einlassen.” Bei Einkäufen im Internet sollte man dem Rat der Experten zufolge auf Treuhandservice-Angebote setzen.

Auch der eigene Rechner muss geschützt werden: „Firewall und Antivirenprogramm sollten immer auf dem aktuellsten Stand sein”, empfiehlt Wüest. Zu empfehlen sei auch, auf seinem Computer keine Listen mit allen Passwörtern zu lagern, Passwörter nicht automatisch speichern zu lassen und bei Überweisungen TAN-Nummern nicht als Liste zu lagern, sondern immer aktuell einzugeben.

Von Annett Klimpel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/computer/t/rzo253909.html
Montag, 12. Juni 2006, 9:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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