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Mit Webcams immer im Bilde bleiben

München - Wer gern per Video-Chat mit Freunden oder Verwandten plauscht, oder sich per Video-Blog online von anderen beim Leben zuschauen lassen will, braucht eine spezielle Digitalkamera für den Computer, kurz Webcam genannt.

Webcam

Webcams ermöglichen unter anderem Videochat. (Bild: Logitech/dpa/gms)

Selbst zur Raumüberwachung taugen PC-Kameras. Das Angebot an Webcams ist groß und reicht von Einsteigerprodukten für 10 Euro bis zu High-Tech-Varianten für 2000 Euro. „Früher wurden Webcams hauptsächlich von Computer-Freaks und Schmuddel-Chat-Anbietern verwendet”, sagt Gunnar Troitsch von der in München erscheinenden Computerzeitschrift „Chip”. In den vergangenen Monaten haben sie den Durchbruch zum „Jedermann-Produkt” geschafft. Die Verbreitung kostenloser Video-Chat-Software wie Skype oder MSN Messenger und die der für die Datenübertragung wichtigen schnellen Internetanschlüsse nimmt zu.

Wer die Video-Telefonie ausprobieren oder nur gelegentlich nutzen will, dem reicht eine günstige Einsteigerkamera, so Gunnar Troitsch. Allerdings sollte sie bestimmte Standards im Blick auf Darstellungsqualität erfüllen. Für ein flüssiges Bild seien 20 bis 30 Bilder pro Sekunde ausreichend. Die Auflösung sollte mindestens 640 mal 480 Bildpunkte betragen, empfiehlt Thomas Stojke, Produktmanager beim Computerversandhandel computeruniverse.net in Friedrichsdorf (Hessen). Solche Werte würden auch schon mit Produkten ab 20 Euro erreicht.

Wer wenig Geld ausgibt, muss allerdings auf eine optimale Beleuchtung in Computernähe achten, warnt Gunnar Troitsch. Mit Schummerlicht kommen Einsteigerkameras schlechter klar. Verzögerungen können die Folge sein. Auch bei der Scharfstellung müssen mitunter Abstriche gemacht werden, da Geräte im Niedrigpreissegment mit festem Fokus ausgestattet sind. Besser ist eine automatische Scharfstellung.

Als nützlich kann sich auch eine Gesichtserkennung erweisen, die die Kamera den Bewegungen des Nutzers folgen lässt. „Das sorgt für mehr Bewegungsfreiheit. Der Mensch ist ja kein starres Wesen und sitzt vor dem Bildschirm nicht ständig still”, erklärt Gregor Bieler, Geschäftsführer beim Webcam-Hersteller Logitech Deutschland in München. Kameras mit derartiger Ausstattung sind ab rund 50 Euro erhältlich. Oft ist dann auch ein Mikrofon im Kameragehäuse integriert - andernfalls muss es extra gekauft werden.

Wer häufig bewegte Bilder übers Netz schickt, greift vor allem aber wegen der besseren Bildqualität zu teureren Kameras. So gilt ein mit einem CCD-Bildsensor bestücktes Gerät immer noch als erste Wahl, auch wenn die günstigere Chip-Variante CMOS technisch aufgeholt hat, erklärt Gregor Bieler.

Je besser die Bilder sein sollen , desto höhere Datenmengen fallen jedoch an. Eine Internetverbindung via ISDN reiche notfalls. Empfehlenswert seien aber schnellere Anschlüsse wie DSL, so Bieler. „Dann hat man mehr Spaß an schöneren Bildern.” Die Systemanforderungen für bewegte Bilder an den Computer sind hingegen relativ gering. „Die meisten der heute im Einsatz befindlichen Computer erfüllen diese problemlos”, erklärt Thomas Stojke.

Die Installation einer Webcam ist einfach: Per USB-Kabel wird die Kamera mit dem PC verbunden. Und Software, die die meisten Einsatzfälle abdeckt, ist in der Regel beim Kauf gleich dabei, so Gunnar Troitsch. Dazu gehören Treiber und meist spezielle Chat-Software. Das genügt, um an Video-Plaudereien teilzunehmen. Software, um Live-Bilder ins Netz zu stellen, gehört jedoch standardmäßig nicht zum Lieferumfang von Webcams. „Es sei denn, sie sind genau für diesen Zweck entwickelt und gebaut.” Im weltweiten Datennetz finden Nutzer Troitsch zufolge aber eine Reihe von dafür geeigneten kostenlosen Programmen, zum Beispiel „Cam2Net”.

PC-Kameras können auch zur Überwachung eingesetzt werden. Wer allerdings einen Raum oder seinen Garten mit seiner Webcam beobachten will, muss etwas mehr investieren. „Aufgrund der stark unterschiedlichen Lichtverhältnisse und der höheren Anforderungen an Bildschärfe und Detailtiefe, kommt man um die Anschaffung einer hochwertigen Webcam nicht herum”, erläutert Troitsch.

Webcams, die für diesen Einsatz konzipiert wurden, können die Bilder auch direkt versenden. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber einfacheren Webcams, bei denen ein PC zum Betrieb der Kamera benötigt wird, sagt Thomas Stojke. Mindestens 100 bis 150 Euro müssten für die besser geeigneten Netzwerkkameras berappt werden.

Für jeden Anwendungsfall gewappnet zu sein, kann auch weitaus mehr kosten. Es gibt Spezial-Geräte, die sind wetterfest, motorgetrieben, besitzen einen Bewegungssensor oder verfügen sogar über einen Infrarot-Strahler, der Nachtaufnahmen möglich macht. Damit lässt sich Troitsch zufolge zum Beispiel auch das Ferienhaus vom heimischen Computer aus immer im Blick behalten.

Von Berti Kolbow, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/computer/t/rzo253910.html
Montag, 12. Juni 2006, 9:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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