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Dienstag, 20. Aug. 19

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Berlin Die Inter­net-Tele­fonie in Deutsch­land wird nach Ansicht der Mono­pol­kom­mis­sion durch die Deut­sche Telekom behin­dert. Das unab­hän­gige Bera­tungs­gre­mium ver­langte am Mitt­woch in Ber­lin...

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Firewalls allein schützen keinen Computer

Höxter/Bonn - Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Firewalls allein schützen keinen Computer

Viren lauern oft auf einschlägigen Seiten. Bild: Schierenbeck/dpa/gms

Das gilt auch für den Schutz von Computern. Denn Sicherheit bietet nur die Kombination mehrerer Schutzmaßnahmen.

Wer beispielsweise glaubt, seinen PC allein mit einer virtuellen Brandschutzmauer gegen Hackerangriffe und ungewollten Kontakt schadhafter Programme vom PC ins Internet schützen zu können, irrt.

„Es ist gefährlich, eine Firewall als PC-Airbag zu betrachten”, warnt Prof. Stefan Wolf, der an der Fachhochschule Lippe und Höxter angewandte Informatik lehrt. So genannte Personal Firewall-Programme für den PC zu Hause seien nicht mit den mächtigen Firewalls in Unternehmen vergleichbar. Dort tun spezielle Rechner nichts anderes, als alle PCs im Netzwerk zu schützen. Zu Hause dagegen muss der PC versuchen, sich mit der Firewall-Software selbst zu schützen.

Dass dies mehr schlecht als recht gelingt, zeigt ein aktueller Personal-Firewall-Test der in München erscheinenden Zeitschrift „PC Professionell” (Ausgabe 6/2006). Keines der sechs getesteten Programme konnte alle Versuche von Testprogrammen, ausgehende Verbindungen vom PC zum Internet herzustellen, unterbinden. Im Ernstfall könnte schadhafte Software also oftmals sensible Daten an der Firewall vorbei zum Hacker schicken.

Besonders anfällig für Attacken sind in diesem Zusammenhang Browser. „Wenn der Angreifer über Fehler im Browser geht, dann nützt auch die beste Firewall nichts”, sagt Prof. Wolf. Daher müssen Surfer vor allem Browser und Betriebssystem regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Als letzte Abwehrlinie darf keinesfalls ein Antivirus-Programm mit aktuellen Signaturen auf dem Rechner fehlen.

„Desktop Firewalls - wie sie auch genannt werden - sind, wenn man sich an die wichtigsten Grundregeln zum sicheren Surfen hält, fast überflüssig”, heißt es beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. IT-Sicherheit könne nicht durch eine einzelne Software erreicht werden, sondern sei immer nur durch ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren möglich.

Die meisten Gefahren lauern beim Surfen und Herunterladen auf fragwürdigen Webseiten. „Das Haupteinfallstor in den Browser ist dabei Java Script”, erklärt Wolf. Nutzer sollten die Programmiersprache deaktivieren oder per Browser-Erweiterung vertrauenswürdige Seiten definieren, die Java Script ausführen dürfen. „Das ist nicht komfortabel, aber deutlich sicherer.”

Aus Bequemlichkeit melden sich viele Benutzer ausschließlich als Administrator am PC an. Damit hätte aber auch ein Virus die volle PC-Kontrolle und könnte mehr Schaden anrichten, als wenn sich der Nutzer mit beschränkten Rechten angemeldet hätte, so Wolf. „Otto Normalverbraucher braucht die Administratorenrechte nicht und müsste sich nur zur Installation von Software als solcher anmelden.”

Das Schlimmste, was einem Computernutzer zustoßen kann, ist der Verlust seiner persönlichen Daten. Denn während ein verseuchtes System jederzeit neu installiert werden kann, sind gelöschte Daten meist für immer verloren. Auf der sicheren Seite ist man daher mit Backups, rät Wolf. „Alle wichtigen Daten sollten regelmäßig auf CD gebrannt oder auf einem USB-Stick gespeichert werden.” Von Dirk Averesch, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/computer/t/rzo254753.html
Mittwoch, 14. Juni 2006, 12:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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