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Tablet-PCs sind Spezialisten

München - Ein Notebook eignet sich nicht besonders gut, um Notizen zu machen. Wer mit Stift und Papier arbeitet, muss hinterher das Gekritzelte eintippen.

Tablet-PC

Sie sind auch für den Einsatz daheim geeignet . (Bild: Microsoft/dpa/gms)

Da kommen Tablet-PCs eigentlich gerade recht: Die Notizen werden handschriftlich direkt eingegeben.

Thomas Baumgärtner von Microsoft Deutschland nennt einen weiteren Vorteil von Tablet-PCs: Dank des eingebauten Mikros könne man auch Aufnahmen machen. Vor allem findet diese Geräteklasse im beruflichen Umfeld Verwendung. Für Endverbraucher stellt ein Tablet-PC dagegen häufig nur einen Kompromiss dar.

Wenn man von Tablet-PCs spricht, sind nicht nur Notebooks mit berührungsempfindlichen Bildschirmen gemeint, sondern alle Geräte, auf denen als Betriebssystem die Tablet-PC-Edition von Windows XP installiert ist, erklärt Jürgen Rink von der Zeitschrift „c't”. Der wichtigste Unterschied zu anderen XP-Varianten ist die darin integrierte Handschriften-Erkennung.

„Tablet-PCs gibt es in zwei Bauformen” , erklärt Petra Kleine, Produktmanagerin für Tablet-PCs bei Fujitsu Siemens in Bad Homburg. Slade und Convertible heißen sie. Beim Slade-Modell hält der Anwender quasi den Bildschirm in der Hand, zu dessen Seiten sich ein paar Tasten etwa zum Ein- und Ausschalten des Geräts oder zur Lautstärkeregelung befinden. Eine richtige Tastatur wie bei einem herkömmlichen Notebook gibt es nicht. Die Eingabe erfolgt entweder mit einem Spezialstift oder mit den Fingern über das Display.

Beim Convertible handelt es sich im Prinzip um ein Notebook mit Tastatur, das ein Display besitzt, das über ein Kugelgelenk mit dem Rechner verbunden ist. „Der Bildschirm lässt sich in alle Richtungen drehen und auch flach auf den Rechner legen”, erläutert Petra Kleine. So kann das Convertible die gleiche Form annehmen wie ein Slade-Modell. Andere Varianten als Slade und Convertible werden seltener angeboten. Acer zum Beispiel hat ein Notebook entwickelt, dessen Bildschirm sich etwa im 90 Grad Winkel zum Rechner aufstellen, aber auch auf den Rechnerkörper schieben lässt.

Ob die Eingabe mit einem elektromagnetischen Spezialstift, einem üblichen Eingabestift, wie man ihn vom PDA her kennt, oder mit den Fingern erfolgt, ist zum Beispiel wichtig, wenn mit dem Tablet-PC grafisch gearbeitet werden soll: Nur die Spezialstifte erlauben es, druckempfindlich zu schreiben, erläutert Rink. Das heißt, das Programm reagiert darauf, wie sehr der Stift aufgedrückt wird. Das sei dann, als nutze man Stift und Papier. Bei solchen Modellen wird auch nur auf die Eingaben mit dem Spezialstift reagiert. Ob der Anwender zufällig noch den Finger auf dem Display hat, spielt keine Rolle.

Die Hardware der meisten Tablet-PCs unterscheidet sich sonst nicht von jener herkömmlicher Notebooks. Allerdings sollte man auch hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Als Referenz sollten nur Subnotebooks, also Geräte mit einer Display-Diagonale bis zu 12 Zoll, herangezogen werden. Solchen Geräten fehlt laut Rink in der Regel ein besonders leistungsfähiger Grafikchip, weil diese in den kleinen Gehäusen zu heiß werden.

Fans von Ballerspielen oder anderen Titeln mit aufwendiger Grafik werden mit einem Tablet-PC also nicht glücklich. Tatsächlich werden Tablet-PCs vor allem an Unternehmen verkauft. „Das ist was für Broker an der Börse”, sagt Jaroslav Smyczek von der Verbraucherzentrale Niedersachsen in Hannover. TÜV-Gutachter zum Beispiel kann man mit solchen Geräten ebenfalls sehen - genau wie Ärzte.

Allerdings eignen sich die Geräte auch, um vom Sofa aus bequem ins Internet zu gehen, um Musik oder eine DVD abzuspielen. Auch Arbeiten mit Office-Anwendungen ist kein Problem. Schwierig dürfte für viele potenzielle Kunden der Preis sein: Während ein gutes Notebook ab rund 800 Euro zu haben ist, kostet ein Tablet-PC das Doppelte und mehr. „Da greifen viele Verbraucher doch lieber zum Notebook”, sagt Smyzcek.

Wer sich dennoch für einen Tablet-PC entscheidet, sollte bei der Auswahl vor allem auf die Helligkeit des Displays achten, rät Petra Kleine. Denn was nützt es, wenn schon bei Tageslicht auf dem Balkon nichts mehr zu erkennen ist? Auf die Nutzung unter freiem Himmel beziehungsweise bei starker Sonneneinstrahlung sind Geräte mit transflektiven Bildschirmen ausgelegt.

Solche Modelle schlagen jedoch mit weit mehr als 2000 Euro zu Buche. Auf die Laufzeit der Akkus zu achten, empfiehlt Petra Kleine: „Drei Stunden sind angemessen.” Schließlich wolle man auf dem Gerät vielleicht auch mal einen Spielfilm auf der Terrasse sehen. Dann wäre es schon mehr als unglücklich, falls der Strom ausfällt, gerade wenn es spannend wird. Von Sven Appel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/computer/t/rzo256321.html
Montag, 19. Juni 2006, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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