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Sonntag, 17. Feb. 19

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Berlin Die Inter­net-Tele­fonie in Deutsch­land wird nach Ansicht der Mono­pol­kom­mis­sion durch die Deut­sche Telekom behin­dert. Das unab­hän­gige Bera­tungs­gre­mium ver­langte am Mitt­woch in Ber­lin...

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München - Nach der beschlos­senen Auf­lösung der kri­seln­den Tele­kom­muni­kati­onss­parte Com wendet sich der Sie­mens-Kon­zern ver­stärkt der letzten großen Bau­stelle zu: Der Umbau des ver­lus­trei­chen IT-Dienst­leis­ter­s...

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Video-on-Demand gibt es manchmal auch umsonst

Eschborn/Hamburg - Video on Demand wächst. Immer mehr Anbieter offerieren legale Videodownloads gegen Bezahlung.

Filme aus dem Internet

Video on Demand gibt es als Stream und als Download. (Bild: Arcor/dpa/gms)

Angeboten werden neben Spielfilmen zum Beispiel Dokumentationen, Serien oder Lernvideos. Die Filme kosten zwischen 1,50 und 14,99 Euro.

Der Nutzer hat die Wahl, ob er die Filme nur leihen oder auf Dauer behalten will. Und manchmal sind auch legale Downloads kostenlos. Von der Video-on-Demand-Plattform des Telekommunikationsanbieters Arcor in Eschborn werden monatlich rund 10 000 Filme heruntergeladen. „Wir bieten Kino per Mausklick”, sagt Arcor-Pressesprecher Paul Gerlach. Die Filme können am Computerbildschirm, am Fernseher oder über einen Beamer angesehen werden. Was die Hardware angeht, werde nur das benötigt, was die meisten Konsumenten zu Hause stehen haben. Voraussetzung für den Film aus dem Internet ist allerdings ein DSL-Anschluss.

Für den legalen, kostenpflichtigen Videodownload gibt es derzeit zwei verschiedene Techniken: Video-on-Demand und Download-to-own. Bei Video-on-Demand kann der Benutzer einen Film herunterladen und ihn schon während der Herunterladens ansehen. Die Videodatei wird nach einer gewissen Zeit unbrauchbar. Auf diese Weise funktionieren die Plattformen von Arcor, One4movie und T-Online.

Die Videoplattform der Firma in2movies in Hamburg funktioniert nach dem Download-to-own-Prinzip. Das heißt, dass die Filme dauerhaft im Besitz des Kunden bleiben und immer wieder angesehen werden können. Dafür ist ein einzelner Download meistens teurer als bei Video-on-Demand.

Wer die Plattform von in2movies benutzen will, muss zunächst eine so genannte Peer-to-Peer-Software auf dem eigenen Rechner installieren. Peer-to-Peer bedeutet, dass nicht alle Dateien von einem zentralen Server heruntergeladen werden, sondern dass jeder Benutzer ausgewählte Dateien, die sich auf seiner Festplatte befinden, dem gesamten Netzwerk zur Verfügung stellt.

„Im Moment bietet in2movies rund 350 Filme und TV-Episoden an”, sagt Christof Wesp, Marketing Director und kommissarischer Geschäftsführer von in2movies. „Die Qualität der Filme ist vergleichbar mit DVD-Qualität”, so Wesp.

Neben den kostenpflichtigen Video-Downloads gibt es auch kostenlose Angebote, die dennoch legal sind. Beispielsweise bietet die Mediathek des ZDF in Mainz unter anderem Videostreams von Nachrichtensendungen, Dokumentationen, Fernsehratgebern und Fernsehserien an. „Downloaden und speichern von Videostreams ist allerdings aus rechtlichen Gründen nicht möglich”, sagt Jürgen Kleinknecht, Projektleiter in der ZDF-Hauptredaktion Neue Medien.

Karin Thomas-Martin, die in Ulm als Beraterin für die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg arbeitet, rät, sich für Videodownloads nicht langfristig an einen bestimmten Anbieter zu binden: „Man sollte erstmal ausprobieren, ob man das überhaupt regelmäßig nutzt.”

www.arcor.de/vod , www.one4movie.de , www.vod.t-online.de , www.in2movies.de , www.zdf.de/ZDFmediathek Von Juliane Mroz, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/computer/t/rzo257050.html
Mittwoch, 21. Juni 2006, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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