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Donnerstag, 21. Feb. 19

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Virtualisierung hält alte Systeme am Leben

Kaiserslautern Für eine Hand voll Euro gibt es viele Computer. Dabei handelt es sich nicht um Hehlerware, sondern um virtuelle Maschinen.

Der Rechner im Rechner

Hier laufen auf einem Mac-Rechner Linux und Windows. (Bild: parallels/dpa/gms)

Die können zwar nicht angefasst werden, machen aber ihre Arbeit genauso gut wie Rechner aus Metall und Plastik.

Das nennen Experten Virtualisierung. Das bietet die Möglichkeit, auf einem modernen Rechner mit modernem Betriebssystem gleichzeitig andere Systeme auszuprobieren, oder alte, aber lieb gewonnene Programme weiterhin zu nutzen.

Die Spannbreite der Einsatzmöglichkeiten sei groß, sagt Florian von Samson, Gründungsmitglied des Vereins LinuxTag in Kaiserslautern. Im professionellen Bereich werden zum Beispiel Server virtualisiert. Auf diese Weise lässt sich an der Hardware sparen. „Das merkt der Kunde dann am niedrigen Preis für Server-Platz”, erklärt von Samson.

„Virtualisierung ist eine beschleunigte Emulation”, sagt Peter Siering von der Zeitschrift „c't”. Bei der Virtualisierung darf das Gastsystem anders als bei der Emulation die meisten Befehle direkt ausführen. Dadurch kann es beispielsweise schneller auf den Prozessor des Rechners zugreifen.

Die Möglichkeit des Ausprobierens macht die Virtualisierung auch für die private Anwendung interessant: Mit Hilfe der Virtualisierung kann man laut Peter Siering zum Beispiel Windows Vista oder eine bestimmte Linux-Distribution auf seinem PC installieren, ohne dadurch das eigentliche Betriebssystem in Gefahr zu bringen.

Das ließe sich zwar auch bewerkstelligen, indem auf einem Rechner mehrere Betriebssysteme in verschiedenen Partitionen installiert werden. Doch um von einem System ins andere zu wechseln, müsste ein System runter- und das andere hochgefahren werden, erklärt Bastian Braun, Produktmanager bei Microsoft in München.

Virtualisierung erlaubt es auch, auf dem neuen Rechner noch ein älteres System laufen zu lassen - zum Beispiel Windows 98 unter Windows XP. „Das macht es möglich, auch alte Anwendungen weiter zu nutzen, die vielleicht unter Windows XP schon nicht mehr arbeiten”, erläutert Braun.

Um den Rechner im Rechner zu bauen , wird neben dem eigentlichen Betriebssystem ein Virtualisierungsprogramm benötigt. Mittlerweile gibt es eine relativ große Auswahl: Am bekanntesten dürfte der kostenlose „VMWare Player” von VMWare sein. Dieser spielt virtuelle Maschinen, wie die Gastsysteme auch genannt werden, jedoch nur ab.

Allerdings können im Internet eine Reihe von virtuellen Maschinen heruntergeladen und zusammen mit dem „VMWare Player” genutzt werden. Als Gastsysteme kommen beispielsweise Windows sowie die Linux-Distributionen von Red Hat und Suse in Frage. Vergleichsweise bekannt ist auch das kostenpflichtige „Virtual PC” von Microsoft.

„VMWare Player” und „Virtual PC” sind Siering zufolge Instantlösungen für Windows-PCs. Die kann jeder bedienen. Unter Umständen ist die zusätzliche Installation von Treibern für das jeweilige Gastsystem notwendig.

Grundsätzlich braucht es für die Virtualisierung keinen High-End-PC. Wie viel Arbeitsspeicher das Gerät haben muss, hängt von der Art der virtuellen Maschine ab: „Windows XP allein sollte mindestens 512 Megabyte haben. Wird dann ein weiteres Windows XP virtualisiert, braucht man schon 1 Gigabyte RAM”, sagt Siering. Von Sven Appel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/computer/t/rzo261043.html
Montag, 03. Juli 2006, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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