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Donnerstag, 20. Jun. 19

Berlin Die gleich­zei­tige Nutzung von Sonnen- und Insek­ten­schutz­mit­teln ist in der Regel unpro­ble­matisch. Nor­maler­weise rea­gier­ten die Mittel nicht mit­ein­ander...

ApothekeDüs­sel­dorf - Bei frei ver­käuf­lichen Medi­kamen­ten gibt es kaum Preis­unter­schiede. Das ist das Ergeb­nis einer Unter­suchung der Ver­brau­cher­zen­tra­len Nord­rhein-West­falen, Rhein­land-Pfalz und Sach­sen.

Hamburg Eltern sollten den Impf­schutz ihrer Kinder vor der Ein­schu­lung über­prü­fen lassen. Das raten die Ersatz­kas­sen­ver­bände VdAK und AEV in Ham­burg. In der Schule und im Kin­der­gar­ten sei die Gefahr von anste­cken­den...

München - Chro­nisch kranke Kinder sollten die­sel­ben Imp­fun­gen wie gesunde Kinder erhal­ten. Sie seien durch schwere Ver­läufe und Kom­pli­katio­nen bestimm­ter Krank­hei­ten beson­ders gefähr­det...

Neuss Schon Klein- und Vor­schul­kin­der können laut Exper­ten an Depres­sio­nen leiden. Die Betrof­fenen wirken einer­seits oft in sich gekehrt, schüch­tern und ängst­lich, ande­rer­seits neigen sie zu Aggres­sio­nen.

Mainz Sie rea­gie­ren weder auf freund­liche Worte noch auf laute Geräu­sche: Von 1000 Kindern kommen ein bis zwei mit einer schwe­ren beid­sei­tigen Hör­min­derung zur Welt.

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Internet-Kliniklotse zur Krankenhaussuche

Siegburg/Heppenheim - Irgendwann stehen die meisten Menschen vor solchen Fragen: In welches Krankenhaus soll ich gehen, um mich behandeln zu lassen? Sind die Ärzte dort kompetent?

Grobe Orientierung

Kann helfen: Internet-Kliniklotse. (Bild: www.klinik-lotse.de/dpa/gms)

Mit Hilfe des Internets lässt sich die Suche nach der passenden Klinik beschleunigen. Neben zahlreichen kommerziellen Angeboten sticht vor allem die Webseite www.klinik-lotse.de heraus. Nach Ansicht von Verbraucherschützern lässt die Krankenhaussuche im Internet jedoch noch viele Wünsche offen.

Entwickelt wurde der virtuelle Kliniklotse vom Verband der Angestellten-Krankenkassen/Arbeiter-Ersatzkassen-Verband (VdAK/AEV) in Siegburg bei Bonn. In die Datenbank fließen die Qualitätsberichte ein, zu deren Erstellung alle Krankenhäuser seit 2004 verpflichtet sind. „Die Schwäche des Portals ist, dass es auf den Angaben der Krankenhäuser basiert, die nicht geprüft sind”, räumt Daniela Riese vom VdAK/AEV ein. „Mit dem Kliniklotsen haben wir diese Informationen aber so gut wie möglich verfügbar gemacht.”

Mit Hilfe des Kliniklotsen können Patienten etwa in Erfahrung bringen, auf welche Behandlungen ein Krankenhaus spezialisiert ist. Das Kriterium „Ausstattung” ermöglicht, nach technischen Geräten und Therapien zu suchen, aber auch nach Bringdiensten, einer Bibliothek oder der Fernsehausstattung der Zimmer. Vor allem lässt sich in Erfahrung bringen, wie häufig eine Klinik welche Eingriffe vornimmt. Der Schluss, den Betroffene daraus ziehen können, lautet: Je öfter die Ärzte eines Krankenhauses eine bestimmte Operation vornehmen, desto geringer wird das Risiko von Behandlungsfehlern sein.

„Ist Masse aber ein Zeichen für gute Qualität?”, fragt Wolfram Candidus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) in Heppenheim (Hessen). „Es müsste sehr viel deutlicher auf die Methoden hingewiesen werden, mit denen in der Klinik operiert oder behandelt wird”, kritisiert der Experte.

„Hilfreich ist, dass man anfängt, Patienten solche Vergleichsmöglichkeiten überhaupt zur Verfügung zu stellen”, urteilt Stefan Etgeton, Gesundheitsreferent beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Berlin. Portale wie der Kliniklotse seien ein Schritt in die richtige Richtung. „Meine Befürchtung ist aber, dass es am Ende eine reine Marketingmaßnahme der Krankenkassen bleibt.”

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Frage, welche Daten in Portale zur Kliniksuche generell einfließen sollten - und welche nicht: „Wir fordern, dass auch die Daten, die die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) bekommt, für Verbraucher nutzbar werden”, sagt Etgeton. „Die sind aber im Moment nur zu internen Verwertung für Krankenkassen und Kliniken vorgesehen.”

Wenn der Hausarzt zur stationären Behandlung in einer Klinik rät, sollten die Betroffenen laut DGVP-Präsident Wolfram Candidus zuerst zum Telefonhörer greifen: „Rufen Sie die Abteilung an und bitten Sie um den Rückruf eines leitenden Arztes.” Mit dem Arzt sollte ein Gespräch in der Klinik vereinbart werden, bei dem über den Eingriff gesprochen wird. „Dabei sollten Sie auch nachfragen, ob Ihr Gesprächspartner den Eingriff selbst vornimmt.” Wer nach dem Gespräch überzeugt ist, beim richtigen Arzt gelandet zu sein, dem rät Wolfram Candidus zusätzlich zu seinem Rundgang durch das Krankenhaus.

www.klinik-lotse.de Von Arnd Petry, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/gesundheit/t/rzo257864.html
Freitag, 23. Juni 2006, 12:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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