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Donnerstag, 21. Feb. 19

Berlin Die gleich­zei­tige Nutzung von Sonnen- und Insek­ten­schutz­mit­teln ist in der Regel unpro­ble­matisch. Nor­maler­weise rea­gier­ten die Mittel nicht mit­ein­ander...

ApothekeDüs­sel­dorf - Bei frei ver­käuf­lichen Medi­kamen­ten gibt es kaum Preis­unter­schiede. Das ist das Ergeb­nis einer Unter­suchung der Ver­brau­cher­zen­tra­len Nord­rhein-West­falen, Rhein­land-Pfalz und Sach­sen.

Hamburg Eltern sollten den Impf­schutz ihrer Kinder vor der Ein­schu­lung über­prü­fen lassen. Das raten die Ersatz­kas­sen­ver­bände VdAK und AEV in Ham­burg. In der Schule und im Kin­der­gar­ten sei die Gefahr von anste­cken­den...

München - Chro­nisch kranke Kinder sollten die­sel­ben Imp­fun­gen wie gesunde Kinder erhal­ten. Sie seien durch schwere Ver­läufe und Kom­pli­katio­nen bestimm­ter Krank­hei­ten beson­ders gefähr­det...

Neuss Schon Klein- und Vor­schul­kin­der können laut Exper­ten an Depres­sio­nen leiden. Die Betrof­fenen wirken einer­seits oft in sich gekehrt, schüch­tern und ängst­lich, ande­rer­seits neigen sie zu Aggres­sio­nen.

Mainz Sie rea­gie­ren weder auf freund­liche Worte noch auf laute Geräu­sche: Von 1000 Kindern kommen ein bis zwei mit einer schwe­ren beid­sei­tigen Hör­min­derung zur Welt.

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Sonnenbrand ade: Schnelle Hilfe für geschundene Haut

Berlin Es passiert trotz besseren Wissens und der ein oder anderen Vorkehrung: Nach einem Strandtag, einer Radtour oder einem ausgedehnten Besuch im Straßencafé sind Nase, Schultern oder Oberarme krebsrot.

Sonnenbad

Auch Eincremen erlaubt kein unbegrenztes Sonnenbaden. (Bild: ABDA/dpa/gms)

„Die meisten unterschätzen die Sonne und haben sich oft gar nicht oder unzureichend eingecremt”, sagt die Hautärztin Gertraud Kremer aus Berlin. „Es kann natürlich nicht gut gehen, wenn ein Mitteleuropäer im Februar in die Karibik fährt und sich da voll in die Sonne legt.”

Ist der Sonnenbrand erst da , tut schnelle Linderung Not: „Kühlen ist das erste und beste Mittel, um die Haut zu beruhigen”, sagt der Dermatologe Johannes Müller-Steinmann aus Kiel. Dazu empfiehlt er kühle Wickel mit Teebeuteln, Quark oder Eichenrinde. Die gibt es in Reformhäusern und Drogerien zu kaufen.

Gertraud Kremer, die auch Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen (BVDD) ist, setzt auf kühlende Gelpacks. „Die dürfen natürlich nicht direkt aus dem Gefrierschrank auf die Haut, sondern man sollte sie in ein Handtuch einschlagen.” Wer keine Gelpacks zur Hand hat, kann auch Eiswürfel oder ganz einfach ein feuchtes Tuch nehmen.

Nach der Kühlung sollte die geschundene Haut mit einer Feuchtigkeitscreme gepflegt werden. „Das kann die ganz normale Lotion sein, die man sonst auch benutzt oder ein handelsübliches After-Sun-Produkt, das leicht kühlt und Feuchtigkeit spendet”, erklärt die Kosmetikerin Renate Donath aus Hamburg. Sie empfiehlt Aloe Vera- oder Kieselgels, die auch die Heilung fördern.

Auf keinen Fall sollte man fetthaltige Cremes benutzen. „Das Fett verändert die Atmung der Haut und verhindert, dass sie abkühlt”, warnt Dermatologe Müller-Steinmann. Wer allerdings grundsätzlich trockene Haut hat und nicht allzu verbrannt ist, kann nach laut seiner Kollegin Kremer nach der After-Sun-Lotion zusätzlich die normale Pflege auftragen, die in der Regel fettend ist.

Parfümierte Produkte sollten ebenso wie ausgiebiges Duschen und Baden vermieden werden. „Das strapaziert die Haut zusätzlich”, sagt Dermatologin Kremer. Gleiches gilt für alle anderen Kosmetika. „Bei leichter Rötung kann man zum Abdecken eventuell noch ein Puder verwenden”, sagt Kosmetikerin Donath. Schwere Puder-Make-Ups allerdings sollten tabu sein.

Richtig gefährlich allerdings wird der Sonnenbrand, wenn mehr als 20 Prozent der Körperoberfläche verbrannt sind, was gerade am Rücken schnell passieren kann. „Dann bekommen die meisten Kreislaufprobleme, verlieren viel Flüssigkeit, und die Infektionsgefahr steigt”, warnt Müller-Steinmann. Fieber und Schüttelfrost sind mögliche Folgen. „Das Schlimmste ist, dass zu dem extremen Sonnenbrand oft ein Sonnenstich hinzu kommt”, sagt Dermatologin Kremer. Dann hilft nur noch der Gang zum Arzt.

„Das oberste Gebot ist natürlich , so schnell wie möglich aus der Sonne zu gehen, sobald man merkt, dass die Haut spannt”, sagt Kremer. Der nächste Tag sollte weitestgehend sonnenfrei sein. Das gilt auch für indirekte Sonnenbäder, beispielsweise beim Spaziergang.

Zwar können auch leichte Sonnenbrände Pigmentflecken, schnellere Faltenbildung und im schlimmsten Fall Hautkrebs verursachen. Panikmache und „Sonnenphobie” hält Hautärztin Kremer allerdings für unangebracht. Die Haut sollte einfach nur langsam an die Sonne gewöhnt werden.

SERVICE-KASTEN: Sonnenbrand mit Medikamenten behandeln

Verursacht die Rötung Schmerzen, verschaffen Schmerzmittel wie Aspirin oder Paracetamol Linderung. Für die geschundenen Hautstellen empfehlen sich leichte Kortisonpräparate. Bei schwereren Verbrennung mit Pusteln und Bläschen tun es Hausmittelchen und leichte Präparate allerdings nicht mehr. „Bei Pickeln helfen so genannte Antihistaminika, die man häufig zur Behandlung von Heuschnupfen einsetzt”, sagt der Dermatologe Johannes Müller-Steinmann aus Kiel. Diese Mittel hemmen auch die Entzündung. Von Britta Schmeis, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/gesundheit/t/rzo258740.html
Montag, 26. Juni 2006, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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