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Montag, 22. Apr. 19

Berlin Die gleich­zei­tige Nutzung von Sonnen- und Insek­ten­schutz­mit­teln ist in der Regel unpro­ble­matisch. Nor­maler­weise rea­gier­ten die Mittel nicht mit­ein­ander...

ApothekeDüs­sel­dorf - Bei frei ver­käuf­lichen Medi­kamen­ten gibt es kaum Preis­unter­schiede. Das ist das Ergeb­nis einer Unter­suchung der Ver­brau­cher­zen­tra­len Nord­rhein-West­falen, Rhein­land-Pfalz und Sach­sen.

Hamburg Eltern sollten den Impf­schutz ihrer Kinder vor der Ein­schu­lung über­prü­fen lassen. Das raten die Ersatz­kas­sen­ver­bände VdAK und AEV in Ham­burg. In der Schule und im Kin­der­gar­ten sei die Gefahr von anste­cken­den...

München - Chro­nisch kranke Kinder sollten die­sel­ben Imp­fun­gen wie gesunde Kinder erhal­ten. Sie seien durch schwere Ver­läufe und Kom­pli­katio­nen bestimm­ter Krank­hei­ten beson­ders gefähr­det...

Neuss Schon Klein- und Vor­schul­kin­der können laut Exper­ten an Depres­sio­nen leiden. Die Betrof­fenen wirken einer­seits oft in sich gekehrt, schüch­tern und ängst­lich, ande­rer­seits neigen sie zu Aggres­sio­nen.

Mainz Sie rea­gie­ren weder auf freund­liche Worte noch auf laute Geräu­sche: Von 1000 Kindern kommen ein bis zwei mit einer schwe­ren beid­sei­tigen Hör­min­derung zur Welt.

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Herzkranke sollten Fahrgeschäfte meiden

Frankfurt/Main - Herzpatienten sollten Achterbahnen und ähnliche Fahrgeschäfte unbedingt meiden.

Das bestätigt Prof. Hans-Joachim Trappe vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung in Frankfurt.

Diese Attraktionen in Freizeitparks und auf Jahrmärkten seien für vorgeschädigte Menschen lebensgefährlich. Ende Juni war ein zwölfjähriger Junge, der einen Herzfehler hatte, im Disneyland im US-Bundesstaat Florida nach einer Achterbahnfahrt gestorben. Erst im April war in dem Vergnügungspark eine deutsche Touristin, die unter Bluthochdruck litt, in einem Raumflug-Simulator ums Leben gekommen.

Die hohen Geschwindigkeiten und Beschleunigungskräfte haben laut Trappe „katastrophale Folgen” für die Betroffenen: „Sie führen zu erheblichen Veränderungen der Herzfunktion, des Blutdrucks und der Pulsfrequenz.” Der emotionale Stress verstärke diese Symptome noch. In der Folge könne es zu Herzrhythmusstörungen und sogar zum Herzinfarkt kommen, sagt der Experte, der am Marienhospital in Herne tätig ist. Insbesondere sollten Menschen nach einem Herzinfarkt, mit Herzklappenfehlern und mit Herzrhythmusstörungen auf Achterbahnfahrten verzichten.

Eine Gefahr gehe natürlich von den unentdeckten Herzschäden aus. „Wenn junge Menschen bisweilen unter Luftnot, Schmerzen in der Brust oder Extraschlägen des Herzens leiden, sollten sie sich untersuchen lassen, bevor sie in ein solches Ding steigen”, rät der Experte. Dabei werde in den USA mit Schildern an den Fahrgeschäften sogar vergleichsweise gut vor dem Risiko gewarnt. In Deutschland habe er Vergleichbares noch nicht gesehen.

Genaue Zahlen über Todesfälle in Achterbahnen und ähnlichen Attraktionen sind laut Prof. Trappe nicht bekannt. Bei ähnlichen Belastungen von Herz- und Kreislauf, etwa bei Volks- und Marathonläufen, kommen jedoch laut Trappe regelmäßig Teilnehmer zu Tode.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/gesundheit/t/rzo261494.html
Dienstag, 04. Juli 2006, 16:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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