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Montag, 22. Apr. 19

Berlin Die gleich­zei­tige Nutzung von Sonnen- und Insek­ten­schutz­mit­teln ist in der Regel unpro­ble­matisch. Nor­maler­weise rea­gier­ten die Mittel nicht mit­ein­ander...

ApothekeDüs­sel­dorf - Bei frei ver­käuf­lichen Medi­kamen­ten gibt es kaum Preis­unter­schiede. Das ist das Ergeb­nis einer Unter­suchung der Ver­brau­cher­zen­tra­len Nord­rhein-West­falen, Rhein­land-Pfalz und Sach­sen.

Hamburg Eltern sollten den Impf­schutz ihrer Kinder vor der Ein­schu­lung über­prü­fen lassen. Das raten die Ersatz­kas­sen­ver­bände VdAK und AEV in Ham­burg. In der Schule und im Kin­der­gar­ten sei die Gefahr von anste­cken­den...

München - Chro­nisch kranke Kinder sollten die­sel­ben Imp­fun­gen wie gesunde Kinder erhal­ten. Sie seien durch schwere Ver­läufe und Kom­pli­katio­nen bestimm­ter Krank­hei­ten beson­ders gefähr­det...

Neuss Schon Klein- und Vor­schul­kin­der können laut Exper­ten an Depres­sio­nen leiden. Die Betrof­fenen wirken einer­seits oft in sich gekehrt, schüch­tern und ängst­lich, ande­rer­seits neigen sie zu Aggres­sio­nen.

Mainz Sie rea­gie­ren weder auf freund­liche Worte noch auf laute Geräu­sche: Von 1000 Kindern kommen ein bis zwei mit einer schwe­ren beid­sei­tigen Hör­min­derung zur Welt.

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Schon Vorschulkinder können an Depressionen leiden

Neuss Schon Klein- und Vorschulkinder können laut Experten an Depressionen leiden.

Die Betroffenen wirken einerseits oft in sich gekehrt, schüchtern und ängstlich, andererseits neigen sie zu Aggressionen.

„Ein großes Problem ist es, dass man bei Kindern nicht an eine Depression denkt, zumal die äußeren Anzeichen eher untypisch sind”, warnt Christa Schaff, Vorsitzende des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) in Neuss. Daher werde diese so genannte affektive Störung bei Kindern oft übersehen oder falsch gedeutet.

Um eine Depression im Kindesalter zu erkennen, müsse das Spiel-, Ess- und Schlafverhalten beobachtet werden. „Schaut man genau hin, bemerkt man bei depressiven Klein- und Vorschulkindern einen oft traurigen Gesichtsausdruck sowie eine insgesamt verminderte Mimik und Gestik”, erläutert Christa Schaff, die als Kinder- und Jugendpsychiaterin in Weil der Stadt tätig ist. „Zudem schlafen sie schlecht, sind essgestört und zeigen wenig Interesse an Bewegung und altersgerechten Spielen.”

Ab dem Schulalter sei es wichtig , Leistungsprobleme zu hinterfragen sowie Zukunftsängste, Berichte über Traurigkeit und vor allem geäußerte Selbstmordabsichten ernst zu nehmen, betont Schaff. „Bei Jugendlichen ähnelt die Symptomatik dann immer mehr der von Erwachsenen mit Antriebslosigkeit, Konzentrationsmangel sowie einem verminderten Selbstwertgefühl.” Besteht ein Verdacht auf Depression, sollten Eltern die Meinung enger Kontaktpersonen hinzuziehen und Rat bei einem Kinder- und Jugendpsychiater einholen. Mit einer Verhaltenstherapie und eventuell Medikamenten sei die psychische Störung heute gut in den Griff zu bekommen.

www.psychiater-im-netz.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/service/gesundheit/t/rzo261667.html
Mittwoch, 05. Juli 2006, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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