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Donnerstag, 13. Jun. 13

-Hocken­heim Baden-Würt­tem­bergs Finanz­minis­ter Gerhard Stratt­haus (CDU) hat sich über­rascht gezeigt über einen mög­lichen Abschied der Formel 1 vom Hocken­heim­ring von 2009 an.

India­napo­lis Für Michael Schu­macher war der Sieg in India­napo­lis ein ganz beson­derer. Wahr­schein­lich strahlte der Rekord-Welt­meis­ter deshalb auch noch mehr als sonst.

Michael Schumacher: „Bin wieder da”

Indianapolis Für Michael Schumacher war der Sieg in Indianapolis ein ganz besonderer.

Jubel

Michael Schumacher zelebriert seinen Sieg auf dem Podium in Indianapolis.

Wahrscheinlich strahlte der Rekord-Weltmeister deshalb auch noch mehr als sonst. Von einer Wende im Titel-Duell mit Fernando Alonso wollte er aber noch nichts wissen.

„Aber es war schon ein ganz wichtiger Schritt, keine Frage”, sagte der siebenmalige Formel 1-Champion nach dem Ferrari-Doppelsieg beim US-Grand-Prix. „Es sind noch acht Rennen zu fahren, 80 Punkte zu vergeben. 19 Punkte Rückstand sind zwar viel, aber ich bin wieder dabei. Nun haben wir noch viel Arbeit vor uns.”

Deshalb wird der siebenmalige Weltmeister ab dem 05. Juli in Jerez testen. „Es wird von den Reifen abhängen, denn die Autos sind meiner Meinung nach ziemlich ähnlich”, sagte sein Chefstratege Ross Brawn. „Es war eine gewisse Bridgestone-Dominanz festzustellen. Ich hoffe, dass wir die mitnehmen können nach Europa”, sagte Schumacher. Im Vorjahr hatten die Michelin-Reifen in Indy nicht gehalten. Die von den Franzosen ausgestatteten Teams konnten erst gar nicht starten.

Daher war Schumacher bei der Siegerehrung gnadenlos ausgepfiffen worden. Diesmal war das ganz anders. Nachdem er als erster Rennfahrer überhaupt zum fünften Mal im berühmten Oval gewonnen hatte, wurde der 37-Jährige diesmal von den weit über 100 000 Menschen begeistert gefeiert. Schon auf der Ehrenrunde riss er beide Arme in die Luft. Später umarmte er seinen Bridgestone-Ingenieur und ließ seinen Teamkollegen Felipe Massa nach Platz zwei hochleben. „Er vor allem war stark. Vielleicht kann er das ein paar Mal wiederholen.”

Auf Wiederholungen hofft man bei McLaren-Mercedes nicht. Ausgerechnet die Teamkollegen Kimi Räikkönen und Juan Pablo Montoya waren Auslöser des spektakulären Start-Unfalls, bei dem BMW-Pilot Nick Heidfeld nach einem Fünffach-Überschlag glücklicherweise unverletzt blieb. „Das war wie bei einer Wirtshausschlägerei. Da ist auch nicht klar, wer angefangen hat”, sagte Norbert Haug über das Chaos mit acht Unfallopfern. Der Mercedes-Motorsportchef wollte keinem seiner Piloten - Montoya war aufgefahren - die Schuld geben. Auch die Rennleitung sah es so.

Auf Montoya würde DaimlerCrysler-Chef Dieter Zetsche in der nächsten Saison verzichten. „Natürlich würden wir am liebsten mit Kimi und Alonso fahren”, sagte der Manager und bezog in Indianapolis klar Stellung in der Fahrerfrage. Während sich die Silberpfeile die Dienste von Alonso für das nächste Jahr schon gesichert haben, ziert sich Vize-Weltmeister Räikkönen, seinen Vertrag zu verlängern. Der Finne soll bereits bei Ferrari im Wort stehen.

Nach seinem schlechtesten Saison-Resultat hofft Alonso schon beim Michelin-Heimspiel in Magny-Cours am 16. Juli auf die Revanche. „Im vergangenen Jahr habe ich null Punkte aus Nordamerika mitgenommen, dieses Jahr habe ich 14 geholt”, tröstete sich der Spanier. Der Renault-Pilot hatte in der Woche der Wahrheit den Grand Prix in Kanada vor Schumacher gewonnen. „Ferrari und Bridgestone waren schneller als wir, aber in den anderen neun Rennen hatten wir die besseren Reifen, deshalb mache ich mir keine Sorgen”, sagte er.

„Schumacher hat die Wirkung von Alonsos großem Vorsprung neutralisiert”, schrieb die spanische Zeitung „As”. In Italien frohlockte die „La Gazzetta dello Sport”: „Die Weltmeisterschaft ist wieder offen.” Von Volker Gundrum, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/sport/formel1/t/rzo261111.html
Montag, 03. Juli 2006, 13:57 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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