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Donnerstag, 13. Jun. 13

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Nürnbergs Serie hält - Hertha will in UEFA-Cup

Nürnberg - Hans Meyer hat den Rekord, Dieter Hoeneß einen neuen Teppich.

1. FC Nürnberg - Hertha BSC Berlin

G. Berti (M) kämpft mit dem Berliner S. Okoronkwo Ndubisi (l) um den Ball.

Der 2:1 (1:1)-Sieg des 1. FC Nürnberg gegen Hertha BSC am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga erwies sich am Ende für beide Seiten als einträglich.

„Club”-Trainer Meyer stellte mit den Franken durch den siebten Heimerfolg in Serie einen Vereinsrekord auf und schloss seine Rettungsmission auf Tabellenplatz acht ab. Hertha- Manager Hoeneß, dessen Team trotz der Niederlage als Sechster vor der UEFA-Cup-Hintertür UI-Cup steht, erhielt als Zugabe für seine Vermittlerrolle bei Meyers Verpflichtung von Nürnbergs Vereinschef Michael A. Roth einen Perserteppich.

Im Herbst 2005 hatte Hoeneß Schlusslicht Nürnberg zu Meyer geraten, da dieser in der Saison 2003/04 die Berliner aus ähnlicher Lage befreit hatte. Kurz darauf war Meyer bei den Franken im Amt, führte das Team mit 38 Punkten aus 22 Spielen aus dem Tabellenkeller - doch seinem Job-Vermittler dankte er es nicht. „Wir haben dank Dieter Hoeneß eine tolle Wahl getroffen”, gestand Roth schon vor der Partie ein. Nach dem Schlusspfiff, als ausgerechnet Hoeneß' Hertha zum jüngsten Opfer der Meyer-Serie geworden war, sahen sich die Gastgeber bestätigt. „Wenn du erst einmal so einen Lauf hast, lassen sich diese Dinge nicht mehr erklären. Dann gewinnst du auch so ein Spiel”, philosophierte „Club”-Manager Martin Bader nach dem Erfolg über seinen Ex-Club.

Erneut waren es die zum fränkischen Traum-Duo gereiften Robert Vittek und Iwan Saenko, die vor 45 817 Zuschauern für den Sieg der Hausherren sorgten. Vittek brachte die Nürnberger mit seinem 16. Saisontor - alle in der Rückrunde - in Führung (30.) und legte vier Minuten vor Schluss für Saenko auf, der trocken aus 16 Metern einschoss. „Mit Saenko zu spielen, macht einfach Spaß”, sagte Vittek.

Den Hauptstädtern, die vom 3:3 des Verfolgers Borussia Dortmund bei Bayern München profitierten, bietet sich dank des vereinfachten Modus eine große Chance auf die UEFA-Cup-Teilnahme. Im UI-Cup müssen sich die Herthaner in einer Runde gegen einen Vertreter aus Russland, Weißrussland oder Kasachstan durchsetzen.

Wie schon eine Woche zuvor beim 4:2 gegen den Hamburger SV hatten sich die Berliner in Unterzahl zurück in die Partie gekämpft. Nach dem Platzverweis für Abwanderer Josip Simunic (39./Gelb-Rot) wegen wiederholten Foulspiels egalisierte Pal Dardai die Nürnberger Führung. Dass es trotz Gelb-Rot für „Club”-Mittelfeldspieler Jan Polak (63./Unsportlichkeit) nicht zum Punktgewinn für die Hertha reichte, ärgerte Gäste-Coach Falko Götz nur kurz. „Unter dem Strich ist für uns wichtig, dass wir durch den sechsten Platz die Möglichkeit haben, über den UI-Cup und den Ligapokal weitere Gelder zu generieren.”

Vom europäischen Geschäft sind die Nürnberger trotz der besten Saisonleistung seit 14 Jahren noch ein gutes Stück entfernt. „Wir haben die Messlatte sehr hoch gelegt. Die nächste Saison wird noch schwieriger als diese”, warnte Kapitän Mario Cantaluppi, doch Präsident Roth kündigte schon Großtaten an: „Wir werden mit dieser Mannschaft und Hans Meyer nächstes Jahr für Furore sorgen”, versprach er. Der Coach gab auf der Fan-Fete nach der Partie sogar jegliche Zurückhaltung auf. „Ich verspreche Euch: Wir verlieren nie wieder.”

Von Christian Hollmann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/sport/fussball/t/rzo245456.html
Sonntag, 14. Mai 2006, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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