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Italien: Chance auf Revanche

Hamburg Was die „Squadra Azzurra” während der WM so stark macht ist paradoxer Weise die Unruhe, die aus Italien herüberschwappt.

Verschworen

Die italienischen Spieler grüßen nach dem Viertelfinale den Ex-Kollegen „Pessotto”.

Der Skandal in der Serie A, der Fenstersturz von Gianluca Pessotto, die angeblichen Verwicklungen von Nationalspielern und Trainer Marcello Lippi.

Statt daran zu zerbrechen, formte sich die Auswahl mittlerweile zu einer verschworenen Gemeinschaft. „Dieser Sieg ist für Gianlucca Pessotto”, sagte etwa Gianlucca Zambrotta nach dem souveränen 3:0-Viertelfinalsieg gegen den WM-Debütanten Ukraine. Kurz vor dem Turnier-Beginn machten sich die Italiener noch eher durch ihre homogene Spielkultur zu einem Top-Favoriten. Torwart, Abwehr, Mittelfeld oder Angriff - Fachleute konnten keine Schwächen ausmachen. Die spielerischen Akzente blieben bei der WM bisher dennoch bescheiden, aber mit einer sehr gut eingestellten Abwehr um den überragenden Kapitän Fabio Cannavaro (Lippi: „Weltklasse”) und einem beeindruckendem Siegeswillen setzten sich die Südeuropäer bislang durch.

Trotz allem ist Italien bereit für den Halbfinal-Klassiker gegen Deutschland in Dortmund. Auch weil Spielmacher-Idol Francesco Totti von Spiel zu Spiel besser in Form kommt und bei Stürmer Luca Toni mit zwei Toren im Viertelfinale endlich der Knoten geplatzt scheint. Die deutsche Mannschaft muss deshalb in Hochform sein, wenn sie den ersten WM-Sieg einer DFB-Auswahl gegen Italiener erringen will. Die Chance zur Revanche ist gegeben, aber auf einen Selbstläufer ins Finale dürfen die Klinsmann-Jungs nicht hoffen. Zumal die 1:4-Niederlage aus dem Freundschaftsspiel im März noch nicht allzu lange her ist.

Nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM in Japan und Südkorea und dem Vorrunden-K.o. bei der EM in Portugal hat Lippi den „Azzurri” neues Selbstbewusstsein eingehaucht. Mit sieben Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage spazierte Italien durch die Qualifikation. Mutig hatte Lippi das Team für Deutschland verjüngt. Neben Routiniers wie Gianluigi Buffon im Tor, Cannavaro in der Abwehr sowie Alessandro Del Piero im Sturm setzt Lippi auf Junge Wilde: Im Mittelfeld ist Daniele De Rossi (23) vom AS Rom ebenso zur festen Größe gereift wie AC Mailands Alberto Gilardino (23) im Angriff.

Deutsche Bilanz gegen Italien: 28 Spiele: 7 Siege, 8 Unentschieden, 13 Niederlagen, 33:42 Tore

(Stand: Juli 2006)

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/sport/wm2006/deutschesteam/wmgegner/t/rzo260627.html
Samstag, 01. Juli 2006, 18:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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