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Samstag, 20. Apr. 19

Hamburg Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 5.7.2006 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dol­lar...

Frank­fur­t/Main - Die wich­tigs­ten deut­schen Indizes sind am Mitt­woch mit Ver­lus­ten aus dem Handel gegan­gen. Der Lei­tin­dex DAX fiel um 1,80 Prozent auf 5625,63 Punkte. Der MDAX gab 2,20 Prozent auf 7818,36 Zäh­ler...

Washing­ton Der wegen Betrugs und Ver­schwörung ver­urteilte eins­tige Chef des zusam­men­gebro­che­nen US-Ener­gie­kon­zerns Enron, Kenneth Lay (64), ist am Mitt­woch an Herz­ver­sagen gestor­ben.

Brüs­sel/Bonn - Die Wett­bewer­ber der Deut­schen Telekom haben im ver­gan­genen Jahr ihre Markt­posi­tion im Breit­band­geschäft deut­lich aus­gebaut. Nach einem bislang unver­öffent­lich­ten Bericht der Europäi­schen...

Berlin Die Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft hat der deut­schen Kon­junk­tur aus Exper­ten­sicht kaum zusätz­liche Punkte gebracht. „Wie erwar­tet, hat es leider kein Wirt­schafts­wun­der auf Grund der WM gege­ben”...

Paris/Lon­don - Die mög­liche Allianz des ange­schla­genen US- Auto­rie­sen General Motors (GM) mit den Kon­zern­schwes­tern Renault und Nissan ist bei franzö­sischen Bör­sen­exper­ten auf Skepsis gestoßen.

Analysten sehen Allianz GM-Renault kritisch

Paris/London - Die mögliche Allianz des angeschlagenen US- Autoriesen General Motors (GM) mit den Konzernschwestern Renault und Nissan ist bei französischen Börsenexperten auf Skepsis gestoßen.

Renault-Logo

Der mög­liche Ein­stieg von Renault bei General Motors wird nicht nur positiv gese­hen.

„Die Modelle dieser Autobauer sind oft zu verschieden für gemeinsame Plattformen von Teilen und Komponenten”, sagte Ixis-CIB-Analyst Ludovic Fava der Pariser Wirtschaftszeitung „Les Echos” (Mittwoch). Der Hauptvorteil einer Allianz sei die mögliche Annäherung von Opel an Renault in Europa. Favas Meinung teilen viele seiner Kollegen.

Nach Informationen der „Financial Times” (FT) nimmt GM eine mögliche Allianz mit Renault und Nissan inzwischen genauer unter die Lupe. Ein Team um GM-Finanzchef Fritz Henderson prüfe Vor- und Nachteile eines solchen Bündnisses, berichtete die Zeitung (Mittwoch) unter Berufung auf informierte Kreise. Am Freitag beschäftige sich der Verwaltungsrat von GM mit dem Thema.

Die französische Regierung, der größte Anteilseigner bei Renault, hatte sich am Dienstag kritisch zu einer möglichen Allianz geäußert und zu „sehr großer Vorsicht” gemahnt. Der US-Markt sei „gewaltig und kompliziert”, sagte Industrieminister François Loos im Fernsehen. Frankreich ist mit 15,33 Prozent vor Nissan mit 15 Prozent größter Renault-Aktionär.

Der GM-Großaktionär Kirk Kerkorian, der über seine Investmentfirma Tracinda knapp zehn Prozent der GM-Aktien hält, hatte vergangene Woche vorgeschlagen, GM solle sich der Allianz von Renault und Nissan anschließen. Kerkorian setzt GM-Chef Rick Wagoner, dem gute Kontakte zu den Gewerkschaften nachgesagt werden, seit langem unter Druck, um seine Investition rentabel zu machen. Der GM-Verwaltungsrat hatte bisher lediglich zu verstehen gegeben, dass er den Vorschlag in Erwägung ziehen wolle.

Carlos Ghosn, Konzernchef von Renault und Nissan, gilt als „Kostenkiller” und soll nach  Einschätzung der Branchenanalysten bei einem Konzernbündnis entscheidenden Einfluss auf GM bekommen. Nach „Detroit News” wird Ghosn am 14. Juli mit Wagoner die Möglichkeit eines Bündnisses der drei Konzerne ausloten. Das Treffen soll laut „FT” in Detroit sein.

Ghosn hatte Nissan zu einem der gewinnträchtigsten Autokonzerne gemacht. Nach Ansicht französischer Analysten ist ein derartiger Sanierungserfolg bei GM nicht zu erwarten, weil der Handlungsspielraum viel geringer sei. Der Arbeitsplatzabbau sei bereits im Gange und die Produktivität je Beschäftigter sei schon so hoch wie bei Nissan. Die Opel-Mutter habe strukturelle Kostenprobleme. „GM zählt 2,5 Rentner je Beschäftigten, gibt fünf Milliarden Dollar jährlich für Medikamente aus und wird belastet von 50 Milliarden Dollar Verpflichtungen in der Gesundheits- und Lebensversicherung in den USA”, sagte Fava.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/wirtschaft/t/rzo261001.html
Mittwoch, 05. Juli 2006, 15:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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