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Sonntag, 8. Dez. 19

Hamburg Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 5.7.2006 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dol­lar...

Frank­fur­t/Main - Die wich­tigs­ten deut­schen Indizes sind am Mitt­woch mit Ver­lus­ten aus dem Handel gegan­gen. Der Lei­tin­dex DAX fiel um 1,80 Prozent auf 5625,63 Punkte. Der MDAX gab 2,20 Prozent auf 7818,36 Zäh­ler...

Washing­ton Der wegen Betrugs und Ver­schwörung ver­urteilte eins­tige Chef des zusam­men­gebro­che­nen US-Ener­gie­kon­zerns Enron, Kenneth Lay (64), ist am Mitt­woch an Herz­ver­sagen gestor­ben.

Brüs­sel/Bonn - Die Wett­bewer­ber der Deut­schen Telekom haben im ver­gan­genen Jahr ihre Markt­posi­tion im Breit­band­geschäft deut­lich aus­gebaut. Nach einem bislang unver­öffent­lich­ten Bericht der Europäi­schen...

Berlin Die Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft hat der deut­schen Kon­junk­tur aus Exper­ten­sicht kaum zusätz­liche Punkte gebracht. „Wie erwar­tet, hat es leider kein Wirt­schafts­wun­der auf Grund der WM gege­ben”...

Paris/Lon­don - Die mög­liche Allianz des ange­schla­genen US- Auto­rie­sen General Motors (GM) mit den Kon­zern­schwes­tern Renault und Nissan ist bei franzö­sischen Bör­sen­exper­ten auf Skepsis gestoßen.

UniCredit fordert von HypoVereinsbank große Fortschritte

München - Die italienische Großbank UniCredit fordert von ihrer neuen Tochter HypoVereinsbank starke Ergebnisverbesserungen in den nächsten Jahren. Ein zusätzlicher Stellenabbau sei aber nicht geplant.

UniCredit- und HVB-Logo

Die Fusion von UniCre­dit und Hypo­Ver­eins­bank ging nicht ohne Wider­stände über die Bühne.

Die Eigenkapitalrendite vor Steuern solle im Deutschland-Geschäft bis 2008 von zuletzt vergleichbar etwa 6 auf 17 Prozent fast verdreifacht werden, sagte UniCredit-Chef Alessandro Profumo in München. Dabei setzt die HVB auf den angekündigten Abbau von Arbeitsplätzen und ein starkes Wachstum der Erträge. Die Partner wollen sich zudem nach Zukäufen in Deutschland umschauen. Im Bieterwettbewerb um die Berliner Bank hatte die HVB gegenüber der Deutschen Bank den Kürzeren gezogen.

HVB-Chef Wolfgang Sprißler betonte, es sei trotz der strengen Vorgaben aus Mailand kein zusätzlicher Stellenabbau geplant. Im Zuge der Fusion war der Abbau von nochmals 1800 Arbeitsplätzen angekündigt worden. Sprißler und Profumo ließen offen, was passiert, wenn die HVB ihre Erträge in den nächsten Jahren nicht so stark steigern kann, wie es die Pläne vorsehen. „Ich bin sicher, dass die HVB ihre Ziele erreichen wird”, sagte Profumo dazu.

Gut ein Jahr nach dem Fusionsbeschluss zogen Profumo und Dieter Rampl, früher HVB-Chef und heute Verwaltungsrats-Vorsitzender bei UniCredit, ein positives Zwischenfazit. „Ich bin stolz auf das, was wir in sehr kurzer Zeit erreicht haben”, sagte Rampl. Noch sei nicht alles perfekt. „Die neue Bankengruppe ist aber gut vorbereitet auf die Herausforderungen der Zukunft.” Die neue UniCredit kommt auf 28 Millionen Kunden und sieht sich mit einer Marktkapitalisierung von etwa 66 Milliarden Euro als Nummer drei in der Eurozone.

Profumo legte in München die neue Mittelfristplanung der Gruppe vor. Der Gewinn je Aktie von zuletzt 0,32 Euro solle bis 2008 um jährlich etwa 27 Prozent steigen. Dabei bekräftigte er für das kommende Jahr das Ziel von 0,56 Euro. Um den Gewinn zu steigern, setzt UniCredit auf eine Doppelstrategie: Zum einen sollen die Erträge durchschnittlich um acht Prozent steigen. Hier setzt die Bank unter anderem auf die Wachstumsmärkte in Osteuropa sowie auf das Firmenkundengeschäft und das Investmentbanking. Daneben sollen die Kosten unter Kontrolle gehalten werden. Dazu sollen im Rahmen bereits verkündeter Sparprogramme 11 850 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Privatkunden-Vorstand Roberto Nicastro erklärte, er erwarte „radikale Verbesserungen” in Deutschland. Die HVB habe eine starke Kundenbasis, müsse diese aber noch besser ausnützen zum Beispiel für den Vertrieb von Finanzprodukten. Zudem müssten die Kosten auf ein branchenübliches Niveau gedrückt werden. Sprißler bekräftigte das Interesse an Zukäufen. „Wir sehen seit einiger Zeit jede sich bietende Gelegenheit an.” Laut Branchenkreisen ist die HVB unter anderem an der Übernahme der Filialen der Norisbank interessiert, die früher schon einmal zur HypoVereinsbank gehörten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/05/wirtschaft/t/rzo261730.html
Mittwoch, 05. Juli 2006, 12:29 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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