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Montag, 17. Juli 06

Wettersatellit MetopBai­konur/Darm­stadt - Der Start von Europas erstem polaren Wet­ter­satel­liten ins All ist am Montag kurz­fris­tig um zunächst einen Tag ver­scho­ben worden. „Etwa 90 Minuten vor dem geplan­ten Launch im rus­sischen...

Washing­ton/Cape Cana­veral - Die ame­rika­nische Wel­traum­fähre „Dis­cove­ry” ist am Montag pro­blem­los zur Erde zurück­gekehrt. Das 100 Tonnen schwere Raum­fahr­zeug stieß um kurz nach 15 Uhr MESZ ­durch die Wolken über dem...

Rostock Ein neuer Kunst­stoff kann Men­schen ohne Augäp­feln Hilfe zumin­dest für ihr Auf­tre­ten in der Öffent­lich­keit leis­ten. Der Kunst­stoff, der in die Augen­höhle ein­gebracht wird, quelle dort selbst­stän­dig auf...

New York/Ma­drid - Dia­beti­ker haben meh­reren neuen Studien zufolge das dop­pelte Risiko, an Alz­hei­mer zu erkran­ken. Selbst Men­schen mit hohem Blut­zucker­spie­gel, die noch nicht an Dia­betes lei­den...

Kon­stanz For­scher haben am Boden­see eine Senkung des Was­ser­stands um 80 Zen­time­ter seit 1999 gemes­sen. Der Boden­see ver­ändere sich unge­wöhn­lich schnell und dra­matisch...

Berlin Die Zahl der gemel­deten Syphi­lis-Fälle in Deutsch­land ist im ver­gan­genen Jahr erst­mals seit Ein­führung der Mel­depflicht 2001 nicht weiter gestie­gen. Das Ber­liner Robert Koch-Insti­tut (RKI) regis­trierte 3210 Fäl­le...

Worldwatch: Ungehemmter Handyboom bedroht Menschenaffen im Kongo

Washington   - In den USA liegen nach einer neuen Studie des Worldwatch-Instituts eine halbe Milliarde ausgemusterter Handys herum.

Handy-Müll

Ausgemusterte Handys: Der elektronische Müll wird laut einer Studie ein immer größeres Umwelt-Problem.

Der elektronische Müll werde ein immer größeres Problem, schreibt das Umwelt-Institut in seiner neuesten Ausgabe weltweiter Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialtrends („Vital Signs 2006-07”).

Gleichzeitig bedrohe der weltweite Handyboom und die Unlust zum Recyclen die Menschenaffen in Afrika. Das für die Mikrochips in Handys notwendige Erz Coltan wird praktisch nur in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Dabei werden die Lebensräume der Menschenaffen zerstört. 46 Zoos haben deshalb nach Angaben von Worldwatch weltweit Recycling-Programme für Handys aufgelegt.

Im vergangenen Jahr wurden nach der Studie weltweit gut 815 Millionen Handys verkauft, 20 Prozent mehr als 2004. Der größte Markt ist der chinesische, wo jedes 5. Mobiltelefon angemeldet ist. Insgesamt habe sich die Zahl der Handybenutzer innerhalb von fünf Jahren verdreifacht, auf 2,1 Milliarden 2005. Ein Handy wird im Schnitt nach 14 Monaten ausgesondert.

Worldwatch warnt in seiner Studie, dass Handel und Konsum zwar weltweit auf Rekordniveau stiegen, die Umweltzerstörung aber gleichzeitig voranschritt. Während im vergangenen Jahr Produktionsrekorde bei Stahl (gut eine Milliarden Tonnen), Aluminium (31 Millionen Tonnen) und Autos (45,6 Millionen) erreicht wurden, stieg die durchschnittliche Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre um 0,6 Prozent. 20 Prozent der Korallenriffe sind zerstört, und 20 Prozent der Mangrovenwälder.

„So weiter machen wie bisher schädigt die Ökosysteme und die Menschen, die darauf angewiesen sind„, sagte der Autor der Studie, Erik Assydourian. „Wenn jeder so leben würde wie die Durchschnittsbevölkerung in den reichen Ländern, könnte der Planet nur 1,8 Milliarden Menschen tragen, nicht die 6,5 Milliarden, die heute leben. Und die Bevölkerung wächst noch, auf 8,9 Milliarden bis 2050.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/17/news/science/t/rzo264011.html
Donnerstag, 13. Juli 2006, 12:37 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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