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Donnerstag, 1. Okt. 20
RZ-Akademie

BibliothekBerlin Lebens­lan­ges Lernen: in den Ohren vieler klingt das eher nach Drohung als nach Chance. Fakt ist aber, dass sich heute niemand mehr auf den Lor­bee­ren seiner Aus­bil­dung aus­ruhen kann.

ArbeitsvertragBer­lin/Mün­chen - Wie es sich gehört, kommt der Vertrag recht­zei­tig vor Beginn des Arbeits­ver­hält­nis­ses auf dem Post­weg.

Köln - Die meisten Arbeitsplätze in For­schung und Ent­wick­lung gibt es in den großen Städ­ten. Vor allem in der Region zwi­schen Rhein und Ruhr...

München - Die Gesetz­liche Unfall­ver­siche­rung umfasst auch den Betriebss­port. Der Sport müsse aber dem Aus­gleich für die Belas­tung am Arbeits­platz dienen und regel­mäßig statt­fin­den.

Frank­fur­t/Main - Deut­sche Büro­ange­stellte können sich im europäi­schen Ver­gleich über den meisten Platz freuen: Ganze 30 Qua­drat­meter stehen ihnen laut einer Unter­suchung des Immo­bili­enbe­raters Cushman & Wake­field...

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Jeder braucht berufliche Fortbildung

Berlin Lebenslanges Lernen: in den Ohren vieler klingt das eher nach Drohung als nach Chance.

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Bibliothek: Arbeitnehmer sollten sich weiterbilden. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Fakt ist aber, dass sich heute niemand mehr auf den Lorbeeren seiner Ausbildung ausruhen kann.

Doch nur für rund ein Drittel aller Beschäftigten sind Fortbildungen in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen festgeschrieben. Arbeitnehmer, die ihre Weiterbildung ganz oder zum Teil selbst bezahlen müssen, sollten Angebote von Bildungsträgern sorgfältig prüfen und auswählen.

In den meisten Bundesländern gibt es das Recht auf bezahlte Freistellung, den so genannten Bildungsurlaub. „Ungefähr 30 Prozent der Arbeitnehmer kommen durch Tarifverträge und betriebliche Vereinbarungen auf einen Weiterbildungsanspruch jedweder Art”, sagt Mechthild Bayer, die bei der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin für den Bereich Berufsbildungspolitik verantwortlich ist.

Wer weder aus Tarifverträgen noch aus Betriebsvereinbarungen einen Anspruch auf Fortbildung ableiten kann, sollte selbst in seine berufliche Zukunft investieren. „Sie sind heute Beschäftigter in einem Betrieb und morgen vielleicht schon arbeitslos”, warnt Bayer. Wer sich frühzeitig weiterqualifiziert, steht dann besser da.

Selbst Arbeitnehmer, die glauben, in ihrem Fachgebiet auf der Höhe der Zeit zu sein, können sich noch weitere Standbeine schaffen, beispielsweise über das Lernen von Fremdsprachen oder das Belegen von Rhetorik- oder Computer-Kursen. „Wir bieten auch Soft-Skill-Seminare an, wo Arbeitnehmer nach einer Prüfung das europaweit anerkannte Xpert-Zertifikat erwerben können”, sagt Kerstin Heidecke vom Deutschen Volkshochschul-Verband in Berlin.

Bevor sich jemand für ein Fortbildungsangebot entscheidet, sollte er sich über Leistungen, Zahlungsweise und Förderungsmöglichkeiten informieren, rät das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) in Bonn. Arbeitslose sollten bei der Arbeitsagentur nach Bildungsgutscheinen fragen. Arbeitnehmer können sich über die Personalabteilung um einen Zuschuss ihres Arbeitgebers bemühen. Oft lassen sich Seminare auch als Werbungskosten bei der Steuererklärung geltend machen.

Die Güte eines Seminarangebots lässt sich laut DIE schon im Vorfeld anhand der schriftlichen Informationen einschätzen. So sollten neben Inhalten und Dauer auch Arbeitsmethoden, Kosten und Qualifikation der Lehrkräfte angegeben sein. Bildungsvoraussetzungen und Prüfungsanforderungen sollten ebenfalls erwähnt werden.

Einen guten Anbieter erkennen Interessenten zum einen am Gütesiegel eines international anerkannten Qualitätsmanagement-Systems. Zum anderen ist dem DIE zufolge aber auch der persönliche Eindruck wichtig. Die Räumlichkeiten sollten eine ansprechende Atmosphäre und eine erwachsenengerechte Ausstattung auf dem aktuellen Stand der Technik haben, die Mitarbeiter nett und kompetent sein.

Weiterbildung funktioniert aber nicht nur in formellen Kursen. Auch die so genannte informelle Bildung – vom Lesen über das Surfen in Internet-Foren bis hin zum Schauen von Sachbeiträgen im Fernsehen - wird immer wichtiger. Dieses Wissen sollte in der Praxis gezeigt werden, rät Prof. Klaus Schönmann, Soziologe an der International University Bremen: „Wer beispielsweise seine Bewerbung als PDF per E-Mail verschickt, beweist gleich seine Computer-Kompetenz.”

www.bildungsurlaub-hamburg.de ; www.iwwb.de ; www.weiterbildungstests.de ; www.bibb.de . Von Dirk Averesch, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/07/17/service/berufbildung/t/rzo264998.html
Montag, 17. Juli 2006, 12:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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