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Mittwoch, 02. August 06

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Fran­kent­hal - Ein falscher Lebens­mit­tel­kon­trol­leur hat einen Fran­kentha­ler Gast­wirt um 120 Euro betro­gen. Nach Poli­zei­anga­ben vom Mitt­woch sah sich der Mann in dem Lokal die Spei­sekarte an...

Lud­wigs­hafen - Zwei Unbe­kannte haben in der Nacht auf Mitt­woch zwei Molo­tow­cock­tails in eine leere Lud­wigs­hafe­ner Gast­stätte geschleu­dert. Laut Polizei konnte die Feu­erwehr den ent­stan­denen Brand rasch löschen.

Kai­sers­lau­tern - Trainer Wolf­gang Wolf hat den Abwehr­spie­ler Mathieu Beda zum Kapitän beim Fuß­ball-Zweit­ligis­ten 1. FC Kai­sers­lau­tern bestimmt. Der 25-jäh­rige Abwehr­spie­ler aus Frank­reich war erst zum Anfang des...

Mainz - Glimpf­lich ist am Mitt­woch in Mainz der Brand eines mit rund 20 Fahr­gäs­ten besetz­ten Lini­enbus­ses aus­gegan­gen. Beim Ein­tref­fen der Feu­erwehr an der Unglücks­stelle hätten sich alle Pas­sagiere und der Fah­rer...



Koblenzer Bahnhof evakuiert - Zugverkehr gestoppt:

Sprengstoff-Fund löst Terror-Alarm aus

Koblenz - Terror-Alarm in Koblenz: Der Fund eines mit Spreng­stoff gefüll­ten Koffers hat am Dienstag Nachmittag zur Evakuierung des Haupt­bahn­hof eva­kuiert geführt. Der Zug­ver­kehr wurde gestoppt, zahl­rei­che Geschäfts­häu­ser und ein Hotel geräumt. Spezialisten des Landeskriminalamtes entschärften den Sprengsatz am frühen Abend.

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Ein Kriminalbeamter transportiert einen verpackten Koffer aus der Gepäckaufbewahrung des Koblenzer Hauptbahnhofs: vermutlich das Behältnis des Sprengsatzes.

Nach etwa zwei Stunden Sperrung konnte der Bahnhof betre­ten werden und der Zug­ver­kehr rollte wieder an. Der verdächtige Koffer war bereits am Montag abgegeben worden. Bahnmitarbeiter hatten ihn am frühen Dienstag Nachmittag geöffnet, um darin Hinweise auf den Besitzer zu finden. Dabei waren sie auf den gefährlichen Inhalt gestoßen.

Nach einem ähnlich gelagerten Fall in Dortmund hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Sie schließt sogar einen ter­roris­tischen Hin­ter­grund nicht aus. Gene­ral­bun­des­anwäl­tin Monika Harms erklärte dazu, dass „auf­grund des engen zeit­lichen Zusam­men­hangs der beiden Funde die Ermitt­lun­gen gegen Unbe­kannt wegen Mit­glied­schaft in einer ter­roris­tischen Verei­nigung geführt wer­den“.

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Am frühen Nachmittag wurde die verpackte Gasflasche entdeckt. Im Laufe der folgenden Stunden riegelte die Polizei den Bahnhof und schließlich einen Umkreis von 200 Metern ab.

Baugleich zur Dortmunder Bombe

Den Angaben zufolge wurde zunächst am Montag im Fundbüro des Dort­mun­der Haupt­bahn­hofs „ein her­ren­loser Koffer mit Spreng­stoff abge­geben“. In dem Gepäckstück befan­den sich unter anderem eine Pro­pan­gas­fla­sche, ein Ben­zin­gemisch und eine Zünd­vor­rich­tung. Nach Angaben der Polizei hätte eine mög­liche Explo­sion ver­hee­rende Aus­wir­kun­gen im Waggon haben können. Gestern nun wurde am Bahnhof in Koblenz ein wei­teres ver­däch­tiges Gepäckstück sicher­gestellt. Es stellte sich heraus, dass die Bausätze in beiden Koffern iden­tisch sin­d.

Einen Anhaltspunkt dafür, „wann und unter welchen Umstän­den“ eine Zündung statt­fin­den sollte, gibt es bislang nicht, betonte die Bun­des­anwalt­schaft. Ob es sich bereits um zünd­fähige Spreng­stoff­vor­rich­tun­gen gehan­delt hat, soll noch geklärt werden. Mit den Ermitt­lun­gen wurde das Bun­des­kri­minal­amt beauf­trag­t.

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Menschenleer: Der Hauptbahnhof am frühen Abend. Pendler und Bahnreisende mußten sich in Geduld üben.

Bahn: "Nicht überreagieren!"

Derweil kündigt die Deutsche Bahn nach den beiden Funden eine erhöhte Auf­merk­sam­keit an: „Wir sollten jetzt aber nicht über­rea­gie­ren, sondern zunächst die Ent­wick­lung abwar­ten“, so der Bahn-Re­gio­nal­spre­cher für Rhein­land-Pfalz, Bernd Honer­kamp. Die Bahn­mit­arbei­ter seien für die Situa­tion sen­sibi­lisiert, Rei­sende sollten ihr Gepäck nicht unbe­auf­sich­tigt lassen. Zudem gebe es keine Weisung der Kon­zern­zen­trale in Berlin, wonach alle Gepäckstü­cke einer gründ­lichen Durch­suchung unter­zogen werden sollen. „Wenn Ver­dachts­momente ent­ste­hen, muss diesen situa­tions­abhän­gig nach­gegan­gen wer­den“, erklärt Michael Bau­feld, stell­ver­tre­ten­der Spre­cher für Per­sonen­bahn­höfe.

RZ; Fotos: Thomas Frey

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http://rhein-zeitung.de/on/06/08/02/rlp/r/bahnhof3.html
Dienstag, 01. August 2006, 23:46 © RZ-Online GmbH (jo)
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