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Donnerstag, 17. Mai 12
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Computer
Die „Stormchaser” sind unter uns - Tornado-Jagd im Internet Velbert - Tornados toben nicht nur über Nordamerika. Die Wirbelstürme sind auch in Deutschland gar nicht so selten.
Wer das nicht glauben will, sollte die Internetseite www.tornadoliste.de anklicken. Die Website von Thomas Sävert aus Velbert (Nordrhein-Westfalen) versammelt nicht nur Informationen zu den in unseren Breiten häufig auch Windhose genannten Phänomenen. Sie ist ein fast enzyklopädisches Nachschlagewerk zu tatsächlichen oder mutmaßlichen Tornados von Rügen bis zum Starnberger See. Denn Sävert ist mit seiner Faszination für hohe Windgeschwindigkeiten nicht allein. Ihm zur Seite stehen „Stormchaser” aus allen Teilen Deutschlands, „Sturmjäger” also, die Tornados beobachten und die Daten per E-Mail weitergeben, oft auch gleich mit Foto des Wetterphänomens. Mehr als 50 bestätigte Tornados gab es bundesweit bereits in diesem Jahr. Nach Tagen sortiert, ist eine Sturm-Übersicht abrufbar mit genauen Angaben zu Ort, Zeit und den damit verbundenen Unwettern. Tornados sind nichts Neues. Deshalb gibt es auf der Seite auch Daten zu Wirbelstürmen und Wetterkatastrophen aus vergangenen Jahrhunderten. Am 29. August 1487 beispielsweise wurden das Dach und der Turmhelm der Kirche in Kirberg im nördlichen Hintertaunus abgedeckt und „auch die Glocken vom Thurm über die Stadtmauer ins Feld hineingefegt”. Ganz gesichert ist es nicht, aber vieles deutet bei diesem Fall auf einen spätmittelalterlichen Tornado hin. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/10/02/service/computer/surftippderwoche/t/rzo280512.html |
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