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Samstag, 07. Oktober 06

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Industrieller und Milliardär Friedrich Karl Flick gestorben

Wien - Der Milliardär und frühere Industrielle Friedrich Karl Flick ist tot.

Friedrich Karl Flick

Friedrich Karl Flick ist im Alter vom 79 Jahren gestorben.

Er starb am Donnerstagabend im Alter vom 79 Jahren im Kreis seiner Familie in seinem Haus am Wörthersee in Kärnten. Das teilte sein Vermögensverwalter Jörg-Andreas Lohr in Wien mit.

Mit dem Namen Flick ist das einst größte deutsche Familienunternehmen verbunden - und die Parteispendenaffäre die sich Anfang der 80er Jahre zum größten Polit-Skandal der deutschen Nachkriegsgeschichte entwickelte. Die Industrie-Gruppe wurde 1985 verkauft. Anschließend zog sich Friedrich Karl Flick, am 19. Februar 1927 in Berlin geboren, ins Privatleben nach Österreich zurück.

Flick starb nach Angaben seines Sprechers an einer „schweren Krankheit”. Der Industrie-Erbe war bereits 1958 Österreicher geworden und galt in der Alpenrepublik mit seinem geschätzten Vermögen von etwa sechs Milliarden Euro auch als „der reichste Österreicher”. Zudem war er Besitzer des größten privaten Forstbetriebs des Landes. Sein Hauptwohnsitz war in den letzten Jahren die fast schon zur Familien-Festung ausgebaute Luxus-Villa am Ufer des Wörthersees. In dem dortigen Ort Velden soll voraussichtlich am kommenden Mittwoch die Beisetzung sein.

Der 79-Jährige war Mitte September in das Münchner Klinikum Großhadern eingeliefert worden. Dass es um die Gesundheit des Mannes allerdings so schlimm stand, wurde von seinem Vermögensverwalter auf Anfrage ausdrücklich dementiert.

Das Vermögen der Familie trug Vater Friedrich Flick (1883-1972) zusammen. Die Erfolgsgeschichte begann in der Weimarer Zeit und endete zunächst vor dem Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunal, das ihn wegen seiner Verstrickung in das NS-Unrechtsregime zu einer sieben Jahre langen Gefängnisstrafe verurteilte. Nach seiner Begnadigung nach drei Jahren Haft ordnete Flick das Imperium neu. Friedrich Karl Flick stieg 1957 in das Unternehmen ein. Nach dem Tod des Vaters erbte er 1972 ein Industrie-Imperium mit 330 Unternehmen, 300 000 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 18 Milliarden DM.

Flick, der neben der deutschen auch die österreichische Staatsbürgerschaft besaß, war in dritter Ehe seit 1990 mit der 30 Jahre jüngeren Österreicherin Ingrid Ragger verheiratet. Die Kärntnerin machte ihn als 72-Jährigen noch einmal zum Vater der Zwillinge Katharina Victoria und Friedrich Karl (1999).

Flick verlegte erst Mitte der 90er Jahre auch seine Vermögensverwaltung von Düsseldorf nach Wien. Er sparte damit viel an Steuern, dem deutschen Fiskus entgingen durch die österreichischen Flick-Stiftungen Hunderte an Steuermillionen. Österreich dagegen genoss es, einen prominenten Milliardär ins Land gelockt zu haben. Für sein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich und zum Finanzplatz Wien erhielt er 1997 das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/10/07/news/t/rzo284429.html
Freitag, 06. Oktober 2006, 13:11 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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