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Samstag, 07. Oktober 06

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Nordkorea hält an Atomtest-Drohung fest

Seoul - Ungeachtet einer Warnung des Weltsicherheitsrats hält die nordkoreanische Führung an ihrer Drohung fest, eine Atombombe zu testen.

Iranische Atomanlage in Arak

Blick auf die Schwerwasser-Anlage im iranischen Arak (Bild vom 26.8.2006).

Spekulationen, Nordkorea könnte bereits Sonntag, dem Jahrestag der Ernennung des Machthabers Kim Jong Il zum Vorsitzenden der herrschenden Arbeiterpartei 1997, die Bombe zünden, wurden weder bestätigt noch dementiert.

Unterdessen kam es am Samstag an der Grenze zu Südkorea zu einem Zwischenfall. Südkoreanische Soldaten vertrieben mit Warnschüssen fünf nordkoreanische Soldaten aus der südlichen Hälfte der militärischen Pufferzone zwischen beiden Ländern. Die fünf Soldaten hätten für kurze Zeit trotz Lautsprecher-Warnungen die militärische Demarkationslinie entlang einem Wasserlauf in der entmilitarisierten Zone (DMZ) überschritten, teilte der Generalstab in Seoul mit.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Aktion im Zusammenhang mit der Ankündigung des Atomtests stehe, zitierte die Nachrichtenagentur Yonhap Militärvertreter. Nordkorea könne die Absicht verfolgen, die Spannungen an der Grenze zu verschärfen.

Der Weltsicherheitsrat hat Nordkorea eindringlich vor einem Atomtest gewarnt. In einer am Freitagabend (Ortszeit) verabschiedeten Erklärung drohte das UN-Gremium dem kommunistischen Regime indirekt Sanktionen an. Ein Atomtest „würde den Sicherheitsrat zwingen, seinen Verpflichtungen gemäß der UN-Charta nachzukommen”, hieß es.

Amerikas UN-Botschafter John Bolton erklärte, der Sicherheitsrat nehme die Bedrohung durch Nordkorea sehr ernst. Die USA wollten sich im Sicherheitsrat für Wirtschaftssanktionen der internationalen Gemeinschaft gegen Pjöngjang stark machen. „Wenn sie diesen Test durchführen, haben wir morgen eine andere Welt”, sagte Bolton. „Dann gibt es eine weitere Atommacht.”

Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin zeigte sich äußerst besorgt. „Wir sind ganz fest der Meinung, dass es niemandem hilft, auch Nordkorea nicht, Nuklearwaffentests anzukündigen oder, schlimmer noch, durchzuführen”. Moskau hoffe, dass sich die Lage wieder entspanne und alle zu den Sechs-Parteien-Gesprächen zurückkehrten.

Für China steht außer Frage, dass Nordkorea letztlich das direkte Gespräch mit den USA suche. Die Lösung dürfte darin liegen, dass sich Washington mit Pjöngjang an einen Tisch setzt, sagte der chinesische UN-Botschafter Wang Guangya. „Ich glaube, wir kämen weiter, wenn wir statt der Sechs-Parteien-Runde bilaterale Gespräche führen.” Das Außenministerium in Peking hatte Pjöngjang bereits am Mittwoch vor einem Atomtest gewarnt.

Südkorea und Japan begrüßten die Erklärung des UN-Sicherheitsrats. Seoul unterstütze die „klare und strikte Position” des höchsten UN- Gremiums. Das Außenministerium in Seoul erklärte, „Nordkorea sollte verstehen, dass es sich durch einen Atomtest keine Vorteile verschafft.” Südkorea rief das kommunistische Nachbarland erneut zur Rückkehr zu den Sechs-Länder-Gesprächen über sein Atomprogramm auf.

Am Freitag hatte die südkoreanische Zeitung „Dong-A Ilbo” unter Berufung auf Informanten in Washington berichtet, die US- Geheimdienste schlössen einen unterirdischen Atomtest in den nächsten Tagen nicht aus. Aus anderen Quellen habe es dagegen geheißen, auf Satellitenfotos seien bisher keine „besonderen Bewegungen” in Nordkorea beobachtet worden, die auf einen unmittelbar bevorstehenden Atomtest hinwiesen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/10/07/news/t/rzo284622.html
Samstag, 07. Oktober 2006, 17:07 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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