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Freitag, 01. Dezember 06 |
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Rum trifft auf Muskat und Basilikum Wiesbaden/Recklinghausen (dpa/gms) - Rum und Cognac, Vanille und Zimt, Kardamom und Muskat: „Das hört sich schon ein bisschen nach Plätzchenbacken an Weihnachten an”, sagt Martin Ruppmann vom Verband der Vertriebsfirmen kosmetischer Erzeugnisse (VKE) in Wiesbaden.
Tatsächlich handelt es sich aber um Zutaten, die sich in vielen der aktuellen Herrendüfte finden. „Eindeutig würzig-orientalisch und sehr üppig” beschreibt der Experte den Trend für die Wintermonate. Bei der „Fragrance Foundation” in Recklinghausen sieht man darüber hinaus eine Entwicklung hin zu blumigen Nuancen: „Die Kreationen für Herren spielen stärker mit den klassisch femininen Noten - allerdings auf der bewährten Basis klassisch maskuliner Strukturen.” Wie so eine gegensätzliche Verbindung riecht, zeigt zum Beispiel „L'Homme Yves Saint Laurent” aus dem gleichnamigen französischen Mode- und Kosmetikhaus. Nach einem frischen Auftakt mit Zitronenschalen, Bergamotte und Ingwer treffen blumige Veilchenblätter und würziger Basilikum sowie weißer Pfefferaufeinander. Die Basis bilden dann ganz klassisch verschiedene Hölzer und eine Amber-Note. Auf ebenfalls typisch männliche Duftzutaten wie Wildleder und Patchouli setzt der US-amerikanische Designer Calvin Klein für seine neue Parfüm-Kreation „euphoria men”. Dazu kommt eine ganze Reihe von Kräutern und Gewürzen, angefangen von Ingwerpfeffer über Basilikum bis Salbei. An den Inhalt eines gut gefüllten Gewürzregals erinnert auch die Zutatenliste von „Chopard pour homme”: Unter anderem finden sich hier Kardamom, Sternanis, Muskatnuss, Bourbon-Pfeffer und Muskatellersalbei. Einen kräftigen Herrenduft hat mit „Pour Homme Soir” nach eigenen Angaben das italienische Modehaus Bulgari geschaffen: Darjeeling-Tee trifft auf Bergamotte, Papyrus- und Ambernoten. „Citrisch-holzig” ist dagegen der neue Herrenduft der Designerin Donna Karan ausgefallen. Die New Yorkerin mischt Rum und Cognac, Safran, Vanille-Wodka, Apfellikör, Mandarine, Sandelholz, Moos, Kaffee - und will damit Lust und Liebe in New York City symbolisieren. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/12/01/magazin/szene/t/rzo294501.html |
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