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Freitag, 10. Feb. 12

ComputerspielerPots­dam - Der Konsum von gewalt­ver­herr­lichen­den Com­puter­spie­len erhöht die Aggres­sions­bereit­schaft bei Kin­dern, Jugend­lichen und Erwach­senen.

Mün­chen - Beim Kauf von LCD-Fern­sehern sollten Ver­brau­cher auf die PAL-Taug­lich­keit achten. Darauf weist die in München erschei­nende Zeit­schrift „Di­gital World” nach einem Test von acht Geräten zu Preisen zwi­schen...

New York - Micro­soft hat nach jah­relan­gen Verzö­gerun­gen mit der Aus­lie­ferung seines neuen Betriebs­sys­tems Vista an Unter­neh­men begon­nen. Vista, das zeit­gleich mit dem Büro­soft­ware-Paket Office 2007 auf den Mark­t...

Ber­lin - Gehen Com­puter­besit­zer per WLAN ins Inter­net, sollten sie ihren Zugang gegen heim­liche Mit­benut­zer abschir­men, denn ansons­ten können Ein­dring­linge etwa ille­gale Musik- oder Film­dateien her­unter­laden.

Han­nover - Brauch­bare Note­books gibt es schon für weniger als 700 Euro. Dabei bieten diese bil­ligen Modelle sogar noch eine ver­gleich­bar gute Qua­lität, wie die Zeit­schrift „c't” in einem Test her­aus­gefun­den hat.

Mün­chen - Manche Online-Ban­king-Sei­ten in Deutsch­land haben deut­liche Schwächen in punkto Sicher­heit. Zu diesem Ergeb­nis kam das Tech­nik­por­tal tecChan­nel aus München bei einem Test der Ange­bote von elf großen Banken.

Multimedia

Computerspiele können aggressiv machen

Potsdam - Der Konsum von gewaltverherrlichenden Computerspielen erhöht die Aggressionsbereitschaft bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Computerspieler

Computer: Gewaltverherrlichende Spiele fördern die Aggressionsbereitschaft.

Das ist das Ergebnis einer Potsdamer Studie, wie die Potsdamer Universität mitteilte.

Experimente belegen, dass solche Spiele aggressive Gedanken und Gefühle sowie aggressives Verhalten begünstigen. Dies gelte besonders für Jungen und Männer. Uni-Psychologen hatten in mehreren Studien die Auswirkungen von Mediengewalt untersucht.

Demnach kann schon das Anschauen eines Trailers für Gewalt- Computerspiele eine feindselig getönte Wahrnehmung fördern. Nach Auskunft der Wissenschaftler bestimmt die Intensität der Beschäftigung mit Gewaltspielen noch Jahre später die Aggressionsbereitschaft der Spieler. Insgesamt nahmen an den Studien von 2004 bis 2006 fast 5000 Probanden teil.

Nach dem Amoklauf im nordrhein- westfälischen Emsdetten war eine heftige Diskussion um gewaltverherrlichende Computerspiele entbrannt. Ein 18 Jahre alter Ex-Schüler hatte am 20. November 37 Menschen verletzt und sich anschließend selbst getötet. Nach Ansicht des Bielefelder Jugendforschers Prof. Klaus Hurrelmann fühlte sich der Täter nur in seiner Ersatzwelt aus Computerspielen und Waffen stark.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/12/01/service/multimedia/t/rzo298012.html
Freitag, 01. Dezember 2006, 17:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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