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Donnerstag, 15. Februar 07

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Biike-Feuer in Nordfriesland locken Gäste an die Küste

Sylt/Amrum - Wer beim traditionellen Winter-Austreiben am 21. Februar, am Abend vor dem Petritag, dabei sein möchte, kann unter vielleicht 80 Feuern zwischen List auf Sylt und Eiderstedt wählen.

Traditionelles Biikebrennen

Das Biikebrennen am 21. Februar gilt als friesisches Nationalfest. (Bild: dpa)

Mit ihren lodernden Biike-Feuern locken die Nordfriesen Jahr für Jahr mehr Gäste an die Nordseeküste. Mehrere Inseln und Gemeinden bieten pauschale Angebote mit Unterkunft, Biikebrennen und dem obligatorischen Grünkohlessen an. Biike, auf Amrum auch Biake genannt, ist heidnischen Ursprungs und heißt so viel wie Feuerzeichen. Als Opferfeuer waren sie in historischer Zeit Abschluss der Winterfeste und dienten gleichzeitig der Verabschiedung der Männer in das neue Seefahrtsjahr.

Wer eine ursprüngliche Biike auf einer Hallig erleben möchte, muss wegen der begrenzten Unterkunftsmöglichkeiten schnell sein. Dafür gibt es dann ein Erlebnis ohne touristisches Beiprogramm. Wenn das Feuer ganz in der Nähe des Ufers am Landsende von Hallig Hooge verglimmt, geht der Abend in den Gaststätten auf der Hanswarft weiter. „Die Eintrittskarte ist das vom Ruß geschwärzte Gesicht”, sagt Erco Jacobsen vom Tourismusbüro. „Das ist ein Spaß für die Kinder.” Die Kleinen haben das Recht, den Erwachsenen mit rußigen Fingern das stilgerechte Feuer-Aussehen zu verpassen.

Weil auf Hooge nur wenige Bäume wachsen, sammeln Schulkinder, Erwachsene und die Arbeiter des Küstenschutzes bereits Wochen vorher fleißig naturbelassenes Treibholz ein und stapeln es auf. „Weil wir keinen Deich haben, sieht man von Hooge aus Feuer auf den anderen Inseln, Halligen und sogar auf dem Festland lodern”, sagt Jacobsen. Das gilt natürlich nur bei gutem Wetter.

Feuer gibt es am 21. Februar auch auf dem Festland, zum Beispiel in St. Peter-Ording, Husum und Simonsberg. Sogar bis an die Ostseeküste breitet sich der Brauch inzwischen aus. So sollen Feuer in Flensburg, Glücksburg, Scharbeutz und in Timmendorfer Strand brennen. Dabei halten sich die Veranstalter auch nicht immer an den 21. Februar. „Die Kollegen von der Ostsee sehen ihre Aktionen aber nicht als „Antwort auf das Biikebrennen an der Nordsee”, sondern als Angebote, um mehr Gäste im Winter an die Ostseeküste zu locken, sagte die die Sprecherin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, Ulrike Pech.

Auf Amrum brennen am Vorabend des Petritages schon seit vielen Jahren fünf Feuer, in jeder Gemeinde eines. Da alle Holzstöße an der Wattseite aufgeschichtet werden, ergibt sich in der Dunkelheit das Bild einer lodernden Perlenkette. Eine besondere Form der Zeremonie soll in Norddorf vor dem Hotel Hüttmann wieder bis zu 1000 Menschen anziehen. Dort versammeln sich alle Teilnehmer, hören ein oder zwei Reden zur Tradition des Biikebrennens und marschieren dann gemeinsam, die Kinder mit Laternen, die Erwachsenen mit Fackeln ausgerüstet, etwa zwei Kilometer bis zum Feuerplatz. „Wir müssen den Leuten doch näher bringen, was die Tradition ist”, sagt Hotelier Peter Kossmann, der die Veranstaltung mit organisiert. Er spürt den Schub, den das Biike-Interesse für die Insel bringt. Es habe sich eine „kleine Hochsaison” entwickelt.

Auch für Sylt, das touristische Schwergewicht an der Nordsee, bietet das Interesse an dem feurigen Fest die Chance, die Auslastung in der Nebensaison zu verbessern. Sylt-Marketing-Chef Moritz Luft setzt dabei auf ein authentisches Erlebnis. Touristen sollen das Fest der Einheimischen mitfeiern, ohne touristisches Tam-Tam. „Das macht den Charme aus.” Auch auf der größten nordfriesischen Insel gibt es zahlreiche Fackelzüge zu den Biikeplätzen, zum Beispiel in List, Kampen, Westerland und Rantum. Insgesamt erwartet Sylt-Marketing rund 5000 Teilnehmer bei den Fackelzügen und 11 000 Biike-Fans bei den Feuern. Etwa die Hälfte davon reist extra zum Ereignis auf die Insel. Von Sönke Möhl, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/02/15/magazin/reise/t/rzo314525.html
Mittwoch, 14. Februar 2007, 14:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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