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Freitag, 10. Feb. 12
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Computer
Hewlett-Packard erhöht Quartalsgewinn um 26 Prozent Palo Alto - Hewlett-Packard (HP) hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/07 wegen eines sehr guten Geschäfts mit PCs Druckern seinen Gewinn stark erhöht.
HP legte aber auch in anderen Geschäftsbereichen deutlich zu und baute die Gewinnmargen kräftig aus. Konzernchef Mark Hurd hatte den Computerriesen durch Restrukturierungen wieder auf Vordermann gebracht. Damit verschaffte er HP im globalen PC-Markt auch wieder die Spitzenposition vor Dell. Das in Palo Alto (Kalifornien) ansässige Unternehmen verdiente in dem am 31. Januar beendeten Dreimonatsabschnitt 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) oder 26 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich auf 55 (Vorjahr: 42) Cent. Der Quartalsumsatz stieg um elf Prozent auf 25,1 Milliarden Dollar, wie HP am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Hurd freute sich über den guten Jahresauftakt und erwartet auch für das Gesamtjahr starke Ergebnisse. Der PC-Umsatz stieg scharf um 17 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar. Der Notebook-Umsatz legte dabei massiv um 40 Prozent zu. Bei Desktops gab es einen Umsatzrückgang von einem Prozent. Der operative Gewinn stieg kräftig auf 414 (293) Millionen Dollar. Die lukrative Drucker-Sparte, der vom Gewinn her mit Abstand wichtigste HP-Geschäftsbereich, erhöhte den Umsatz um sieben Prozent auf 7,0 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn stieg deutlich auf 1,1 (1,0) Milliarden Dollar. HP ist nicht nur der führende PC- Anbieter, sondern auch der weltgrößte Druckerhersteller. Bei Speicher- und Serverprodukten gab es einen Umsatzanstieg um fünf Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn erhöhte sich auf 416 (326) Millionen Dollar. Die Dienstleistungssparte legte um fünf Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar zu. Der operative Gewinn betrug 414 (293) Millionen Dollar. Der Umsatz im Softwarebereich schoss wegen des Kaufs der Softwarefirma Mercury um 81 Prozent auf 550 Millionen Dollar in die Höhe. Der operative Gewinn stieg auf 47 (neun) Millionen Dollar. Der Umsatz erhöhte sich in Nord- und Südamerika um sechs Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar, in der Region Europa/Naher Osten/Afrika um 14 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar und im asiatisch-pazifischen Raum um 15 Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar. Die HP-Aktien gaben nachbörslich um 0,88 Prozent auf 42,75 Dollar nach. Zwar übertraf HP die Gewinnerwartungen der Wall Street, doch sorgten sich einige Fachleute, ob die hohen Zuwachsraten auch zukünftig durchgehalten werden können. HP erwartet für das zweite Quartal einen Gewinn von 57 bis 58 Cent je Aktie und einen Umsatz von rund 24,5 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr will HP 98 bis 99 Milliarden Dollar umsetzen und 2,35 bis 2,40 Dollar je Aktie verdienen. HP will mit Wirkung vom 1. Januar Änderungen Pensionsplan- Änderungen vornehmen und dabei einen Sondergewinn von 500 Millionen Dollar verbuchen. Als Teil der Ankündigung bietet HP in Frage kommenden Mitarbeitern die Teilnahme an einen Frühruhestandsprogramm an. Die Bespitzelung von Verwaltungsratsmitgliedern, Mitarbeitern und Journalisten hatte die die ehemalige HP-Verwaltungsratsvorsitzende Patricia Dunn und andere Bedienstete ihre Posten gekostet. Die Affäre hatte aber auf den HP-Geschäftsgang keinen Einfluss. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/07/02/26/service/computer/t/rzo316090.html |
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