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Donnerstag, 9. Feb. 12

Ham­burg - Die 30 Aktien des Dow Jones Indus­trial Index wiesen am 26.2.2007 um 22:30 Uhr MEZ fol­gende Schluss­kurse auf. (Stand und Verän­derung zur Schluss­notie­rung am vor­heri­gen Bör­sen­tag bei Aktien in US-Dol­lar...

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 26.2.2007 um 20:05 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Nürn­berg - Die Mehr­wert­steu­erer­höhung zu Jah­res­beginn hat den Ver­brau­chern in Deutsch­land die Kauf­laune gründ­lich ver­dor­ben. Aller­dings rechnen die Kon­sum­for­scher nicht mit einer dau­erhaf­ten Schwäche­phase.

Nürn­ber­g/Stutt­gart (dpa) - Der Tele­kom­muni­kati­ons-Aus­rüs­ter Alca­tel-Lucent will in Deutsch­land bis Ende 2008 ein knappes Fünftel seiner rund 5000 Stellen strei­chen. Ins­gesamt sollten 870 Arbeitsplätze weg­fal­len...

Frank­fur­t/Main - Der DAX hat am Montag erst­mals seit Novem­ber 2000 wieder über der Marke von 7000 Punkten geschlos­sen. In den vor­ange­gan­genen Tagen hatte der Lei­tin­dex die Marke bereits im Han­dels­ver­lauf...

Brüs­sel/Ber­lin (dpa) - Deutsch­land droht wegen der Begüns­tigung des neuen super­schnel­len Inter­net-Net­zes der Telekom eine Klage vor dem Europäi­schen Gerichts­hof (EuGH).

Investmentfirmen kaufen US-Stromversorger für 45 Milliarden Dollar

Dallas - Eine US-Investorengruppe übernimmt für die Rekordsumme von 45 Milliarden Dollar (34,2 Mrd Euro) den größten texanischen Stromversorger TXU Corporation. Die beteiligten Firmen gaben diesen bisher größten Verkauf eines Unternehmens an Investmentfirmen in Dallas (Texas) bekannt.

Kohlberg Kravis Roberts

Kohl­berg Kravis Roberts, kurz KKR, zählt zu den führen­den Finan­zin­ves­toren der Welt.

Unter Führung dvon Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) und Texas Pacific Group sowie der Investmentbank Goldman Sachs wollen sich auch GS Capital Partners, Lehman Brothers, Citigroup und Morgan Stanley an TXU beteiligen. Die Summen für die Übernahmen scheinen keine Grenze zu kennen. Erst vor kurzem hatten Beteiligungsgesellschaften für den bis dahin größten Betrag von 39 Milliarden Dollar das Unternehmen für Büroimmobilien Equity Office samt Schulden gekauft.

Die TXU-Aktionäre sollen 69,25 Dollar je Aktie erhalten. Dies läuft bei mehr als 459 Millionen TXU-Aktien auf einen Kaufpreis von rund 32 Milliarden Dollar hinaus. Außerdem werden fast 13 Milliarden Dollar Schulden übernommen, so dass die Transaktion einen Gesamtwert von 45 Milliarden Dollar hat. Die Offerte bedeutet ein Aufgeld von rund 15,3 Prozent gegenüber dem TXU-Schlusskurs der Vorwoche. Die TXU würde mit dem Kauf von der Börse genommen. TXU soll nach der Übernahme in drei separate Einzelunternehmen für Stromerzeugung, Netzbetrieb und Endkundengeschäft aufgespalten werden.

Gleichzeitig kündigten die Unternehmen an, dass statt elf geplanter nur acht neue Kohlekraftwerke gebaut werden sollen. Hierdurch würden jährlich 56 Millionen Tonnen weniger CO2-Emissionen erfolgen. Die Strompreise sollen um zehn Prozent gesenkt werden, was mehr als 300 Millionen Dollar im Jahr ausmache. In Energiesparaktionen sollen 400 Millionen Dollar investiert sowie Wind- und Solarenergie massiv unterstützt werden.

Der seit langem als Umweltsünder angeprangerte Konzern will sich mit der Kehrtwendung in seiner Umweltpolitik die Unterstützung von Umweltschutzgruppen für die Akquisition sichern. TXU hat die Möglichkeit, weitere Kaufofferten einzuholen. TXU hat 2,4 Millionen Kunden und Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 18 300 Megawatt, davon ein Atomkraftwerk und fünf Kohlekraftwerke. Das Unternehmen war auch wegen seiner aggressiven Preiserhöhungen in die Schusslinie der Kunden geraten. Die Gesellschaft besitzt auch große Stromnetze und Kohlevorkommen.

Die Texas Pacific Group und KKR zählen zu den führenden Investmentfirmen. Der TXU-Aktienkurs hat sich seit 2002 wegen einer erfolgreichen Konzentration auf den Markt in Texas, stark gestiegener Gewinne und massiver Strompreiserhöhungen mehr als verzehnfacht. Das Unternehmen hatte im dritten Quartal 2006 bei einem Umsatz von 3,5 Milliarden Dollar einen satten Gewinn von rund einer Milliarde Dollar verbucht.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/02/26/wirtschaft/t/rzo317425.html
Montag, 26. Februar 2007, 16:28 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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