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Donnerstag, 9. Feb. 12
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Dresdner Bank wirbt für mehr Wachstum um Privatkunden und Mittelstand Frankfurt/Main - Nach schwierigen Zeiten sieht sich die Dresdner Bank in ihrem Heimatmarkt auch in den nächsten Jahren auf Wachstumskurs. Bis spätestens 2008 will die Allianz-Tochter in Deutschland gut 400 000 zusätzliche Privatkunden gewinnen.
Mit dann 6,5 Millionen Kunden hätte die Dresdner Bank in diesem Geschäftsfeld einen Marktanteil von zehn Prozent, wie die Bank in Frankfurt mitteilte. „Unser Schwerpunkt ist organisches Wachstum, wir haben keine Pläne, extern zu wachsen”, sagte Bankchef Herbert Walter. Gemeinsam mit der Allianz habe die Bank gut 24 Millionen Kunden, hier gebe es genügende Wachstumspotenzial. Zu den Ergebniszielen sagte Walter: „Wir wollen auch 2007 einen Schnaps besser sein.” Profitieren will die Dresdner Bank auch von einer noch engeren Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern: Mittelfristig sollen gut 1000 so genannte Bankagenturen entstehen - Mini-Filialen, in denen ein Bankberater in den Räumen der Allianz arbeitet. Erste Bankagenturen waren Anfang Februar eröffnet worden. Zudem soll der Mittelstand künftig an knapp 450 statt bisher 200 Standorten beraten werden. 2006 sank der Überschuss der Dresdner Bank um fast die Hälfte von 1,71 Milliarden auf 870 Millionen Euro. Bereinigt um das Ergebnis aus Finanzanlagen betrug der Vorjahresgewinn allerdings nur 457 Millionen Euro. Gedrückt wurde der Gewinn 2006 durch die Kosten für die Streichung von weiteren knapp 2500 Arbeitsplätzen. Im Schlussquartal ergab sich ein Verlust von 214 Millionen Euro nach einem Gewinn von 60 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Ende 2006 hatte die Bank insgesamt 27 625 Mitarbeiter und damit fast 1150 weniger als ein Jahr zuvor. Operativ jedoch legte die Bank 2006 deutlich zu: Der operative Gewinn hat sich binnen Jahresfrist auf 1,35 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. „Wir sind zurück im Markt und wachsen profitabel”, sagte Walter. „Ich bin überzeugt davon, dass wir auch künftig liefern werden.” Walter bekräftigte die vom Mutterkonzern Allianz ausgegebenen Renditeziele: Angestrebt wird bis 2009 eine Erhöhung der Rendite auf das Risikokapital von mehr als 15 Prozent. 2006 lag sie bei 13,2 Prozent, nach Restrukturierungskosten bei 9,2 Prozent. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/07/02/26/wirtschaft/t/rzo317438.html |
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