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Archiviert am
Freitag, 30. März 07 |
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Gedrehte Haare und runder Hinterkopf Köln - Gedrehte Haare für Männer, feminine Kurzhaarschnitte und der Pagenkopf-ähnliche Bob für Frauen: Das sind die Frisurentrends im Frühjahr und Sommer 2007. Das erklärt Franz-Josef Küveler vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) in Köln.
Vorbilder wie die Sängerin Kylie Minogue oder Ex- Spice-Girl Victoria Beckham hätten Kurzhaar-Frisuren wieder beliebt gemacht. Bei den Männern sei hingegen der provokative und maskuline Look der Rockszene angesagt, so der Leiter der Kreativabteilung weiter. „Was gestern Mode war, da lachen wir heute drüber. Was vorgestern Mode war, ist heute wieder in”, sagte Klaus-Dieter Kaiser als Teil des Kreativen Teams im ZV während der Präsentation. Die 60er und 80er wären rockige Zeiten gewesen, die ein neues Lebensgefühl hervorgebracht hätten. Für den Sommer ließ man sich davon inspirieren. Für lässige Männer steht das so genannte „Crashing” an erster Stelle. Die halblangen Haare werden dabei gedreht, erwärmt, mit Haarspray in Form gebracht und mit einem Bügeleisen geglättet - eine Art Ersatz zu Rastazöpfen. „Der lange Pony wird zu einem Dreieck geschnitten und fällt auf die Nase, die Ohren bleiben frei”, erklärt Modeexperte Kaiser. In der längeren Haarvariante erinnert die „Crashing” Frisur an Kultlegenden wie Kurt Cobain und Billy Idol. Die modebewusste Frau lässt sich künftig einen Bob nach Brigitte Bardot Ende der 60er oder einen mehr als kurzen Garçon-Haarschnitt nach Filmstar Mia Farrow verpassen. Der Pagen- oder Pilzkopf-ähnliche Bob verzichtet auf verspielten Schnickschnack. Hier dominiert exakte, fast geometrische Präzision in einem satten Braunton mit rosa Stichen. Schon die Pharaoninnen bezauberten mit ihrem Bob das alte Ägypten. Heute trägt man ihn sogar aufgesetzt auf einer standardmäßigen Langhaarfrisur. Ein wenig extravagant schaut der kurze Garçon-Haarschnitt aus, den auch die australische Sängerin Kylie Minogue oder „Amelie” Darstellerin Audrey Tautou zum Besten geben. Seine Markenzeichen sind der fast fehlende Pony und weiche Locken und Wellen. Ob „Crashing” oder Bob: Farbtechnisch ist nach wie vor Natürlichkeit gefragt. Hier reicht die Palette von hellen und dunklen Blondtönen bis zu sattem Mocca, versehen mit sanften Farbkontrasten. „Die Ideen holen wir uns aus Metropolen wie Mailand, New York und London und überlegen uns, was davon für uns in Deutschland verkaufbar ist”, erklärt Küveler das Trend Setzen. Auf die Bemerkung, dass man derartige Frisuren nur in der Stadt tragen könne, lacht Küveler: „Ich komme selbst vom Land und weiß, was man dort trägt.” Für das „Crahing” mit Farbtönung sollten Männer mit 50 Euro rechnen. Der Bob bei Damen könne zwischen 60 und 100 Euro kosten. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/07/03/30/magazin/szene/t/rzo316122.html |
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