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Studienkredite können zur Schuldenfalle werden

Frankfurt/Main - Wenn für das Studium weder Eltern noch BAföG-Amt aufkommen, bleibt Studenten oft nur die Bank als Geldgeber.

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Studienkredite können zur Schuldenfalle werden. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Bei der Aufnahme eines Studienkredits ist ein genauer Blick ins Kleingedruckte ratsam.

Einige Angebote sind regional beschränkt, bei anderen lassen sich die späteren Kosten kaum abschätzen. Seit April 2006 bieten nicht nur private Geldinstitute solche Darlehen an, sondern auch die staatliche KfW-Förderbank. Ihr Angebot sollte leichter zugänglich sein und versprach einen günstigen Zinssatz. Rund 20 000 Studierende haben seither einen Kredit bei der KfW beantragt. Was einige jetzt ärgern dürfte: Durch den variablen Zinssatz hat sich der Kredit schon nach kurzer Zeit deutlich verteuert - die Studenten müssen daher später mehr zurückzahlen.

„Grundsätzlich ist bei Studienkrediten ein fester Zinssatz vorzuziehen - so lassen sich die Kosten besser einschätzen”, sagt Kerstin Backofen von der Stiftung Warentest in Berlin, die vergangenen Oktober Studienkredit-Angebote getestet hat. Bei variablen Zinssätzen drohen unerwartete Kosten: Hierbei wird das Leihgeschäft teurer, wenn die Zinsen auf dem Kapitalmarkt steigen.

Die KfW-Förderbank etwa legt den Zinssatz jedes halbe Jahr neu fest - sie garantiert nur eine Obergrenze von 8,38 Prozent für 15 Jahre. Nachdem das Angebot mit einem Satz von 5,1 Prozent startete, kletterte die Rate vergangenen Oktober auf 5,95 Prozent. Laut einer Modellrechnung der KfW muss ein durchschnittlicher Kreditnehmer durch die Zinserhöhung mit rund 5000 Euro Mehrkosten rechnen. Zu Grunde liegen dabei ein monatlicher Bezug von 490 Euro über neun Semester bei einem Rückzahlungszeitraum von 25 Jahren.

Studierende sollten auf jeden Fall prüfen, ob sie einen Kredit brauchen, rät Sprecher Alexander Mohanty in Frankfurt. Wegen der Zinsen könne er später zu einer spürbaren monatlichen Belastung werden. Damit sich Studenten mit der Schuldenlast nicht übernehmen, sollten sie möglichst nicht ihr komplettes Studium über einen Kredit finanzieren, sondern sich nur für die „heißen” Prüfungsphasen verschulden, sagt Achim Meyer auf der Heyde vom Deutschen Studentenwerk in Berlin (DSW). „Zu hohe Kredite zur Studienfinanzierung können sich zur Schuldenfalle entwickeln.”

Bei der Auswahl lohnt es sich laut Backofen, neben bundesweiten Angeboten auch regionale zu prüfen. Wer sich Geld für Studiengebühren borgen will, sei auch bei den Landesbanken gut beraten. Die staatliche Förderung der KfW-Bank sei derzeit dagegen nicht unbedingt günstiger als die privaten Angebote, sagt Max Herbst von der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt. Ein Satz von rund sechs Prozent sei auch bei Privatbanken zu finden.

Darüber hinaus sollten Studenten fragen, welche Zugangsbedingungen für einen Kredit gelten. Bei der KfW etwa wurden rund 1900 Anträge abgelehnt, weil Bewerber zu alt waren oder nicht genug Leistungsnachweise vorzeigen konnten. Zu prüfen sei auch, ob ein Darlehen bei einem Studienortwechsel oder Auslandsaufenthalt weiterläuft, rät Meyer auf der Heyde. Als Alternative zu Studienkrediten sollten Studenten zudem immer versuchen, Geld vom BAföG-Amt zu erhalten. Die staatliche Förderung sei günstiger als jeder Kredit.

Die FMH Finanzberatung bietet unter www. fmh.de/studenten einen Zinsrechner für Studienkredite. Informationen zu KfW-Krediten gibt es unter www.kfw-foerderbank.de.

Studienkreditrechner der FMH Finanzberatung: www.fmh.de/studenten

Infos zu Krediten von der KfW: www.kfw-foerderbank.de Von Tobias Schormann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/berufbildung/t/rzo320735.html
Montag, 12. März 2007, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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