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Donnerstag, 9. Juli 20
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Bonn - Die Beschäf­tig­ten in deut­schen Unter­neh­men melden sich immer sel­tener krank. Nach bereits ste­tigem Rück­gang in den ver­gan­genen Jahren erreich­ten die Fehl­zei­ten der Arbeit­neh­mer im Jahr 2006 den nied­rigs­ten Wert...

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Statussymbole sind Stolperfallen

Köln/München - Statussymbole sollen zeigen, da ist jemand wichtig.

Bloß nicht zu dick auftragen - Statussymbole sind Stolperfallen

Die Uhr: Statussymbol für das Handgelenk (Bild: Jens Schierenbeck/dpa/gms)

Auch im Berufsleben spielt das eine Rolle: Doch mit Statussymbolen falsch umzugehen, ist dabei ein Risiko. „Das ist Sozialpsychologie”, sagt die Karriereberaterin Madeleine Leitner aus München.

„Bei einer Frau mit Cartier-Uhr denken alle 'Die muss erfolgreich sein'.” Nach dem gleichen Muster funktionieren Titel: „Das ist immer noch so. Wenn jemand einen Doktor hat, lassen wir uns leicht davon blenden”, sagt Peter W. Klose, Fachmann für Etikette-Fragen aus Köln.

„Wer etwas werden will, muss die anderen glauben machen, dass er es tatsächlich werden könnte”, erklärt Claudia Cornelsen die Psychologie der Statussymbole: Möchtegern-Führungskräfte müssen eben so auftreten, dass ihnen der Job auch zugetraut wird. „Natürlich darf nicht schon der Trainee mit Einstecktuch und Manschettenknöpfen rumlaufen”, sagt Cornelsen, Personality-Coach aus Hamburg. „Für die Karriere ist es unverzichtbar, zu wissen, wie und wann solche Statussymbole gezeigt werden.”

Teure Uhren und Autos sind nur die platteste Variante: Statussymbole können auch exklusive Urlaubsziele sein: „Wer von seinen Besuchen in Tokio und Toronto erzählt, demonstriert Weltläufigkeit.” Die nächste Stelle in London geht sicher nicht an den Kollegen, der immer nur in Oberösterreich Urlaub macht.

Statussymbole sind Stolperfallen. „Man muss damit schon umgehen können”, sagt Klose. Wichtig ist deshalb zu wissen, wann welches Statussymbol unter Umständen nicht mehr angesagt ist: Klaus Kleinfeld ist ein Beispiel dafür. Auf einem offiziellen Siemens-Foto trug der heutige Vorstandsvorsitzende zunächst noch eine Rolex - auf dem gleichen Foto ein Jahr später war die teure Uhr dann wegretuschiert.

Es gibt fast nichts, was nicht Statussymbol sein könnte: Die Wohngegend zum Beispiel entscheidet darüber, wen man kennenlernt. „Und wen man kennt, kann dann schon wieder eine Statusfrage sein.” Jungen Führungskräften rät der Experte deshalb, gezielt zu überlegen, wo sie hinziehen.

Kleidung ist der Klassiker, was Statusfragen angeht: „Im Geschäftsleben können Sie eigentlich nur selten overdressed sein”, sagt Klose. Das gilt - zumindest ab einer bestimmten Position - schon fürs Bewerbungsgespräch: „Man sitzt da oft BWLern und Juristen gegenüber, eher trockenen konservativen Typen”, sagt der Experte.

Auf keinen Fall darf mit Markennamen geprotzt werden: Das Schlimmste in der Hinsicht überhaupt sei es, demonstrativ das Markenlabel am Sakko-Ärmel zu lassen, kritisiert Madeleine Leitner. Andererseits sind Statussymbole oft Erkennungszeichen. Sie sollen signalisieren „Ich bin einer von euch”. Für Außenstehende sind sie oft kaum wahrnehmbar - Insider sehen sie sofort: „Die Rotarier-Nadel gehört dazu”, sagt Madeleine Leitner.

Überhaupt gehört zum Statussymbol, dass dick auftragen tabu ist: Nach Leitners Beobachtung gehört das zu den klassischen Fehlern sozialer Aufsteiger. „Aufsteiger gehen mit Statussymbolen oft weniger souverän um und wollen dann unbedingt das dickste Auto fahren.” Von Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/berufbildung/t/rzo322410.html
Montag, 19. März 2007, 9:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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