IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Mittwoch, 22. Jan. 20
RZ-Akademie

Nürn­berg - Nach der beschlos­senen Koope­ration der Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA) mit den 15 größten Zeit­arbeits­fir­men in Deutsch­land könnte Arbeits­suchen­den künftig häu­figer eine Stelle bei solchen Unter­neh­men...

Ber­lin - Es gibt eine neune Online-Stel­len­börse für fertige Juris­ten und Jura­stu­den­ten. Unter www.an­walts­blatt-kar­rie­re.

Düs­sel­dorf - Die meisten Stu­den­ten fordern als Ge­gen­leis­tung für Stu­dien­gebühren mehr Mit­spra­che an ihrer Hoch­schule. Das berich­tet das Magazin „kar­rie­re” in seinem Newslet­ter. Demnach wollen 90 Prozent einer Umfra­ge...

Ber­lin - Fälle von Schwer­hörig­keit durch Arbeits­lärm sind in den ver­gan­genen zehn Jahren deut­lich zurück­gegan­gen. Die Zahl der aner­kann­ten Berufs­krank­heits­fälle ging von knapp 8000 im Jahr 1996 auf 5500 im Jahr 2005...

Bonn - Die Beschäf­tig­ten in deut­schen Unter­neh­men melden sich immer sel­tener krank. Nach bereits ste­tigem Rück­gang in den ver­gan­genen Jahren erreich­ten die Fehl­zei­ten der Arbeit­neh­mer im Jahr 2006 den nied­rigs­ten Wert...

Ham­burg - Fach­hoch­schu­len legen in der Gunst der Stu­den­ten zu. Klei­nere Lern­grup­pen, schnel­leres Studium und pra­xis­nahe Dozen­ten seien offen­sicht­lich Argu­mente, die Nach­teile wie typi­sche Pro­vinz­stand­orte auf­wie­gen.

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Liebe nach Terminkalender: Beziehung und Karriere vereinen

Mainz - Sein Job ist in Frankfurt, ihrer in Hamburg. Für die Partnerschaft bleibt nur das Wochenende.

Liebe nach Terminkalender

Viele Paare sehen sich nur am Wochenende. (Bild: DB AG/Winter/dpa/gms)

Auch wenn Paare in der gleichen Stadt leben, ist die Zeit oft knapp. Um Beruf und Beziehung zu vereinbaren, sollten beide Partner klare Absprachen treffen.

Dabei macht es schon einen Unterschied , ob zuerst die Liebe begann oder die Karriere. „Wenn man schon lange zusammen ist und dann in den Beruf einsteigt, passiert das ja nicht plötzlich. Da kann man sich drauf einstellen”, sagt Prof. Norbert Schneider, Familiensoziologe an der Universität Mainz. Folgt die Liebe auf die Karriere, müssten sie die Probleme schon am Anfang klären.

Denn Probleme treten auf, wenn sich Partner nur spät abends sehen, beide Ärger aus dem Job mit nach Hause nehmen und zu erschöpft sind, sich mit den Sorgen des anderen auseinander zu setzen. Besonders explosiv ist die Zeit direkt nach der Arbeit. Dann konnten beide noch nicht abschalten und Stress und Frust landen beim Partner. „Treffen Sie Absprachen, etwa, dass Sie sich nur kurz begrüßen und jeder dann erstmal eine halbe Stunde abspannt”, rät Christine Öttl, Coach aus München. Und um zu vermeiden, dass der Beruf das Privatleben dominiert, sei es ratsam, Gespräche über den Job zu begrenzen.

Das gilt in besonderem Maße für Fernbeziehungen. „Für gut ausgebildete Personen gibt es nur einen regional begrenzten Arbeitsmarkt. Oft liegen die Arbeitsplätze der Partner in weit entfernten Regionen”, sagt Prof. Schneider. Da nur gemeinsame Zeit am Wochenende bleibt, sollte diese heilig sein. Doch auch wenn beide in einer Stadt oder sogar in einer Wohnung leben, wird gemeinsame Freizeit schnell knapp. Dann hilft nur der Griff zum Terminkalender: „Sie müssen ihre Verabredungen planen wie geschäftliche Termine”, rät Ruth Limmer, Familienpsychologin und Professorin an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg.

Gerade nach dem Berufsstart ist die Versuchung groß, einige Jahre richtig ranzuklotzen, die Karriereleiter nach oben zu klettern und die Beziehung zurück zu stellen. „Wenn beide den Karriereweg gehen wollen, kann das funktionieren”, sagt Jutta Boenig, Karriere- und Paarberaterin aus Überlingen. „Sie sollten aber regelmäßig abstimmen, ob ihre Lebensentwürfe noch übereinstimmen.”

Richtig kompliziert wird es , wenn Kinder ins Spiel kommen. Dann lassen sich Fernbeziehungen kaum aufrechterhalten. Und einer der Partner muss beruflich zurückstecken - zumindest für einige Zeit. „Es sind hauptsächlich Frauen, die ihr berufliches Engagement zurückfahren und auf Karriere verzichten”, sagt Schneider. Frauen, die dazu nicht bereit seien, verzichteten meist auf Kinder.

Die Option, dass der Mann die Kinderbetreuung übernimmt, scheinen Paare häufig kaum in Betracht zu ziehen - was nicht nur an männlichen Rollenvorstellungen liegt. „Auch wenn Frauen zunächst klare Karrierepläne haben und in sie investieren, werden viele in ihrem Standpunkt diffus, sobald es um Kinder geht”, sagt Limmer. Dann komme von Männern das Argument: „Wenn Du eh aussetzt, ist es doch besser, wenn ich die Karriere mache!”, wovon sich einige Frauen schnell überzeugen ließen. Von Carina Frey, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/berufbildung/t/rzo323888.html
Montag, 26. März 2007, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion