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Donnerstag, 9. Juli 20
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Nürn­berg - Nach der beschlos­senen Koope­ration der Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA) mit den 15 größten Zeit­arbeits­fir­men in Deutsch­land könnte Arbeits­suchen­den künftig häu­figer eine Stelle bei solchen Unter­neh­men...

Ber­lin - Es gibt eine neune Online-Stel­len­börse für fertige Juris­ten und Jura­stu­den­ten. Unter www.an­walts­blatt-kar­rie­re.

Düs­sel­dorf - Die meisten Stu­den­ten fordern als Ge­gen­leis­tung für Stu­dien­gebühren mehr Mit­spra­che an ihrer Hoch­schule. Das berich­tet das Magazin „kar­rie­re” in seinem Newslet­ter. Demnach wollen 90 Prozent einer Umfra­ge...

Ber­lin - Fälle von Schwer­hörig­keit durch Arbeits­lärm sind in den ver­gan­genen zehn Jahren deut­lich zurück­gegan­gen. Die Zahl der aner­kann­ten Berufs­krank­heits­fälle ging von knapp 8000 im Jahr 1996 auf 5500 im Jahr 2005...

Bonn - Die Beschäf­tig­ten in deut­schen Unter­neh­men melden sich immer sel­tener krank. Nach bereits ste­tigem Rück­gang in den ver­gan­genen Jahren erreich­ten die Fehl­zei­ten der Arbeit­neh­mer im Jahr 2006 den nied­rigs­ten Wert...

Ham­burg - Fach­hoch­schu­len legen in der Gunst der Stu­den­ten zu. Klei­nere Lern­grup­pen, schnel­leres Studium und pra­xis­nahe Dozen­ten seien offen­sicht­lich Argu­mente, die Nach­teile wie typi­sche Pro­vinz­stand­orte auf­wie­gen.

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Arbeitsplatz Brüssel - Karriere bei EU-Institutionen

Brüssel/Bonn - Für viele ist es ein Traum: eine Karriere bei der EU-Kommission in Brüssel, beim Europäischen Rechnungshof in Luxemburg oder im Dienst der EU-Parlamentarier in Straßburg. Die Aufgaben als EU-Beamter sind äußerst vielfältig.

Arbeitsplatz Brüssel - Karriere bei EU-Institutionen

Dolmetscher und Übersetzer sind bei der EU begehrt. (Bild: EU/Schroeder/dpa/gms)

50 Jahre nach der Unterzeichnung der Römischen Verträge sind allein bei der Kommission 23 000 Mitarbeiter beschäftigt. Neun Prozent davon sind Deutsche, die viertgrößte Gruppe nach Belgiern, Franzosen und Italienern. Nach Informationen des Europäischen Amts für Personalauswahl (EPSO) gibt es für Hochschulabsolventen Stellen in Management und Verwaltung, aber auch in Wissenschaft und Forschung. Zudem sind Dolmetscher und Übersetzer in der EU begehrt. Bewerber ohne Hochschulabschluss können eine Laufbahn als Assistenten einschlagen. Sie werden als Sachbearbeiter vergleichbar dem gehobenen Dienst in Deutschland eingesetzt.

Ob mit oder ohne Hochschulabschluss - der Einstieg in die Beamtenlaufbahn ist nur über Auswahlverfahren, so genannte Concours, möglich. Nach Vorauswahltests müssen die Anwärter eine schriftliche und eine mündliche Prüfung bestehen. Wie viele Bewerber in jeder Stufe weiterkommen, ist vorab festgelegt. Bei Erfolg landen sie auf Reservelisten, von denen die Institutionen Mitarbeiter rekrutieren.

„Die Auswahlverfahren werden potenziell für mehrere Stellen ausgeschrieben”, erklärt Maximilian Strotmann, stellvertretender Sprecher des EU-Kommissars für Verwaltung in Brüssel. Jeder Concours sei aber anders konzipiert. Wer einmal scheitert, kann sich wieder bewerben. „Es geht darum die besten Leute zu finden”, erklärt Strotmann. „Aber auch darum, neutral zu bleiben und Chancengleichheit zu gewähren.” So gibt es zum Beispiel keine Länderquoten.

Laufende und geplante Auswahlverfahren werden in Tageszeitungen, der Fachpresse und im Amtsblatt der EU angekündigt, das auf der Webseite des EPSO eingesehen werden kann. Dort ist auch nachzulesen, welche Voraussetzungen die Bewerber erfüllen müssen. Deutsche Bewerber müssen sich zum Beispiel auch in einer der beiden anderen Amtssprachen - Englisch oder Französisch - verständigen können.

„Gute Voraussetzungen sind studienbegleitende Vorerfahrungen”, sagt Ditmar Königsfeld vom Büro Führungskräfte zu Internationalen Organisationen der Zentralen Arbeitsvermittlung (ZAV) in Bonn. Ein Praktikum bei der EU könne also nicht schaden.

Zur Vorbereitung auf den Concours bieten neben dem Auswärtigen Amt auch politische Stiftungen und private Anbieter Kurse an. „Wichtig ist, dass die Dozenten auch aus der Kommission oder anderen EU-Institutionen kommen”, sagt Königsfeld. Dazu sollten sich Anwärter mit Fragen aus vorangegangenen Auswahlverfahren beschäftigen und diese auch unter Zeitdruck beantworten. Neben den Auswahlverfahren für das EU-Beamtentum gibt es auch die Möglichkeit, sich auf befristete Stellen für Angestellte zu bewerben.

„Die Faszination ist, in Europa für Europa zu arbeiten”, sagt Maximilian Strotmann. Und es lohnt sich auch finanziell: Ein einfacher Assistent erhält ein Einstiegsgehalt von rund 2500 Euro. Ein Hochschulabsolvent mit dreijährigem Studium in der Besoldungsgruppe AD 5 hat ein Grundgehalt von etwa 4000 Euro. Dazu kommen verschiedene Zulagen. Aber Geld ist nicht alles. „Ich glaube, es gibt auch Leute, die es schwierig finden”, sagt Strotmann. Immerhin müsse man unter Umständen Deutschland hinter sich lassen und ständig in Fremdsprachen kommunizieren.

Mehr Informationen im Internet beim Europäischen Amt für Personalauswahl (http://europa.eu/epso), beim Auswärtigen Amt (www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Europa/Karriere/Uebersicht.html) und bei der Arbeitsagentur (www.www.zav.de).

Europäisches Amt für Personalauswahl: http://europa.eu/epso

Informationen vom Auswärtigen Amt: www. auswaertiges-amt.de/diplo/de/Europa/Karriere/Uebersicht.html

Zentrale Arbeitsvermittlung der Arbeitsagentur: www.zav.de Von Annika Graf, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/berufbildung/t/rzo325457.html
Montag, 02. April 2007, 9:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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