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Samstag, 11. Juli 20
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Nürn­berg - Nach der beschlos­senen Koope­ration der Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA) mit den 15 größten Zeit­arbeits­fir­men in Deutsch­land könnte Arbeits­suchen­den künftig häu­figer eine Stelle bei solchen Unter­neh­men...

Ber­lin - Es gibt eine neune Online-Stel­len­börse für fertige Juris­ten und Jura­stu­den­ten. Unter www.an­walts­blatt-kar­rie­re.

Düs­sel­dorf - Die meisten Stu­den­ten fordern als Ge­gen­leis­tung für Stu­dien­gebühren mehr Mit­spra­che an ihrer Hoch­schule. Das berich­tet das Magazin „kar­rie­re” in seinem Newslet­ter. Demnach wollen 90 Prozent einer Umfra­ge...

Ber­lin - Fälle von Schwer­hörig­keit durch Arbeits­lärm sind in den ver­gan­genen zehn Jahren deut­lich zurück­gegan­gen. Die Zahl der aner­kann­ten Berufs­krank­heits­fälle ging von knapp 8000 im Jahr 1996 auf 5500 im Jahr 2005...

Bonn - Die Beschäf­tig­ten in deut­schen Unter­neh­men melden sich immer sel­tener krank. Nach bereits ste­tigem Rück­gang in den ver­gan­genen Jahren erreich­ten die Fehl­zei­ten der Arbeit­neh­mer im Jahr 2006 den nied­rigs­ten Wert...

Ham­burg - Fach­hoch­schu­len legen in der Gunst der Stu­den­ten zu. Klei­nere Lern­grup­pen, schnel­leres Studium und pra­xis­nahe Dozen­ten seien offen­sicht­lich Argu­mente, die Nach­teile wie typi­sche Pro­vinz­stand­orte auf­wie­gen.

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Ordnung fördert Arbeitskraft und Motivation

München/Schwäbisch Hall (dpa/gms) - „Wer sein Leben in Ordnung bringen will, muss erst einmal sein Haus aufräumen”, besagt eine chinesische Weisheit.

Ordnung

Ein ordentlicher Tisch steigert die Motivation. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Diese Regel kann auch der Personalcoach Marco von Münchhausen aus München bestätigen.

Tatsächlich gibt es einen Zusammenhang zwischen der „inneren” Unordnung und der Unlust, das eigene Zuhause oder den Arbeitsplatz regelmäßig von unnötigem Ballast zu befreien, sagt von Münchhausen.

Doch für die meisten Menschen ist das Thema Aufräumen negativ behaftet - zu viel Zeit kostet es, sich durch die oft hoch aufgestapelten Papierberge zu kämpfen, nur um sich letztendlich dann doch im Detail zu verlieren und kein Ende zu sehen. Das Denken „Ich würde ja gerne aufräumen, weiß aber nicht, wie” gilt nach Ansicht des Psychologen Gunter König aus Schwäbisch Hall für viele Menschen. „Dabei helfen zwei Tricks: Man sollte es sich schön machen und etwa gute Musik dazu hören, und man sollte jemanden dabei haben, der einem hilft und dann auch nicht jedes einzelne Blatt durchliest.”

Ordnung - vor allem am Arbeitsplatz - schafft nicht nur den für eine volle Arbeitsleistung nötigen Überblick, sondern auch zusätzliche Energie und eine höhere Motivation. Die Fengshui-Expertin Rita Pohle aus Stuttgart berät Firmen und Mitarbeiter bezüglich der Arbeitsplatzeinrichtung und -gestaltung und versucht ihren Klienten klar zu machen, dass sich Erfolgserlebnisse nur an einem aufgeräumten Arbeitsplatz einstellen: „Wenn ich ständig etwas suche, dann werde ich doch nie fertig mit meiner Arbeit”, sagt sie.

Zudem sei es nicht gut für die Psyche und äußerst demotivierend, wenn man schon morgens ins Chaos komme und von vorneherein kein „Land” sehe. „Wenn jemand nicht einmal mehr die Farbe seiner Schreibtischunterlage kennt, dann wird es sehr kritisch.” Rita Pohle rät deshalb, den ganzen Tisch erst einmal komplett leer zu räumen, ihn zu putzen und dann einzelne Stapel - sortiert nach Prioritäten und Themen - zu machen. Die Beraterin ist davon überzeugt, dass ein „Schreibtisch-Chaot” wegen der ständigen Suche nach Unterlagen pro Tag mindestens eine halbe Stunde an reiner Arbeitszeit verliert.

Von rund 20 Prozent weniger Arbeitsleistung spricht der Arbeitsmediziner Thomas Hackländer vom Arbeitsmedizinischen Zentrum (AMZ) in Gelsenkirchen. Er trifft bei seinen Arbeitsplatzbegehungen täglich auf unaufgeräumte Schreibtische und viel Chaos. „Aber es wird zunehmend besser, die Menschen lernen offenbar wieder, mehr Ordnung zu halten”, so Hackländer.

Nicht sehr ordnungsliebend ist hingegen Wolfgang Frings; der 56-jährige Journalist stapelt in seinem Büro turmweise alte Zeitungen, Papiere, Mitschriften, Kalender und Schreibblöcke und hortet Kugelschreiber in seinen Schubladen. „Dieses Denken, dass man alles aufheben sollte, weil man es irgendwann noch einmal gebrauchen könnte, habe ich von meinem Vater”, sagt Frings. Und so schafft er sich regelmäßig ein wildes Chaos, das aufzuräumen ihm meist sehr schwer fällt. „Erst, wenn ich etwas wirklich Wichtiges suche und das dann in diesem Wust nicht finden kann, ist für mich der Punkt erreicht, an dem ich mich zum Wegwerfen zwinge”, erzählt er.

Es ist dieses „Aha-Erlebnis” , das Frings nach eigenen Angaben braucht und ohne das er keine Chance hat, einen Weg aus seiner persönlichen Unordnung zu finden. „Aufzuräumen und wegzuwerfen, fällt mir sehr schwer.” Dabei gibt er allerdings auch zu, dass er sich nach seinen etwa einmal pro Jahr inszenierten Aufräumaktionen sogar richtig gut fühlt - wenngleich ihn auf der anderen Seite immer auch eine ganz bestimmte Sorge umtreibt. „Man fragt sich insgeheim ständig, ob man nicht doch etwas Wichtiges in den Papierkorb geworfen haben könnte.”

Literatur: Marco von Münchhausen: Entrümpeln mit dem inneren Schweinehund, Gräfe und Unzer, ISBN-13: 9-783-833-80486-1, 16,90 Euro.

Informationen: Arbeitsmedizinisches Zentrum, Kurt-Schumacher-Straße 100, 45881 Gelsenkirchen

Arbeitsmedizinisches Zentrum: www.arbeitsmedizin-zentrum.de Von Claudia Bell, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/berufbildung/t/rzo328627.html
Dienstag, 17. April 2007, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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