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Dienstag, 28. Jan. 20
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Nürn­berg - Nach der beschlos­senen Koope­ration der Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA) mit den 15 größten Zeit­arbeits­fir­men in Deutsch­land könnte Arbeits­suchen­den künftig häu­figer eine Stelle bei solchen Unter­neh­men...

Ber­lin - Es gibt eine neune Online-Stel­len­börse für fertige Juris­ten und Jura­stu­den­ten. Unter www.an­walts­blatt-kar­rie­re.

Düs­sel­dorf - Die meisten Stu­den­ten fordern als Ge­gen­leis­tung für Stu­dien­gebühren mehr Mit­spra­che an ihrer Hoch­schule. Das berich­tet das Magazin „kar­rie­re” in seinem Newslet­ter. Demnach wollen 90 Prozent einer Umfra­ge...

Ber­lin - Fälle von Schwer­hörig­keit durch Arbeits­lärm sind in den ver­gan­genen zehn Jahren deut­lich zurück­gegan­gen. Die Zahl der aner­kann­ten Berufs­krank­heits­fälle ging von knapp 8000 im Jahr 1996 auf 5500 im Jahr 2005...

Bonn - Die Beschäf­tig­ten in deut­schen Unter­neh­men melden sich immer sel­tener krank. Nach bereits ste­tigem Rück­gang in den ver­gan­genen Jahren erreich­ten die Fehl­zei­ten der Arbeit­neh­mer im Jahr 2006 den nied­rigs­ten Wert...

Ham­burg - Fach­hoch­schu­len legen in der Gunst der Stu­den­ten zu. Klei­nere Lern­grup­pen, schnel­leres Studium und pra­xis­nahe Dozen­ten seien offen­sicht­lich Argu­mente, die Nach­teile wie typi­sche Pro­vinz­stand­orte auf­wie­gen.

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Hochbegabung wird bei Jungen öfter erkannt

Marburg - Hochbegabung wird nach Darstellung des Marburger Psychologen Prof. Detlef H. Rost bei Jungen häufiger erkannt als bei Mädchen.

Schulunterricht

Unterricht: Hochbegabte haben einen Intelligenzquotienten von mindestens 130.

Das sagte der Leiter der neutralen begabungsdiagnostischen Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in Marburg.

„Mädchen leiden oft still vor sich hin und fressen ihre Probleme in sich hinein, wohingegen Jungen oft den Klassenkasper spielen oder anders auffällig sind”, erklärte der Fachmann. Eltern und Lehrern fielen die Probleme von hochbegabten Jungen daher öfter auf.

Für das ungleiche Geschlechterverhältnis unter den Hochbegabten gibt es laut Rost aber noch einen zweiten Grund. „Die Streuung der Begabung ist bei Jungen größer als bei Mädchen. Das führt dazu, dass beim männlichen Geschlecht mehr Hochbegabte zu erwarten sind - aber auch mehr Minderbegabte”, sagte der Psychologe.

Hochbegabte Kinder kommen laut Rost häufiger aus Familien oberer Gesellschaftsschichten. „Kinder aus solchen Familien haben zu Hause eine anregungsreichere Umwelt als ihre Altersgenossen aus sozialen Grundschichten”, sagte Rost. Bei gleicher angeborener Intelligenz habe etwa das Kind eines Lehrerehepaares, das mit vielen Büchern aufwachse, wesentlich bessere Bedingungen, seine Intelligenz zu entfalten, als das Kind einer Familie, in der nie gelesen werde. Zudem sei Intelligenz zu einem nennenswertem Anteil auch genetisch bedingt. „Die Erblichkeitsschätzungen reichen von 50 bis zu 80 Prozent”, sagte Rost.

Von Hochbegabung wird laut Rost üblicherweise dann gesprochen, wenn der Intelligenzquotient (IQ) eines Menschen bei 130 oder höher liegt. Wer einen solchen IQ habe, gehöre mit seiner kognitiven Potenz zu den besten zwei Prozent in seiner Altersgruppe. Rund 95 Prozent aller Menschen hätten einen IQ zwischen 70 und 130, sagte Rost. Ein Kind sei dann hochbegabt, wenn es ein hohes Potenzial habe, neue Probleme schnell zu erkennen, zu lösen und das Gelernte auf andere Problemstellungen zu übertragen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/07/04/25/service/berufbildung/t/rzo330053.html
Montag, 23. April 2007, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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